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Sich vor den Angriffen widerwärtiger Zombies zu schützen ist nichts Neues für euch, wenn ihr öfter mal zu Spielen wie Left 4 Dead greift. Eure eigene Bude aber mit Hilfe der Pflanzenwelt vor Übergriffen der toten Schlurfer zu verteidigen habt ihr bestimmt in noch keinem anderen Spiel erlebt. Es sei denn, ihr habt bereits eine der Versionen von Pflanzen gegen Zombies auf dem PC oder dem iPhone gespielt. Nach den großen Erfolgen dieser Varianten ist es nicht verwunderlich, dass Entwickler PopCap Games auch für Xbox LIVE ein eigenes Game auf den Marktplatz bringt. Ganze 1200 Points kostet euch der 84 MB große Titel. Wir haben mit dem Gummihammer unser Punkte-Sparschwein geköpft und verraten euch nun ausführlich, ob ihr euch im Herbst in den virtuellen Zombiegarten zurückziehen solltet. |
Angriff Die Zielsetzung ist einfach. Euer Haus befindet sich auf der linken Bildschirmseite. Rechts zwängen sich stinkende Zombies durch eure Hecke und dazwischen befindet sich euer gepflegter Garten. Dieser wird sich allerdings bald in ein Schlachtfeld verwandeln, bei dem Mutti beim Rosenschneiden zufällig über einen verwesten Zombieschädel stolpern könnte. Um die schlurfenden Todgeweihten abzuwehren, pflanzt ihr die verschiedensten Gewächse in die Erde. So lassen sich Standarduntote noch mit einer einfachen Erbsenkanone abschrecken. Sobald sich allerdings ein Buddler bis an Muttis Petunienbeet gräbt oder sich eine miefige Gestalt Papis Springstock aus der Garage mopst und euren gesamten Verteidigungswall überspringt, guckt ihr nicht nur ziemlich doof aus der Wäsche, sondern fristet bald auch ein hirnloses Dasein. Denn nichts anderes als eure klebrige Denkzentrale hat sich die untote Bedrohung auf die Speisekarte gesetzt. |
Komplexität Im großen Abenteuermodus mit stattlichen 50 Levels entscheidet ihr euch vor jedem Match für ein paar Pflanzen, die ihr aus einem immer größer werdenden Pool von schlagkräftigen Gewächsen wählen könnt. Klar, dass die stärkeren Pflanzen auch mehr kosten. Irgendwie muss das Gestrüpp natürlich auch finanziert werden. Im Falle von Pflanzen gegen Zombies heißt die Währung Sonnenenergie. Um diese zu erhalten, müsst ihr – oh Wunder – Sonnenblumen pflanzen. In den Taglevels fällt die gelbe Energie manchmal auch einfach vom Himmel. In den Nachtlevels hingegen nicht, da müsst ihr erst mal Pilze einpflanzen, die erst wenig Energie produzieren und später mehr. Allerdings könnt ihr diese natürlich nicht im Hauspool platzieren, dafür muss der erst mit Seerosen ausgestatten werden. Wenn ihr das Wasser denn überhaupt sehen könnt, weil sich Nebel oder totale Dunkelheit über euren Garten gesenkt haben. Geschweige denn ihr seid gar nicht mehr im Garten, weil euch die Zombies aufs Dach gejagt haben.
Ihr merkt schon, Pflanzen gegen Zombies ist ein sehr komplexes Spiel. Viel zu komplex um die gesamten Zusammenhänge in einem Testbericht zu erklären. Alle Pflanzen haben wie die Zombies ihre Stärken und Schwächen und ihr müsst eure Auswahl immer vom Szenario abhängig machen. Denn mit den eben genannten Varianten ist noch längst nicht Schluss. Ihr könnt auch noch Bossgegner bekämpfen, bei eurem total bekloppten Nachbarn nützliche Gegenstände erwerben, einen kleinen Zen-Garten anlegen, um Geld zu verdienen und im Mehrspieler selbst in die vermoderte Haut der Zombies schlüpfen.
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