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Quantum Theory - Testartikel

Autor
Henry Lai - MadD4mon
Erstellt am
01.10.10
Streetdate
24.09.2010
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Tecmo Koei / THQ
Kommentare
5
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Quantum Theory

Ihr müsst nicht Sherlock Holmes oder Columbo heißen, um herauszufinden, an welchem Spiel sich die Entwickler von Tecmo/Koei ein Vorbild genommen haben, als sie die Arbeiten am Action-Shooter Quantum Theory begonnen haben. Gears of War schreit euch eigentlich aus jedem Winkel des Spiels an, im Grunde genommen, sieht es sogar nach Epics indiziertem Shooter aus, der lediglich mit einigen neuen Texturen eingekleidet wurde. Doch wie heißt es so schön? Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht. Haben die japanischen Entwickler Gears of War also erfolgreich wieder aufgelegt oder ist dieses Projekt missglückt?

Der Held und sein Frauchen
Syd, so heißt euer neuer Held, ist wirklich breit und hat wirklich einen ganzen Haufen Muskeln. Dazu außerdem noch ein bedrohlich rot leuchtendes Auge und eine X-förmige Narbe auf seiner Stirn, die ihn offensichtlich als bedrohlich auszeichnen soll. Sein grimmiger Blick, den er IMMER beibehält, tut sein Übriges. Zu seinem Schutz hat er eine ziemlich unhandliche und stachel- und kantenbewährte Rüstung sowie ein mysteriöses Gewehr, das explosive Geschosse auf seine Feinde ausspuckt. Syd hat eine geheimnisumwitterte Vergangenheit, die im Laufe der Kampagne aufgeklärt wird, für den Anfang jedoch erst einmal für Verwirrung sorgt. Wieso kennt er sich mit den so genannten Archen aus, die durch die von ihnen verbreitete Diablosis die gesamte Menschheit vernichten? Wieso nennen ihn die Nosferatu, die die Archen beschützen, den Exilanten?

Unterstützt wird Syd nach ein paar Levels von einer mysteriösen Schönheit namens Felina. Es stellt sich heraus, dass sie im Turm wohnte, bevor dieser von bösen Mächten übernommen wurde. Seither versucht sie sich einen Weg an die Spitze zu kämpfen, wo sie sich eine Lösung für ihr Problem erhofft. Zusammen ergeben sie ein ungleiches Paar, das sich immer wieder kleinere Wortgefechte liefert. Die sind für unseren Geschmack aber etwas zu langweilig und vorhersehbar, genauso wie der Rest der Dialoge, die Quantum Theory zu bieten hat. Wenn ein anderer, ebenfalls muskelbepackter Milizführer seine Mitstreiter dazu animiert, bis zum Tod zu kämpfen, dann kann das wirklich mitreißend sein. In Tecmo/Koeis Werk brüllt er allerdings nur „KÄÄÄÄMMMMPFT!“ oder haut sonst irgendwelche testosteron-geladenen, sinnfreien Sätze raus.

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