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Prince of Persia: Warrior Within - Testartikel

Autor
Marcus Renner - Insanity Soul
Erstellt am
09.04.05
Streetdate
25.11.2004
Spielgenre
Adventurespiel
Entwickler/Publisher
unbekannt
Kommentare
1
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Prince of Persia: Warrior Within Review

Ein paar Jahre nach Sands of Time bekommt der Prince von Persien die Auswirkungen seines Handelns zu spüren. In Sands of Time versuchte der Prinz den Palast des Sultans vor der Zerstörung zu retten und störte damit den Ablauf der Zeit. Nun trachtet der Dahaka, die Inkarnation des Schicksals in Form einer übernatürlichen Kreatur, dem Prinzen nach dem Leben.
Hier beginnt die Geschichte von Warrior Within! Der Prinz stellt fest, dass es zwecklos ist zu fliehen und nur eine Möglichkeit besteht, die ihn am Leben lässt: Er muss den Sand der Zeit an seiner Geburtsstätte finden, in die Zeit zurückreisen und die Entstehung des Sandes verhindern. Ohne den Sand hätte sein letztes Abenteuer nie stattgefunden und der Dahaka hätte es sich nicht zur Aufgabe gemacht den Prinzen zu töten!
Schon im Intro spürt der Protagonist, dass er an diesem Ort unerwünscht ist. Denn die Herrscherin der Zeit schickt ihre Handlangerin Shahdee, die alles in ihre Macht stehende tun würde, um den Prinzen am Erreichen der Insel zu hindern und ihn zu eliminieren. Die Horde Wächter, die den Weg des Prinzen unaufhörlich kreuzen tragen dazu bei.
INHALT:Doch der Prinz weiß sich zu helfen. Im Laufe des Spiels kann er aus 5 verschiedenen Waffengattungen wählen. Von Schwertern über Äxte, Keulen oder Dolchen bis hin zu Zufallswaffen wie Stäbe und Bretter von zerbrochenen Objekten. Mit all diesen Dingen lassen sich spektakuläre Combos und Spezialattacken ausführen, bei denen auch die Umgebung mit einbezogen wird. Und hiermit sind wir beim Kernpunkt des Gameplay angekommen, dem „Free-Form-Fighting-System“. Man kann seinen persönlichen Kampfstil aus 30 verschiedenen Combos und 50 Spezialattacken entwickeln, was für jede Menge Spielspass sorgt! Zu dem kann man an Wänden entlanglaufen um Feinden zu entkommen oder sich akrobatisch um eine Säule schwingen und dabei gleich eine ganze Schar Gegner außer Gefecht setzen. Falls es dem Prinzen einmal zu gefährlich wird, schüttelt er ein Ass aus dem Ärmel, die Zeitmanipulation. Der Prinz erlernt im Laufe des Spiels die Zeit zu verlangsamen oder gar zurück zudrehen. Dies hilft bei einer großen Gefahr, da er sich ähnlich wie bei Max Paynes Bullet Time, mit Echtzeit fortbewegt während seine Gegner nur verlangsamt reagieren. Falls ein Sprung daneben geht, kann der Spieler die Zeit um bis zu 8 Sekunden zurückdrehen um so dem sicheren Tod zu entgehen. Neben der Zeitmanipulation erlernt der Prinz noch verschiedene Attacken die gleich eine ganze Reihe Gegner auf einmal auslöschen können. Doch Vorsicht, jede dieser Fähigkeiten verbraucht den Inhalt ihrer Sandbehälter. Diese werden aufgefüllt indem sie die Seelen besiegter Feinde in Form von Sandwolken in sich aufsaugen. Immer wieder muss der Prinz zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin- und herreisen um weiterzukommen. Dies geschieht an Warpportalen an denen er auch seinen Vorrat an Sand wieder auffüllen kann.
Es ist wirklich wichtig diese Fähigkeiten so früh wie möglich zu erlernen, denn der Schwierigkeitsgrad von Warrior within ist wirklich knackig! An einigen Stellen im Spiel läuft es oft nur nach dem Try&Error Prinzip ab, was schon mal für Ernüchterung sorgen kann, dennoch sind die Speicherpunkte gut verteilt, sodass man keine allzu großen Abschnitte erneut spielen muss. An manchen Ecken des Spiels findet der Spieler Schatullen die es gilt aufzubrechen. Dahinter verstecken sich Gimmicks wie neue Artworks oder Videos die im Hauptmenü begutachtet werden können. Außerdem sollte man nach Waffenständer Ausschau halten, denn diese beinhalten neue „Spielzeuge“ für den Prinzen. Im Laufe des Spiels werden immer wieder Bosskämpfe ausgetragen, in denen der Prinz dann gegen die Untertanen der Herrscherin antritt und seine Künste unter Beweis stellen muss.
Neben den Kampfhandlungen setzt das Spiel vor allem auf Schalterrätsel. Diese sind aber im Allgemeinen nicht sehr herausfordernd, da die Betätigung eines Schalters meistens eine kurze Zwischensequenz nach sich zieht und man somit erkennt was nun zu tun ist.
Auch für das Ende haben sich die Entwickler was einfallen lassen. Denn es gibt verschiedene Enden. Sammelt der Spieler alle Lebensupgrades während des Spiels, tritt er am Ende gegen den Dahaka persönlich an. Ansonsten muss er sich mit Kaileena, der Magd der Herrschin, auseinander setzen. Für unterschiedliche Enden und dem somit verbundenen Wiederspielewert ist also gesorgt.

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