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RACE Pro - Testartikel

Autor
- xd264
Erstellt am
21.02.09
Streetdate
12.02.2009
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
SimBin / Atari
Kommentare
12
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RACE Pro Review

Endlich eine neue Rennsimulation, die zudem auch sehr viel versprechend aussieht. Die Entwickler von SimBim schicken mit Race Pro einen viel versprechenden Titel an den Start, der sich Hoffnungen auf die Pole Position machen darf. Im Spiel erwarten euch viele unterschiedliche Fahrzeugmodelle, ein Karrieremodus, 13 unterschiedliche Strecken und einige Meisterschaften. Ob dies allerdings reicht, um die bisherigen Rennsimulationen hinter sich zu lassen oder ob die anderen doch noch ein wenig Vorsprung ins Ziel retten können, darüber berichten wir euch in unserem Review zu Race Pro. Gentleman, please start your Engines!
Eine neue Rennsimulation
Es ist das erste Spiel von SimBim, das für die Xbox 360 veröffentlicht wird. Die Vorschusslorbeeren lassen aufhorchen und einen genaueren Blick auf den Titel werfen. Was im Vorfeld angekündigt wurde, machte auch einige Hoffnung. Denn 13 Originalrennstrecken (darunter auch drei Stadtkurse), einige exklusive Rennserien wie die Mini Challenge, die Formel 3000 und die Formel BMW. 350 Fahrzeugmodelle wurden uns versprochen. Auf diese kommt man auch, wenn man die unterschiedlichen Ausführungen der 48 Rennwagen betrachtet. Ausreichend ist dass aber allemal noch. Was aber leider nicht so den Vorgaben des Herstellers entspricht, sind die dynamischen Wetterverhältnisse. Denn einstellen konnten wir diese nirgends und auch während unserer Tests konnten keine Wetterveränderungen festgestellt werden. Warum wirbt man dann mit diesem Feature? Das Wetter kann man dennoch einstellen, auch wenn man hier nur die Auswahl zwischen Sonne und Regen hat. Große Auswirkungen hat das Wetter allerdings nicht auf die Fahrweise, an dieser Stelle muss der viel gepriesene Realismus wohl ein kleines Stück zurücktreten. Wenigstens die Darstellung des Regens kann sich sehen lassen, denn soundtechnisch hört sich das Ganze schon prima an. Was allerdings gar nicht verständlich ist, aber teilweise auftritt sind falsche Informationen über das Renngeschehen. So wird euch schon mal angezeigt, dass ihr Erster seid und euch in der letzten Runde des Rennes befindet, obwohl ihr deutlich weiter hinten fahrt und gerade Mal den Start hinter euch gebracht habt. Korrigiert wird dies erst nach dem Abschluss einer Runde. Liebe Entwickler, was ist denn hier passiert? Nun wollen wir uns aber nicht weiter mit diesen Kleinigkeiten aufhalten und euch doch etwas mehr Informationen zu dem kompletten Spiel geben.
Rennserien en masse
Fahrzeuge werden im Spiel so einige geboten. Die Entwickler von SimBim nennen sogar 350 unterschiedliche Fahrzeuge auf dem Cover. Ganz so viele sind es in Wirklichkeit dann doch nicht, denn in den 350 genannten Fahrzeugen sind viele Duplikate enthalten. Diese entstehen dadurch, dass zum Beispiel unterschiedliche Versionen eines Rennwagens vorhanden sind (bei denen sich meistens nur die Lackierung unterscheidet). Eingeteilt sind diese dann in unterschiedliche Rennklassen, die die Fahrzeuge nach Hersteller und/oder Leistungsklasse einsortieren. Zum Beispiel gibt es die  Formula BMW, in der echte Formel Rennwagen an den Start gehen. Auch die Freunde etwas kleinerer Autos werden nicht enttäuscht, denn die Mini Challenge hat es ebenso in sich. Die Freunde von schnellen Autos sollten auch ihren Spaß haben, wenn zum Beispiel der Audi R8 an den Start rollt oder eine Dodge Viper ihren beeindruckenden Motor aufheulen lässt. Um die Autos dann in ihrem gewöhnlichen Umfeld los lassen zu können, könnt ihr einzelne Meisterschaften fahren, die dann aus mehreren Rennen bestehen. Ganz im Sinne einer echten Rennwagensaison bekommen die Erstplatzierten eine bestimmte Anzahl an Punkte und am Ende erfolgt die Abrechnung, wer die Krone der Serie aufgesetzt bekommt. Dabei kommt auch ein Qualifikationstraining zum Einsatz, das allerdings aus nur einer einzelnen Runde besteht. Warum man das Ganze nicht etwas freier gestaltet hat, bleibt wohl das Geheimnis der Entwickler. Zudem solltet ihr vor den Meisterschaften den Karrieremodus abschließen. Denn erst danach habt ihr alle Fahrzeuge zur Auswahl und könnt uneingeschränkt aus diesen auswählen. Also, rein die Karriere!

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