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In Spielen mit Totenköpfen geht es meistens recht unschön zur Sache. Hier spritzt Blut und dort wird jemand mit der Kettensäge in mundgerechte Häppchen aufgeteilt. Beim neuen Arcade Spiel Raskulls ist das alles ein wenig anders. Zwar sind sämtliche Hauptcharaktere ebenfalls Totenschädel in witzigen Kostümen, das Drumherum ist aber deutlich bunter als in anderen Spielen und komplett gewaltfrei. Was nicht schlecht sein muss, wie euch unser Test des 800 Microsoft Points teuren und 144 MB großen Titels verrät. |
Ein König ohne Ahnung Bei Raskulls handelt es sich um ein sehr liebevoll produziertes Jump ‚n‘ Run. Raffgierige Mäuse mit Augenklappe, sogenannte „Piratten“, stürzen mit ihrem fliegenden Schiff ab und brauchen als neuen Antrieb die Energie eines funkelnden Kristalls. Doch der Raub des Edelsteins schlägt fehl und das gute Stück kann gerade noch rechtzeitig zum König geliefert werden, der nicht nur Zettel an Ziegelsteine bindet und damit durch die Gegend wirft, sondern auch auf die Spitzenidee kommt, den Kristall bei einem Turnier als Preis auszusetzen. Dass die „Piratten“ durch einen Sieg beim Wettkampf allerdings trotzdem den Kristall bekommen würden, hat der gekrönte Herr nicht bedacht und somit müsst ihr nun in die weite Welt ausziehen, um das Turnier gefälligst zu gewinnen und den Stein zurückzuerobern. |
Wenn einem der Himmel auf den Kopf fällt Im Verlauf der Geschichte folgen noch einige witzige Wendungen und Wechsel des Hauptcharakters, aber wirklich wichtig ist das alles nicht. Schließlich ist die Story nur Nebensache und was wirklich zählt, sind die spielerischen Elemente. Genau da hat Raskulls seine Stärken. In 60 Levels, die auf den ersten Blick an bärtige italienische Klempner erinnern, tragt ihr Rennen gegen anderen Spieler aus. Eure Aufgabe ist es, schnellstmöglich zum Levelausgang zu gelangen. Das Problem ist nur, dass sich in eurem Weg massenhaft bunten Steine befinden, an denen ihr nicht vorbei könnt. Also müsst ihr die Blockade kurzerhand zerschlagen, was auch eigentlich kein Problem darstellt. Zur delikaten Angelegenheit wird es erst, wenn ihr den untersten Stein eines Gebildes zerschlagt und dann der Rest von oben nachrückt und euch auf die Birne fällt. Dann bleibt ihr erst einmal benommen liegen und verliert ein paar wertvolle Sekunden.
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