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Rayman Origins - Testartikel

Autor
Daniel Flege - Quentara
Erstellt am
20.11.11
Streetdate
24.11.2011
Spielgenre
2D
Entwickler/Publisher
Ubisoft
Kommentare
6
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Ubisofts Maskottchen ist zurück und in topform

Er ist einer der bekanntesten und beliebtesten Jump-n-Run Charaktere der Videospielgeschichte. Seit 1995 begeistert Rayman Jung und Alt mit bunten Welten und halsbrecherischen Hüpfeinlagen. Nach einigen Abstechern in das 3D-Genre will Ubisoft nun mit Rayman Origins zurück zu den Wurzeln. Ihr steuert den arm- und beinlosen Helden durch abwechslungsreiche 2D-Welten, trefft zahlreiche von Raymans Freunden und könnt natürlich auch die Fähigkeiten des Maskottchens nutzen. Doch schaffen es die Entwickler, ein klassisches Spielprinzip in ein modernes Gewand zu packen? Wir haben uns mit dem skurrilen Helden durch die Level geprügelt, um es für euch herauszufinden.

Ein bisschen Story muss sein…

Nicht mal ein Nickerchen können Rayman und sein Freund Globox halten, ohne dass direkt ein Unglück passiert. Während des heiligen Schläfchens fallen nämlich die fiesen Darktoons über die Lichtung der Träume her und überziehen die Welt des Helden mit Angst und Schrecken. Der Feenrat überträgt euch die Aufgabe, zusammen mit Rayman die von den Bösewichtern gefangenen Electoons zu befreien, um das Gleichgewicht der Mächte wiederherzustellen und gleichzeitig die Darktoons zu vernichten. Zusammen mit Globox macht ihr euch auf den Weg, um die Welt zu retten.

Von Electoons, Lums und Didgeridoos

Ausgangspunkt eures Abenteuers ist eine Karte, auf der ihr euch zu den jeweiligen freigeschalteten Welten begeben könnt. Die Ansicht wechselt danach in eine Übersichtskarte des jeweiligen Gebietes, auf der die einzelnen themenbasierten Level angesteuert werden können. Ihr bewegt euch in klassischer Manier als Rayman hüpfend und schlagend von der linken zur rechten Seite des Bildschirms durch die abwechslungsreichen und unterschiedlich gestalteten Gebiete. Euer Hauptziel ist es dabei, Käfige mit den sogenannten Electoons zu finden und diese zu befreien. Das Sammeln der knuffigen pinken Viecher schaltet nämlich nicht nur die nächsten Abschnitte, sondern ab einer bestimmten Anzahl auch zahlreiche Bonuslevel frei. Einen dieser Käfige findet ihr stets am Ende eurer Hüpfstrecke, während je nach Gebiet zwei oder drei zusätzliche Kerker gut versteckt auf eure Entdeckung warten. Um euren kleinen Freunden die Freiheit zu schenken, müsst ihr alle Gegner im Umkreis, die den Käfig mit mysteriösen Kräften schützen durch Sprung- oder Schlagattacken ausschalten.

Neben der Rettung der Electoons steht auch das Sammeln der Lums im Vordergrund. Diese Wesen gleichen übergroßen Glühwürmchen und bringen euch in großen Mengen zusätzliche Electoons. Eingesackte Königslums verwandeln ihre kleinen Brüder zusätzlich für kurze Zeit in rote Gefährten, die euch eine höhere Punktzahl bescheren. Zusätzlich summen die Kerlchen noch ein lustiges und eingängiges Lied, welches ihr so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommen werdet. Die Landschaften in Rayman Origins unterscheiden sich nicht nur thematisch, sondern auch in ihrem Schwierigkeitsgrad. Ganze sechs Welten mit jeweils minimum zehn Leveln gilt es zu bereisen. Während es für euch zu Beginn mit einfachen Plattformsprüngen von A nach B schon getan ist und ihr nur auf wenige Gegner trefft, wird es von Gebiet zu Gebiet stets anspruchsvoller unbeschadet durchzukommen. Diese stetig ansteigende Lernkurve sorgt für wenig Frust und eine hohe Motivation. So müsst ihr Raymans Fähigkeiten Schritt für Schritt kombinieren, euch mit Wandsprüngen auf höhere Plattformen hangeln, Raketen schießenden Gegnern ausweichen oder euch vom Wind in die Lüfte befördern lassen, um tödliche Abgründe zu überwinden.

Egal ob ihr Flüsse hinab rutscht, euch durch das Springen auf sich aufblähende Gegner nach oben katapultiert oder euch durch den morschen Boden stürzt, um ein unter euch liegendes Versteck zu erreichen. Rayman Origins lässt euch auch nach dem ersten Durchspielen immer noch Neues entdecken. Für Abwechslung im Jump-n-Run Alltag sorgen zudem Spielabschnitte, in denen ihr auf dem Rücken eines Moskitos fliegen und eure Gegner so unter Beschuss nehmen könnt. Zudem kann das flinke Tier Gegenstände für euch einsaugen, und als Geschoss nutzbar wieder auf die nahenden Widersacher spucken. 

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