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Puddle - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
31.01.12
Streetdate
25.01.2012
Spielgenre
Puzzlespiel
Entwickler/Publisher
Konami
Kommentare
2
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Lahmes Liquid oder fetzige Flüssigkeit?

Was bitteschön ist „Puddle“? Soll das ein hölzerner Gegenstand zur Fortbewegung in einem Boot oder eine süße Nachspeise sein? Nein, es ist einfach nur der nicht nachvollziehbare Titel eines neuen Arcade Spiels auf Xbox LIVE. 800 Microsoft Points müsst ihr für die 861 MB an Spiel auf den Tisch packen, der ein innovatives Spielerlebnis verspricht. Unser Testbericht klärt für euch, worum es in dem Titel mit dem ungewöhnlichen Namen geht und ob sich die Investition spielspaßtechnisch rentiert.

Wasserlassen mal anders

Das Konzept hinter Puddle ist denkbar simpel. Ihr müsst unterschiedliche Flüssigkeiten durch ein Level fließen lassen. Dabei solltet ihr euch nicht zu viel Zeit lassen und erst recht nicht zu viel Flüssigkeit verlieren. Nur wenn ihr am Ende eines Abschnittes noch genug Tropfen beisammenhabt, wird der Ausgang geöffnet. Natürlich sind innerhalb der Levels zahlreiche Hindernisse platziert, die es euch erschweren sollen mit der vollen Menge bis ans Ende zu gelangen. So könnt ihr euch vorstellen, dass sich euer Wasser auf brennendem Untergrund schnell in Dampf auflöst oder in etwaige Löcher im Boden sickern kann. Eure einzige Möglichkeit das Spielgeschehen zu beeinflussen, ist die Rotation der Umgebung. Mit den beiden Schultertasten könnt ihr die Spielwelt um je 45 Grad nach links oder rechts drehen – mehr nicht. Weil das Rotieren allerdings ziemlich langsam vonstattengeht und die Flüssigkeiten dem Gesetz der Trägheit der Masse unterworfen sind, müsst ihr klug vorausplanen und stets für alle möglichen fiesen Hinterhalte und Fallen gewappnet sein.

Lahmes Liquid

Da die Kamera aber immer nur den vorderen Part eurer Flüssigkeit im Fokus hat, bekommt ihr schnell nicht mehr mit, was mit den hinteren Tropfen passiert. Entsprechend unmöglich ist es mit der kompletten Ladung Nass ins Ziel zu kommen, fast immer versucht ihr euch krampfhaft über dem nötigen Minimum zu halten. Hier ist auf alle Fälle eine gehörige Ladung Frustresistenz angebracht, da ihr manche Abschnitte schlicht und einfach auswendig lernen müsst, um sie zu meistern. Denn selbst die abwechslungsreichen Hintergründe und Ideen der Entwickler halten euch nicht lange bei Laune, wenn ihr mal wieder auf Teufel komm raus einen Abschnitt nicht schaffen könnt. Motivation bekommt ihr eh kaum geboten, nach ein paar Levels und wenigen mäßig spaßigen Experimenten im „Labor“ könnt ihr euch bloß noch auf die Suche nach ein paar versteckten Geheimgängen machen oder Abschnitte erneut für eine bessere Bewertung probieren.

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