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Mit R.U.S.E. ist der neue Echtzeit Strategietitel, mit dem ihr noch einmal die Schlachten an der Westfront des Zweiten Weltkriegs erleben könnt, von Ubisoft für Xbox 360 erschienen. Im Vorfeld wurde viel diskutiert, spekuliert und selten so sehr über die Steuerungseinheit debattiert. Schnelle Kriegsführung an einem Controller? Ist das überhaupt möglich? Diese Frage ist wohl so alt wie die WSAD-Steuerung an der PC-Tastatur. R.U.S.E ist ein einzigartiges Echtzeit-Strategiespiel, das von Eugen Systems, den Schöpfern des von Kritikern gefeierten Strategietitels Act of War: Direct Action entwickelt wird. Als Besonderheit bietet euch R.U.S.E. die Möglichkeit eure Gegner zu bluffen, um die eigene Nation zum Sieg zu führen. Ihr kontrolliert dabei die Action aus dem Zentrum des Schlachtfelds oder der Gesamtübersicht des Kampfgeschehens. Wir von Xboxdynasty haben uns einen Überblick verschafft und die Kriegsführung in R.U.S.E. unter die Lupe genommen. |
Kampagne nicht nur gegen Achsenmächte Im Kampagnenmodus übernehmt ihr die Rolle von Major Joe Sheridan und erlebt die Schlachten des Zweiten Weltkriegs als Befehlshaber. Von Tunesien über die Strände der Normandie bis Deutschland benötigt ihr als Major Sheridan all euer taktisches Geschick, um die Achsenmächte zu besiegen und die Pläne eines mysteriösen Spions namens „Prometheus“ zu durchkreuzen. Doch aller Anfang ist schwer und somit macht ihr euch zu Beginn des Spiels mit der leichten Steuerungseinheit vertraut und lernt die unterschiedlichsten Symbole auf dem Bildschirm richtig einzuordnen. Die Übersicht ist stets gewährleistet, jedoch lenken zahlreiche Icons, Symbole, Hinweise und weitere Zählerlisten vom eigentlichen Spielgeschehen ab. Die Kampagne auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad ist für alle Anfänger und Neulinge unter euch somit absolute Pflicht. Punkt für Punkt wird euch in der ersten Mission die Anleitung der Steuerung genauer erklärt. Ihr wählt eure Einheiten mit dem linken Analog-Stick und könnt über den rechten Stick rein- und rauszoomen oder die Perspektive drehen.
Die Ansicht reicht von einem Maßstab von einer geschätzten 1:64 Größe, bis hin zu mikroskopisch kleinen Abbildungen, die fast aus Google-Maps entsprungen sein könnten. Teilweise aber leider auch die grafische Leistung. Wer von euch schnell mal die Ansicht von winzig auf Tischbreite wechselt, der wird von Grafikfehlern nur so erschlagen. Zwar tut dies dem Spiel keinen Abbruch, aber das verwöhnte Auge muss sich erst einmal an nachlande Texturen in Weizenfeldform gewöhnen. Außerdem kommt es oftmals in den ansonsten schön anzusehenden Zwischen- und Videosequenzen zu leichten Rucklern. Habt ihr euch aber einmal darauf eingestellt und bemerkt wie viel „Zoomfaktor“ in diesem Titel steckt, dann könnt ihr die leichten Schwächen locker verzeihen und blast mit großer Vorfreude lautstark zum Angriff. |
Sehr einsteigerfreundlich Insgesamt zeigt sich R.U.S.E. als sehr einsteigerfreundlich. Sobald ihr eine Truppe markiert habt, wird diese weiß umrandet und ihr könnt mit der A-Taste diese eine Truppe auswählen. Mit der X-Taste könnt ihr alle gleichen Einheitenarten in der Nähe auswählen und somit beispielsweise einen geschickten Angriff starten. Hier gibt es meist mehrere Optionen. Zu Beginn reicht es aber den simplen Befehl „vorrücken“ zu geben. Dazu platziert ihr euren Cursor an die gewünschte Position und drückt erneut auf A. Auf dem Feld begegnet ihr in manchen Bereichen grünmarkierte Verbündete. Diese könnt ihr zwar nicht selbst steuern, helfen euch aber in der Schlacht. Sobald ihr euren Cursor auf feindliche Geschütze richtet, wechselt dieser in ein Fadenkreuz und zeigt ich eure Treffer- und Erfolgschancen an. Damit sich diese weiter verbessern, lernt ihr nach und nach die Raffinessen von R.U.S.E. genauer kennen und sammelt für erfolgreich absolvierte Aufgaben und Nebenziele zahlreiche Erfahrungspunkte, die weitere Levels, Ränge und Upgrades freischalten. Nach kürzester Zeit feiert ihr erste Erfolge, erledigt einen Job nach dem anderen und lernt unterschiedliche Tricks anzuwenden.
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