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Mit Puzzle Quest 2 ist diese Woche der mit Spannung erwartete Nachfolger zum preisgekrönten Puzzle Quest auf dem Marktplatz erschienen. Wie auch der Erstling ist das neueste Werk vom Entwickler Infinite Interactive eine Kombination aus Puzzle- und Rollenspiel. Anstatt euch auf einer großen Karte zu bewegen, gibt es diesmal allerdings einzelne Städte und Höhlen zu erkunden, die optisch einiges hermachen. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben das 1200 Microsoft-Points teure Spiel, das 411 MB auf der Festplatte einnimmt, für euch getestet. In unserer Review könnt ihr nun nachlesen, was Puzzle Quest 2 so alles zu bieten hat und ob sich der Kauf des hochpreisigen Spiels lohnt. |
Aller Abenteuer Anfang Bevor euer Abenteuer starten kann, müsst ihr euch für einen Helden entscheiden. Es gibt vier unterschiedliche Charakterklassen, jeweils in einer männlichen und einer weiblichen Variante. Zur Wahl stehen der Barbar, der Bandit, der Assassine und der Zauberer. Woraufhin diese erste Wahl hinausläuft, ist nicht schwer zu erraten. Zauberer nutzen in Kämpfen natürlich die Macht der Magie und Barbaren kloppen dem Feind mit unverschämt großen Knüppeln auf die Rübe. Sobald ihr dann eure ersten Schritte in der Spielwelt getan habt, bekommt ihr schon einen Auftrag. Ihr sollt (wie ungewöhnlich) auf Rattenjagd gehen. Quasi nebenbei werden euch Steuerung und Gameplay erklärt. Nach den hilfreichen Tutorialmissionen ketten sich immer weitere Aufträge an die vorherigen an. Die Geschichte des Spiels handelt vor allem davon, die Stadt mit dem wenig schönen Namen „Verloren“ vor dem bösen Dämon Gorgon zu erretten. Ob ihr zwischendurch noch bei Händlern vorbeischaut oder Nebenquests erledigt, ist egal. Auf jeden Fall wird euer Weg von Unmengen an Gegnern gesäumt sein. Und sobald es zu einem Kampf kommt, greift der Knobelpart des Spiels ins Geschehen ein. |
Knifflige Kämpfe Denn anstatt den Ratten, Goblins oder Trollen ganz klassisch die Kehle durchzuschneiden, müsst ihr euch wie im Vorgänger in einem Puzzle Angriffspunkte und Mana erspielen, um die Viecher angreifen zu können. Diese Puzzles laufen nach dem bekannten Bejeweled-Spielprinzip: Ihr habt ein Feld mit vielen Steinen in verschiedenen Farben vor euch. Diese Steine müsst ihr immer so anordnen, dass mindestens drei gleichfarbige horizontal oder vertikal nebeneinander liegen. Bei den farbigen Steinen bekommt ihr dann beispielsweise Manapunkte, die ihr für das Wirken von Zaubersprüchen benötigt. Am Bildschirmrand wird euch stets angezeigt, welche Zauber wie viel Mana von welcher Farbe benötigen und ihr solltet zusehen, stets die richtigen Steine zum Verschwinden zu bringen. Sollte euch das Zaubern eher nicht so liegen, könnt ihr auch versuchen entsprechende Reihen aus Faust-Symbolen zu erschaffen. Sobald ihr davon genug gesammelt habt, dürft ihr den Feind mit eurer ausgerüsteten Waffe angreifen.
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