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Red Faction konnte durch seine Vorgänger bereits sehr viele Fans gewinnen, die sich auch über den neuen Teil des Actionspiels auf dem Mars freuen sollten. Aber auch viele neue Spieler freuten sich auf Grund der zahlreichen Ankündigungen rund um den Titel und konnten den Releasetermin kaum erwarten. Viel Vorfreude wurde durch die Entwickler entfacht, und es stellt sich wie so oft die Frage: zu Recht? Zu oft wurde man von hoch gelobten Titeln enttäuscht, als das man sich auf die Vorankündigungen verlässt. Da hilft es also nur, dass man sich den Titel direkt nach dem Erscheinen genauer anschaut und sich seine Meinung dazu bildet. Eine Aufgabe, die wir gerne auf uns genommen haben um euch ausführlich über diesen Titel zu berichten. Wir packen also unsere Sachen und begeben uns in Richtung Mars, denn die Red Faction braucht ganz dringend unsere Hilfe! |
Kampf um den Mars Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Die Rohstoffe der Erde neigen sich so langsam aber sicher dem Ende zu und es wird nach neuen Quellen gesucht. Eine dieser Quellen scheint der Mars zu sein und zahlreiche Erdbürger wandern auf den neu erschlossenen Planeten aus, der Arbeitsplätze in vielen Bergwerken bietet. Die Exklusivrechte hierfür hat die Ultor Corporation, die sehr schnell die Arbeiter unterdrückt und unter erbärmlichen Umständen gefangen hält. Dies ist zugleich die Geburtstunde der Red Faction, die sich als Widerstand formiert und Hilfe der EDF (Earth Defence Force) von der Erde anfordert.
Diese kommt auch schnell herbei mit einer Flotte an Kriegsschiffen und befreit die Arbeiter aus den Fängen der Ultor Corporation. Zum weitern Schutz aller Bewohner werden einige Kontrolleinrichtungen errichtet und ein geordneter Tagesablauf hergestellt. Jedoch wirkt die neue Macht auch für die EDF als neue Stärke und den Mars ereilt erneut das Schicksal der Versklavung und Unterdrückung. Die erneute Geburtsstunde der Red Faction, die sich nicht der Gewalt und der Unterdrückung beugen will. Zu Beginn wird der Widerstand noch im Untergrund organisiert, ehe er zu Beginn des Spiels direkt sichtbar wird. Das Ziel der Red Faction ist es dabei, denn Mars eigenständig von der EDF zu befreien und ihn den Bewohner, die ursprünglich von der Erde kamen, wieder zurückzugeben.
Ihr übernehmt zu Beginn des Spiels die Hauptrolle des Spiels, den Neuankömmling Alec Mason. Dieser wird direkt von seinem Bruder empfangen, der euch eine kurze Erläuterung der aktuellen Situation gibt und über die Red Faction aufklärt. Alec wehrt sich gegen diese Guerrilla-Einheit und möchte am liebsten nichts mit dieser zu tun haben. Als jedoch kurz darauf sein Bruder durch die EDF getötet wird und er gefangen genommen werden soll, ist sein Weg klar: Mit der Red Faction den Mars retten. Die Geschichte des Spiels spielt sich hauptsächlich zu Beginn des Spiels ab und dient mehr als Basis denn als begleitendes Instrument. Hier wird deutlich, dass der Fokus der Entwickler deutlich auf der Action des Titels gelegen hat als auf der Story. |
Eroberung der sechs Gebiete Die Hauptaufgabe des Spiels ist es, nachdem ihr euch der Red Faction angeschlossen habt, die sechs Gebiete auf der Landkarte zu erobern und somit die unterdrückten Menschen zu befreien. Bis ihr dies allerdings geschafft habt ist es ein weiter Weg und ihr müsst einiges an Zeit investieren. Dies zeigt sich auch recht schnell an der Spielkarte. Scheint das erste Gebiet noch recht klein zu sein, ist das zweite schon ungemein größer und liefert euch viel mehr Entdeckungspotenzial. Ganz wichtig ist hierbei auch, dass ihr in dem Spiel nicht an Missionen gebunden seid und euch frei bewegen könnt. Dies lässt sich wohl am besten mit Far Cry 2 vergleichen, denn auch in diesem Spiel gibt es viele Punkte auf der Landkarte, die Missionen für euch bereit halten. Der Unterschied ist jedoch, dass ihr mit Red Faction Guerrilla einen 3rd-Person-Shooter habt.
