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NBA Live 2009 - Testartikel

Autor
- xd264
Erstellt am
10.10.08
Streetdate
14.10.2008
Spielgenre
Sportspiel
Entwickler/Publisher
EA Casual / Electronic Arts
Kommentare
3
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NBA Live 2009 Review

Das Licht geht wieder an in den Hallen, die NBA Saison ist eröffnet. Mit der diesjährigen Ausgabe von NBA Live wollen die Entwickler einen riesigen Schritt nach vorne tun und haben auch einiges an Arbeit in das Spiel gesteckt. Besonders interessant dabei ist die fast tägliche Aktualisierung der Spielereigenschaften anhand der real gezeigten Leistungen. Somit soll euch immer ein topaktuelles Spiel geboten werden. Das klingt reizvoll und interessant, denn früher ärgerte man sich oft über falsche Spielerstärken der Spieler. Diese sollen nun über ein Jahr die aktuelle Spielerentwicklung darstellen. Ob sich das restliche Spiel dermaßen in Schale geworfen hat? In diesem Review finden wir es heraus!
Neue Elemente
Es hat sich einiges getan bei NBA Live 2009. Die Entwickler haben an vielen Enden des Spiels geschraubt und viel getan, um das Spiel besser und realistischer zu machen. Und wir müssen zu Beginn gleich sagen: Es wurde sehr viel Gutes getan! Das Hauptmenü des Spiels präsentiert sich wie bei allen Spielen von EA Sports sehr übersichtlich und man findet schnell alle Optionen. Bevor es aber in das Hauptmenü geht, gibt es wie bei FIFA eine Art Arena, in der ihr schon mal eure Tricks probieren und die Wurftechnik trainieren könnt. Auch Slamdunks gehören hier mit dazu und durch die anderen trainierenden Spieler entsteht hier ein echtes Sporthallenfeeling. Mit in der Halle finden sich auch jeweils unterschiedliche Coaches an den Auslinien, mit denen ihr dann trainieren könnt. Dabei ist das Spezialgebiet eines jeden Trainers anders und so gibt es Unterschiede bei den einzelnen Trainingsspielen. Der eine trainiert eure Offensive mit Kontertaktiken, der andere spezialisiert sich auf die Verteidigung. Zudem wird auch noch das Zusammenspiel in der Mannschaft gefördert, indem man fünf gegen fünf oder zum Beispiel fünf gegen null gespielt wird. Bei diesen kleinen Trainingseinheiten geht es jeweils darum, in unterschiedlichen Leveln eine vorgegebene Punktzahl zu erreichen. Wenn ihr euch ein bisschen hier beschäftigt, lernt ihr schnelle die Grundlagen des Spiels und könnt im Spiel somit schnell punkten. Auch die Ladezeiten vor einem Spiel, die doch teilweise recht lang sind, werden hiermit überbrückt. Ihr schnappt euch einfach einen der rum liegenden Bälle und legt los. Im den eigentlichen Spielen geht es dann wieder um die Mannschaftsleistung, jedoch hat EA Sports diesem Spiel auch einen Modus spendiert, der euch in die Rolle eine einzelnen Spielers schlüpfen lässt.
Sei ein Star
Die Rede ist natürlich von „Be a Pro“. Neben einem solchen Modus in FIFA und NHL geht es nun auch in den Basketballhallen der USA als einzelner Spieler aufs Parkett und auf Körbejagd. Vor dem Spielstart wählt ihr einen der Akteure aus und begleitet ihn dann durch das Spiel. Die Kameraposition ähnelt dabei der aus den normalen Spielen. Das Spielfeld ist dabei immer zur Hälfte zu sehen und es ist immer für eine gute Übersichtlichkeit gesorgt. Bewertet werdet ihr dabei das komplette Spiel über nach euren Aktionen. Zum Einem werden euch erfolgreiche Würfe wie auch Freiwürfe als positiv anerkannt, jedoch sind erkämpfte Rebounds sowie Steals auch nicht schlecht für eine gute Bewertung. Schlecht sind dagegen natürlich Fehlwürfe oder Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Auch aufgepasst werden muss auf den eigenen Gegenspieler, denn der Computer merkt ganz genau wenn ihr einmal nicht aufpasst und versucht dies sofort zu seinen Gunsten auszunutzen. Auch einen Spieler in Doppeldeckung nehmen will gelernt sein. Sobald sich euch die Chance bietet den Ball einem Gegner zu klauen solltet ihr das schleunigst tun, denn gelingt es euch nicht, steht euer eigentlicher Gegenspieler frei und sagt herzlich Danke wenn er den Ball im Korb versenkt.

Auch das Zusammenspiel mit euren Mitspielern ist geglückt. So könnt ihr immer den Ball fordern oder einen Kamerad zum Wurf auffordern. Die Spielzüge klappen gut. So ist ein gepflegter Doppelpass oft ein gutes Mittel, um eine bombenfeste Abwehr doch noch zu durchbrechen. Wenn ihr direkt nach eurem Pass zum Mitspieler durch die Mitte in Richtung Korb sprintet und dann wieder den Ball fordert und ihn mit einem sehenswerten Dunk versenkt, sieht das zum Einen richtig Schick aus, zum Anderen kommt es dem richtigen Basketball richtig nahe. Ist ein Spiel dann vorbei, bekommt ihr noch eure abschließenden Statistiken eingeblendet und ihr seht, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Leider ist es aber nur möglich, einzelne Spiele zu spielen. Eine Karriere als Einzelspieler ist nicht in das Spiel eingebaut. Hier wird hoffentlich der Nachfolger des Spiels anknüpfen.

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