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Race Driver Grid - Testartikel

Autor
Frank Schmitz - theTank
Erstellt am
02.06.08
Streetdate
30.05.2008
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
Codemasters
Kommentare
5
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Race Driver Grid Review

Alle Disziplinen im Überblick
Die Renndisziplinen sind in mehrere Gruppen eingeteilt, über die wir euch hier einen Überblick geben wollen:

Grip-Rennen umfassen verschiedene Klassen von Fahrzeugen, die von GT-Wagen bis zu Muscle-Cars reichen. Kurz und einfach gesagt, in diesem Hauptmodus tretet ihr immer gegen ein Fahrerfeld an, das aus bis zu 20 Fahrzeugen bestehen kann und welches andere Ziel außer dem ersten Platz kann es da schon geben?

Drift-Rennen hingegen legen Wert auf den perfekten,längsten oder dichtesten Drift. Stellt euren Wagen quer in die Kurve ohne das Tempo zu senken und kassiert massig Punkte. Kombiniert und reiht ihr eure Drifts aneinander wird die Belohnung vom Sponsor umso höher ausfallen. Im Einzelnen gibt es folgende Driftdisziplinen:
Drift GP: Ähnlich einem Cup, treten hier immer zwei Fahrer im K.O. System gegeneinander an. Wer die meisten Punkte hat zieht in die nächste Rund ein und schafft es vielleicht bis ins Finale.
Drift Schlacht: Eine Kombination aus Drifts und Rennen. Die Punkte der einzelnen Drifts werden entsprechend eurer Position im Rennen  multipliziert. Umso weiter vorne ihr fahrt, umso höher ist der Multiplikator.
Freestyle Drift: Auf einem offenem Gelände werden zwei zeitlich begrenzte Läufe gefahren, wer hierbei die meisten Driftpunkte sammelt gewinnt.
Downhill Drift: Auf einer Bergstrecke des japanischen Mount Haruna windet sich eine enge Straße hinunter ins Tal, kein einfaches Gelände um mit Speed um die Kurven zu driften.

Touge-Rennen sind Kopf an Kopf Rennen auf den japanischen Bergstraßen, der in zwei Modi geteilt ist:
Togue Profi Wettkampf: Tagsüber auf gesperrter Straße fahrt ihr einmal auf Startplatz eins, den Berg hinunter. Die zweite Runde führt den Berg wieder hinauf, diesmal startet ihr von Platz 2. Crashs und Rempeln sind hier nicht erlaubt und führen zu Zeitstrafen. Beide Rundenzeiten werden addiert und der schnellere gewinnt.
Togue Mitternachts Wettkämpfe: Im Grunde genommen dieselbe Variante in Hardcore. Ihr fahrt nachts, es gibt keinerlei Spielregeln und auch fremde Fahrzeuge kommen euch laufend entgegen.

Endurance-Rennen sind Langstrecken Rennen wie das berühmte 24h Stunden Rennen von Le Mans, das so oder so zu einem der Höhepunkte des Spiels zählt. An jedem Rennen nehmen vier unterschiedliche Klassen teil, gewinnen müsst ihr aber nur die Klasse, in der ihr auch startet.

Crashderby ist der Modus der zwar eine Menge Spaß macht aber andererseits nicht so wirklich in GRID hinein passen mag. Vollkommen ohne alle Regeln fahrt und crasht ihr so lange, bis einer als Erster über die Ziellinie geht oder nur noch ein Auto fahrbereit ist. Die Strecken überkreuzen sich zum Teil, sodass auch Mal ein Auto von links oder rechts kommen kann. Spektakulär hingegen, wenn sich zwei Autos in der Luft treffen. Hübsch anzuschauen, lustig zu spielen, aber nicht wirklich ernst zu nehmender Part.
Flashback
Eine weitere Neuigkeit, die im Singleplayer Einzug gehalten hat, ist die Funktion des Flashback, eine Art Videorekorder-Funktion, die es Euch ermöglicht die Zeit im Rennen anzuhalten und zurückzuspulen.
Das bedeutet, wenn Ihr einen fatalen Fehler gemacht habt und es euren RSR aus der Kurve in Richtung Reifenstapel zieht, bekommt Ihr quasi eine zweite Chance. Ihr dreht die Zeit um wahlweise bis zu 10 Sekunden zurück und bremst dieselbe Kurve früher an, um diesmal noch den Bogen zu bekommen. Hört sich seltsam an? Ja sicherlich, aber warum keine Innovationen? Zuerst eher skeptisch gegenüber einen solche Eingriff in die Racingwelt, waren wir positiv überrascht, wie gerade zu Beginn des Spielens, diese Funktion optisch anspruchsvoll das Rennfahrerleben erleichtert und bereichert! Es kommt ganz einfach weniger Frust auf, wenn ihr in der letzten Minute beim 24-h-Rennen euren Boliden mal kurzer Hand vor die Mauer setzt und die Möglichkeit habt die letzten Sekunden nachzuspielen, anstatt die ganzen hart erkämpften 20. Die Anzahl der Flashbacks innerhalb eines Rennens ist abhängig von dem Schwierigkeitsgrad den ihr gewählt habt, je schwerer die Stufe, desto höher der Gewinn, aber auch umso weniger Möglichkeiten die Zeit anzuhalten. Im Profimodus fehlt diese Funktion komplett und auch ein Nichtnutzen der Funktion bringt wiederum einen Punktebonus, weshalb dieses Feature für uns ein echter Pluspunkt ist.

Überhaupt gibt es ausreichend Schwierigkeitsstufen, sodass jeder nach eigenem Können fahren darf, wobei die Stufen zwischen den einzelnen Rennen immer frei wählbar sind. Fahrt ihr häufiger auf den ersten Platz rät euch das Spiel von alleine auf einen schwierigeren umzusteigen und umgekehrt natürlich genauso. Mit den Standardeinstellungen fährt sich das Rennspiel zwar eher arcadelastig, bietet aber von vorne rein eine knackige Herausforderung auch an geübte Fahrer. Freunde von Simulationen sei auf jeden Fall dazu geraten, die Lenk- und Bremshilfe abzuschalten, wodurch die Fahrzeuge sich wesentlich realistischer anfühlen und auch genauer steuern lassen. Auch das manuelle Schalten bringt hier einen spürbaren Geschwindigkeitsgewinn, so dass die Profis unter euch sicherlich gerne ihre Runden ohne alle voreingestellten Hilfen spielen werden.

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