Sobald ihr einzelne Missionen abgeschlossen habt erhöht ihr die Moral eurer Truppe. Dies ist förderlich, da ihr dann zum Beispiel mehr Munition in euren Lagern erhalten könnt oder aber auch einzelne freie Bewohner sich eher euren Truppen anschließen. Auf der anderen Seite sinkt diese Moral auch, wenn ihr sterben solltet oder aber in den wilden Schussgefechten aus Versehen einen normalen Siedler erwischt. Also immer vorsichtig sein, wen ihr gerade im Visier habt. Ein weiterer Effekt der abgeschlossenen Missionen ist, dass die Kontrolle der feindlichen EDF über das jeweilige Gebiet sinkt und ihr dadurch eurem Ziel immer einen Schritt näher kommt: der Befreiung des kompletten Planeten.
Wie ihr dabei bei den einzelnen Missionen vorgeht, bleibt komplett euch überlassen. Ihr habt zum Beispiel die Möglichkeit auf Frontalangriffe zu setzten. Dies ist allerdings recht schwer, da euch zum einen viele Gegner gegenüberstehen und zum anderen diese auch sehr clever reagieren. Sie verstecken sich schnell hinter Kisten, flankieren euch, sind ständig in Bewegung und rollen sich auch öfters einfach mal zur Seite hin ab. Das sieht alles in allem richtig Klasse aus und sorgt im Spiel für den nötigen Tiefgang. Die Alternative zu diesen Frontalangriffen ist eigentlich schon im Titel genannt: Guerrilla. Das Vorgehen ist eigentlich recht simpel, auch wenn es ein wenig Disziplin erfordert. Ihr spät die einzelnen Punkte der EDF aus und schlagt dann eiskalt und schnell an deren Schwachstellen zu. Wie ihr dann tatsächlich vorgeht bleibt natürlich euch überlassen. Das Spiel schreibt hier keinen Lösungsweg vor und überlässt es komplett eurer Kreativität, wie ihr daran herangehen wollt. Ihr solltet allerdings auf der Hut sein, denn wenn ihr zu viel Lärm macht steigt eure Alarmstufe und die EDF wird alle verfügbaren Mittel zum Ort des Geschehens schicken und versuchen euch zu stopp
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Zerstören wo es nur geht Die einzelnen Missionen gestalten sich sehr unterschiedlich. Das heißt also, ihr habt sehr viele Aufgaben zu erledigen. Da sind zum Beispiel die Zerstörungen von Gebäuden, die der EDF gehören und immer mal wieder am Wegrand als Einzelexemplare oder sogar als ganze Siedlungen auftreten. Sobald ihr ein Gebäude komplett zerstört habt ist es für immer von der Landkarte verschwunden und der Gegner um einiges schwächer. Es heißt allerdings sehr gut aufpassen, wenn ihr ein sehr wichtiges Gebäude dem Erdboden gleich machen wollt, denn diese sind in der Regel sehr stark bewacht und eine Zerstörung dürfte alles andere als ein Spaziergang sein. Außerdem gibt es noch einige Guerrilla-Missionen, in denen ihr einzelne Aktionen gegen die Gegner starten müsst, zum Beispiel ein Gebäude innerhalb einer vorgegebenen Zeit zerstören oder aber auch Geiseln aus Verhören retten. Aber auch das Jagen eines Informanten zur Informationsbeschaffung oder die Zerstörung eines Konvois sind Tagesgeschäft für euch.
Die bisher genannten Missionen stellen allerdings eher Nebenmissionen dar, die zwar zum Teil für die Story benötigt werden, jedoch im Vergleich zu den Hauptmissionen eher einen hintergründigen Teil einnehmen. In den Hauptmissionen führt ihr dann einzelne Aufträge aus, bei denen es darum geht, Beweise zu vernichten oder aber die eigene Front gegen die EDF zu verteidigen. Diese schicken dann netterweise auch immer wieder mal einen kleinen Nachschub an Angreifern und kommen auch noch von allen Seiten und machen dadurch die Missionen richtig anspruchsvoll. Aber auch das Umherfahren mit einem der vorhandenen Vehikel, um einen Konvoi Sicherheit zu geben, gehört zu eurem Spektrum an Aufgaben. Langweilig sollte es da einem nicht werden, wenn es darum, einen neuen Abschnitt auf der Karte frei zu spielen.
