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Die Geschichte von Portal ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits 2007 als Bestandteil der Orange Box für den PC veröffentlicht, begeisterte der Titel sowohl die Spieler als auch die Fachpresse. Die süchtig machenden Rätsel, die außergewöhnliche Gegenspielerin und die skurrile Story brachten dem Spiel Unmengen an Preisen ein. Darunter auch über 30-mal die Auszeichnung „Spiel des Jahres“. Denn geschlossene Tore sorgen für Hysterie, bei Fußballweltmeisterschaften geschossene Tore sorgen für Euphorie und aus einer Portalkanone abgefeuerte Tore sorgen für jede Menge Spielspaß. Nun veröffentlichte Valve vor einiger Zeit die erweiterte Version „Portal: Still Alive“ als Arcadespiel auf der Xbox 360. Ob diese Variante mit angepasster Steuerung und etlichen Zusatzlevels mit dem Original mithalten kann, oder es sogar noch übertrifft, verrät euch jetzt unser großer Test auf Xboxdynasty. |
Am Anfang war das Glas Portal: Still Alive nimmt seinen Anfang, als ihr eure Augen aufschlagt, die Augen einer Frau. Ihr seid in einem Glaswürfel gefangen, an der Wand neben euch tickt ein Countdown von einer Minute herunter und eine weibliche Computerstimme erzählt euch, wer ihr seid. Nämlich eine Testperson für das Aperture Science Enrichment Center, welches eine neuartige Waffe ausprobieren möchte. Dieses Unternehmen entstammt dem Half-Life-Universum, allerdings ist die Geschichte von Portal auch ohne Kenntnis desselben ohne Probleme zu verstehen. Nach Ablauf des Countdowns verstummt die Stimme plötzlich und zwei Portale öffnen sich. Eines in eurem Glaswürfel und eines außerhalb. Das eine blau und das andere orange. Als ihr durch das blaue Portal nahe euch blickt, fällt euer Blick aus dem orangen Portal seitlich von euch und ihr könnt euch selber sehen.
Dieser Portaltrick ist auch die einzige Möglichkeit im Spiel einen Blick auf euch selbst zu erhaschen, denn bei Portal: Still Alive seid ihr in der Ego-Perspektive unterwegs. Ihr schlüpft also durch das blaue Tor und kommt aus dem orangefarbenen wieder heraus. Somit befindet euch außerhalb eures gläsernen Gefängnisses. Danach folgt ihr einem kargen Gang, der in einem Fahrstuhl mündet. Die Türen schlagen zu, der Lift setzt sich in Bewegung und der Test beginnt. Und damit eure einzige Möglichkeit aus dem Labor zu entkommen und zu überleben. |
Kuchen suchen Im nächsten Abschnitt wartet, neben der euch schon bekannten Computerstimme der künstlichen Intelligenz GLaDOS, ein kleines Schalterrätsel auf euch. GLaDOS nimmt euch dabei an die virtuelle Hand und hilft euch bei den Sprüngen durch die beiden, selbstständig die Position wechselnden Portale. Danach steht ihr erneut vor einem Fahrstuhl, der euch in die nächste Testkammer bringt. Dort findet ihr eine Waffe, mit deren Hilfe ihr nun selbst bestimmen könnt, wo ihr das blaue Portal haben wollt. Auf alle weißen Wände der sterilen Laborräume könnt ihr mit eurer Waffe feuern, die Position des orangenen Portals hingegen wird vom Spiel festgelegt. Bei den konstant schwieriger werdenden Rätseln müsst ihr Kisten auf Schalter legen, oder Energiekugeln in die vorgesehen Auffangstationen lenken, um die Türen zum Levelausgang zu öffnen.
Dabei werdet ihr fortwährend von GLaDOS allgegenwärtiger Stimme begleitet, die mit der Zeit einiges an Freundlichkeit einbüßt und vollkommen verrückte Kommentare von sich gibt. Solltet ihr den Test erfolgreich abschließen verspricht euch der Computer Kuchen, zwischendurch versucht er euch ständig einzureden, dass ihr bei den Tests nicht sterben könnt. Das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Wenn ihr von einer Energiekugel getroffen werdet, oder von einer Plattform in die ätzende Säure fallt, müsst ihr den Level erneut beginnen.
Auf eurem Weg findet ihr einige Wandzeichnungen eurer unbekannten Vorgänger, die euch ständig warnen mit dem Test fortzufahren und daran zu glauben, dass es nach Abschluss desselben Kuchen gibt. Und erst recht keine Möglichkeit um zu überleben.
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