|
Die kontrovers diskutierte Mortal Kombat-Reihe erhält einen weiteren Ableger. Während sich die Vorgänger hauptsächlich durch deren hohen Grad an Gewalt oder die Tatsache, dass sie in der BRD teils beschlagnahmt wurden, einen Namen gemacht hatte, möchte der neueste Teil, an welchem gar der geistige Schöpfer Mortal Kombats, Ed Boon, als Game Director beteiligt ist, durch ein Joint Venture mit DC Comics profilieren. Wir haben erstmals Hand an eine frühe Demo für euch angelegt und wollen euch im folgenden Preview zeigen, auf was ihr euch in Mortal Kombat vs. DC Universe freuen könnt! |
rEvolution In der Demo hatten wir eine Hand voll Kämpfer und Arenen zur Auswahl – auf MK-Seite waren die gute, alte Sonya Blade, Scorpion und der wandelnde Gefrierschrank Sub-Zero vertreten. DCs Kauleistenpolier-Einheit bestand aus ganz großen Bären, welche da wären Batman, Superman und Flash. Außerdem wurden bereits Liu Kang und Captain Marvel bestätigt. Gekämpft werden durfte in der Hölle (kein Scherz), auf einem Friedhof und in Metropolis, Supermans Revier. Wie so oft üblich bei einer Spiele-Serie, welche bereits so lange besteht wie Mortal Kombat, gehen den Machern irgendwann die Ideen aus. Das versuchen die dann mit hirnlosen Features auszubügeln – so wie den Combo-Möglichkeiten in Mortal Kombat III, welche nicht selten Combo-Ketten im dreistelligen Bereich gestatteten. Deshalb hat Ed Boon jetzt auf den Tisch geklopft und einen Finishing Move über seine Serie verhängt: Back to the Roots heißt das Motto und so möchte man sich jetzt wieder auf die Serienurgesteine, vornehmlich Mortal Kombat und Mortal Kombat II, besinnen. Das heißt im Klartext weniger abgedrehte und überlange Kombos und dafür wieder mehr Fokussierung auf die Kämpfer, deren Kampfstile und das Balancing im Allgemeinen. |
Fressbrett-Renovierung par excellence Jeder Kämpfer verfügt nun über ein definiertes Set an Special Moves – diese wiederum kann er zu ganzen Combo-Ketten verknüpfen – jedoch, wie gesagt, nicht mehr ins hundertfache, sondern maximal zu drei bis fünf aneinander gereihte Attacken. Laut Boon ist das jedoch noch in der Evaluationsphase und kann sich durchaus noch nach oben oder unten verändern. Das Kampfsystem fühlt sich allgemein wesentlich geschmeidiger an, fast schon cremig könnte man sagen. Ihr bekommt jedenfalls eine ganze Menge neuer Möglichkeiten um euren Widersacher das Sitzfleisch bluten zu lassen – früher wurde hauptsächlich zwischen hohen und niedrigen Attacken unterschieden. Das ist jetzt nicht mehr so, nun werden sie schlicht von eins bis vier durch nummeriert, jede für eine der vier bunten Tasten des Xbox 360 Controllers. Mit dem rechten Bumper könnt ihr wiederum einen Gegner greifen um in den Nahkampf überzugehen. Würfe oder Prügel, welche euren Opponenten zurückdrängen, werden benötigt um diesen durch Wände hindurch zu dreschen oder den sogenannten Freefall Combat zu aktivieren. |