Positiv fanden wir auch, dass ihr immer wieder in die alten Abschnitte zurück könnt und dort noch nicht gespielte Missionen abschließen könnt. Interessant sind da auch manche Guerrilla-Missionen, denn diese lassen sich mehrfach spielen. Müsst ihr zum Beispiel mit Wasserbomben einen Turm innerhalb einer vorgegebenen Zeit hochjagen, könnt ihr dies immer wieder tun und jedes Mal versuchen, eure Bestzeit zu knacken. Je schneller ihr wart, desto höher ist dann auch eure Belohnung, die ihr abkassiert. |
Up to Date mit den Upgrades Belohnungen für erfolgreiche Missionen sind nicht nur Moral und die Schwächung der Kontrolle der EDF, sondern auch ein ganz anderes Gut: Schrott. Ihr habt richtig gehört, denn Schrott ist auf dem Mars sehr wertvoll und dient somit als Zahlungsmittel. Ihr kommt recht einfach an Schrott, denn es reicht Missionen abzuschließen oder ein paar spezielle Einzelteile der zerlegten Gebäude einzusammeln. Wofür braucht man diesen Schrott? Am Anfang besitzt ihr mit einem Maschinengewehr und ein paar Sprengkörpern und eurem beliebten Energiehammer noch recht wenig Equipment. Wollt ihr diesen Umstand ändern könnt ihr mit dem Schrott neue frei gespielte Waffen kaufen oder aber auch die bereits vorhandenen ein bisschen upgraden und sie dadurch stärker machen. Doch nicht nur eure Waffen profitieren von den Möglichkeiten, ihr könnt auch Zusatzfähigkeiten erwerben, wie zum Beispiel größere Magazine oder die Fähigkeit auch mit einem Auto Schrott sammeln zu können.
Kommen wir nun zu den Waffen, mit denen ihr euch verteidigt: Da ist zum einen der Energiehammer. Euer Protagonist schwingt diesen mit einer solchen Kraft, dass ihr nicht nur Gegner damit zerlegt, sondern auch die Säulen und Wände von Gebäuden zerschmettern könnt. Ein unheimlich praktisches Werkzeug und komplett unabhängig von Munition noch dazu. Weiterhin besitzt ihr noch Sprengsätze, die ihr an beliebigen Stellen anbringen könnt, um sie anschließend per Fernzünder hochzujagen. Dabei ist es wichtig, dass ihr die Architektur der Häuser ein wenig kennt, denn an der richtigen Stelle wirkt ein einziger Sprengsatz schon Wunder. Bringt ihr sie jedoch an den falschen Stellen an halten die Gebäude auch sehr viele von ihnen aus und fallen erst so langsam in sich zusammen. Die letzte Waffe, die ihr am Anfang besitzt ist das Maschinengewehr. Dieses ist die perfekte Waffe für eure Feuergefechte und sollte deshalb immer bei euch sein. Weitere Waffen müsst ihr euch erst frei spielen und kaufen. In jedem Hauptquartier steht dann ein Schrank, an dem ihr euch bedienen könnt. Ihr könnt auswählen, welche Waffen ihr mitnehmt und die Munition auffüllen. Insgesamt könnt ihr vier Waffen tragen. Also gut überlegen, was ihr genau braucht und dann euer Equipment an euren Bedarf anpassen.
In den Kämpfen selbst bietet die Steuerung eine klein wenig ungewohnte Kombination. Denn die LT-Taste dient nicht wie bei anderen Shootern zum Zielen, sondern um mit der Waffe zuzuschlagen. Das genaue Zielen aktiviert ihr mit einem Klick auf den rechten Stick. Es dauert eine Zeit lang bist ihr euch daran gewöhnt habt. Der Sinn dieser Kombination ist uns nicht ganz klar, da man aber damit leben kann gehen wir nicht weiter darauf ein. Die restliche Steuerung dürfte jedem Actionfan bekannt vorkommen. Mit X wird nachgeladen, über RB könnt ihr die Waffe wechseln, RT dient zum Schießen und LB fordert eurem Spieler einen kleinen Sprint ab. Im Spiel ist dies einwandfrei umgesetzt und ihr könnt ohne Verzögerungen und Ungenauigkeiten euren Spieler durch die riesige Spielwelt lenken. Einfach wunderbar.
Ebenso im Spiel enthalten, wie bereits erwähnt, sind einige Fahrzeuge sowie Flugzeuge der Gegner. Diese könnt ihr jederzeit nutzen und somit zu den unterschiedlichen Punkten cruisen. Dabei unterscheiden sich die Fahrzeuge je nach Art. Das Spiel hat vom schnellen Buggy bis hin zum schweren Transporter alles zu bieten und auch die Fahrweise ist nicht immer gleich. Zu sicher solltet ihr euch in den Fahrzeugen aber nicht fühlen, denn sobald die Gegner spitz kriegen wer ihr seid wird es beschossen und geht schlussendlich in Flammen auf. Zusätzlich zu erwähnen ist noch das Guerrilla-Handbuch, welches ihr von Beginn an besitzt. Dieses wird nach Missionen ständig erweitert und bietet euch ein paar Tutorials, Tipps, Hintergründe zu der Geschichte und wichtige Informationen zu den zu erobernden Abschnitten auf dem Mars. Ein wirklich effektives Hilfsmittel |
Schöne Landschaften mit kleinen Schwächen Nun ein paar Worte zur Grafik und zum Sound des Titels. Zu Beginn des Spiels kommt der Eindruck auf, dass das Spiel ein Problem hat: die ständig rote Umgebung rund um euch herum. Dies kann sehr schnell monoton wirken, auch wenn die Umgebung sehr detailreich ist und eine ansprechende Geographie besitzt. Spielt man dann ein paar Stunden löst sich das Problem in Wohlgefallen auf, denn der erste neu erreichte Abschnitt wartet sofort mit einer anderen Optik auf und sorgt dadurch für Abwechslung. So wird die Umgebung auf einmal in ein eher schmutziges Grau getaucht, um darzustellen dass es sich um das Arbeiterviertel handelt. Während dem Spielgeschehen dürft ihr euch dann noch über wunderbar klare Animationen freuen. Eurer Spieler sieht einfach klasse aus und bewegt sich dazu auch noch absolut flüssig. Auch sein Outfit passt perfekt in die Umgebung, denn ein cool aussehender Mantel mit passenden Musterungen fliegt die ganze Zeit hinter euch her wenn ihr am Rennen seid. Die anderen Mitbewohner stehen diesem in nichts nach und sorgen somit für einen fasst einheitlichen Anblick. Mode wird eben groß geschrieben auf dem roten Planenten. Einzig die EDF-Soldaten wirken ein wenig lieblos und erscheinen recht abwechslungsarm. Hier wären ein paar mehr Gegnermodelle schön gewesen.
Entschädigt werden wir aber durch die wunderbaren Panoramablicke, wenn wir an einer Kante stehen und uns die offene Welt ganz in Ruhe anschauen. Die Gebirgslandschaften sind den Designer klasse gelungen und überzeugen durch tolle Zeichnungen. Auch die Fahrzeuge zeigen viele Details und bei einem Überschlag fällt sofort der verrostete und verdreckte Unterboden auf. Kommen wir nach all dem Lob aber auf das Problem, mit dem wahrscheinlich die gute Grafik erkauft wurde: Clippingfehler. Steht man an einer Stelle und dreht die Kamera ein wenig schneller wird die Umgebung erst deutlich sichtbar aufgebaut. Dies fällt im normalen Spiel zwar kaum auf, wirkt jedoch gerade bei solchen Szenen ein wenig nervig.
Bestandteile des Spiels sind einige Zwischensequenzen, welche die leider etwas dünne Story präsentieren. Diese sind zwar schön inszeniert, jedoch wirken sie teilweise ein wenig unscharf. Ein paar Kritikpunkte gibt es auch beim Sound. Dieser wartet zwar mit wirklich schönen und auch passenden Hintergrundmelodien auf, jedoch fanden wir die Abmischung der einzelnen Effekte nicht immer ganz passend. Denn oftmals scheint es so, dass gerade bei Schießereien und Explosionen einiges an Volumen fehlt und man hier ein deutlich besseres Klangerlebnis hätte zaubern können. In diesen Fällen wirkt die Hintergrundmusik ein wenig zu laut, was vor allem daran liegt dass sie sich bei spannenden Szenen ein wenig steigert. |
Alternative Spielweise Natürlich bietet Red Faction Guerrilla nicht nur einen Kampagnenmodus. Auch mit mehreren Spielern kann das Spiel gespielt werden, sowohl über System Link als auch über Xbox Live. Einen Mehrspieler an einer Konsole haben wir leider vergeblich gesucht. Immerhin könnt ihr mit bis zu 15 anderen Spielern die Mehrspielermodi zocken und in den sechs Spieloptionen euren Spaß haben. Dabei sind natürlich auch die Standard-Modi dabei, die im Spiel die Namen „Anarchie“ und „Team Anarchie“ haben. Hier geht es einzig und allein darum, eure Gegner auszuschalten und am Ende als Letzter übrig zu bleiben. Bei den Teams wird auf die beiden Parteien des Spiels, die Red Faction und die EDF zurückgegriffen und zwei Achterteams treten dabei gegeneinander an. Ebenso enthalten ist der Modus „Flagge einnehmen“, bei dem es darum geht, Flaggen der gegnerischen Basis zu einzunehmen und dadurch das Spiel zu gewinnen. Natürlich darf auch die Zerstörung von Gebäuden nicht fehlen, und extra dafür gibt es den Modus „Schadenskontrolle“, bei dem Gebäude des gegnerischen Teams dem Erdboden gleichgemacht werden müssen. Damit das Spiel nicht zu schnell vorbei ist, ist auch der Wiederaufbau möglich und dieser sorgt dann erst für ordentliche Punkte.
Der Modus „Belagerung“ setzt ebenso auf Zerstörung, aber auch auf den Wechsel zwischen Verteidigung und Angriff. Zwei Teams wechseln sich ab und müssen gegen den Willen des Gegners alles Mögliche kurz und klein schlagen. Ein wenig geordneter geht es bei der „Zerstörung“ zu, wenn ihr nur eine Person habt, die zerstören darf. Ihr müsst diese dann so gut wie möglich beschützen, wenn sie ihr Werk verrichtet. Insgesamt ist die Umsetzung des Multiplayers gelungen, vor allem weil ein grundsätzliches Element des Spiels eingebaut wurde: das Zerstören von Gebäuden. Zusätzlich haben die Entwickler dem Spiel auch noch einen Zuschauermodus spendiert und somit dafür gesorgt, dass ihr jederzeit an den spannendsten Spielen teilhaben könnt.
Vorhin sind wir darauf eingegangen, dass Multiplayerspiele an einer Konsole nicht möglich sind. An dieser Stelle gilt es, dies ein wenig zu relativieren. Gleichzeitiges Spielen ist zwar nicht möglich, jedoch gibt es einen Spielmodus, bei dem der Controller weitergereicht wird und ihr zumindest abwechselnd spielen könnt. Es geht dann zum Beispiel darum, möglichst schnell eine bestimmte Anzahl an Fässern zu zerstören oder sehr schnell viel Schaden an Gebäuden anzurichten. |
Fazit: Red Faction ist ein Titel der zu begeistern weiß. Die Spielwelt ist riesig groß und weiß dabei außerordentlich gut zu gefallen. Die gelegentlichen Clippingfehler wiegen dabei nicht sonderlich schwer und können unsere Freude über die Grafik nicht schmälern. Die Missionen die ihr zu absolvieren habt sind zahlreich und immer wieder mit ein wenig Abwechslung bestückt. Dass dabei oft das Ziel ist ein Haus abzureißen stört uns nicht, denn es gilt immer zu überlegen wie man dies am besten und am schnellsten erreichen kann. Auch die Effekte beim Einsturz eines Gebäudes sehen einfach klasse aus und machen richtig Spaß. Leider kann der Sound da nicht ganz mithalten und hätte ein bisschen voluminöser sein können. Jedoch sind die Kritikpunkte eher zu vernachlässigen, da das Spiel ansonsten einen riesigen Spaß vermittelt und die Spieler lange an der Konsole hält. Für Actionfans ist Red Faction Guerrilla auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn auf eine tiefgehende Story verzichtet werden kann.
„Actionfreunde aufgepasst: Red Faction Guerrilla begeistert mit vielen Missionen und ordentlichen Explosionen“
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Pro
- Riesige offene Spielwelt
- Tolle Grafik
- Abwechslungsreiche Missionen
- Geniale Effekte bei der Zerlegung von Gebäuden
- Neuartige Waffen
- Intelligente Gegner
- Viele Möglichkeiten bei den Missionen
- Gute Multiplayervarianten
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Kontra
- Story ein wenig zu platt
- Teilweise Clippingfehler
- Sound hätte voluminöser sein können
- Steuerung teilweise gewöhnungsbedürftig
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