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Mehr als ein Jahr ist es her, dass mit „Skate“ ein Skatespiel für die Xbox 360 erschienen ist. Anfang Februar stand nun endlich auch der Nachfolger in den Regalen der Kaufhäuser, um den Skatern neues Futter zu geben und erneut die Stadt unsicher zu machen. Der Schauplatz ist dabei, wie auch im ersten Teil, die amerikanische Stadt San Vanelona. Nur das Aussehen dieser hat sich verändert und bietet euch somit im Prinzip eine komplett neue Umgebung. Was es ansonsten noch an Veränderungen und Erweiterungen in dem Spiel gibt, das erfahrt ihr in unserem Review zu Skate 2. |
Angenehmer Einstieg in das Spiel Ihr legt die Disk in euer Xbox und sofort hört ihr die Rollen der Boards über den Asphalt rollen. Schon die ersten Sekunden beschreiben, was das Spiel vermitteln will und was es auch schafft: Realistisches Skateboarding mit einer Menge Spaß dabei. Direkt nach einem kurzen Intro geht es in das Hauptmenü des Spiels. Hier könnt ihr auswählen, ob ihr eine Karriere starten, einfach nur frei in der Stadt herumcruisen wollt oder in verschiedenen Xbox Live Spielmodi Tricks aufführt. Zudem wird für den Multiplayerspaß der Partymodus mit unterschiedlichen Minispielen geboten, an welchen bis zu vier Spieler teilnehmen können. Das Herzstück des Spiels ist dabei natürlich der Karrieremodus. Bevor ihr euch hier allerdings auf euer Skateboard schwingt, müsst ihr zuerst den Skater erstellen, der es steuert. Hier habt ihr zahlreiche Möglichkeiten, um das Aussehen, die Kleidung und auch sonstige Gimmicks anzupassen. Ist der perfekte Spieler dann erstellt, geht es noch darum, euer Skateboard eueren Fahrkünsten entsprechend auszustatten. Seid ihr eher der Typ für schnelle Sprints oder wollt ihr wendig um die Ecken fahren? Das Spiel ermöglicht euch beides, je nach euren Präferenzen. Zu Beginn der Karriere bekommt ihr in einzelnen kleinen Tutorials erklärt, wie ihr mit eurem Skateboard beschleunigt, bremst, springt, grindet und Tricks ausführt. Sind die ersten Hürden dann einmal genommen, stehen die ersten Photoshootings an, bei denen ihr bestimmte Tricks ausführen müsst, um dadurch Geld und Ansehen zu verdienen. Auch einzelne Rennen sowie zu erreichende Punktezahlen an einzelnen Hindernissen sind feste Bestandteile des Spiels. Um im Spiel voranzukommen, müsst ihr nach und nach die verschiedenen Ereignisse erreichen und auch bestehen. Abwechslung ist dabei geboten, auch wenn die Steuerung gerade Anfängern zu Beginn des Spiels das Leben sehr schwer macht. |
Realistische Steuerung mit Tücken Wie auch beim Karrieremodus gibt es bei der Steuerung sehr wenige Änderungen, beziehungsweise nur kleine Erweiterungen. Man hält an den alten erfolgreichen Techniken fest. Und diese funktionieren auch wieder in der neuen Version des Spiels. Mit den Tasten A und X könnt ihr Schwung holen, um die Tricks auf dem Brett auszuführen. Mit insgesamt drei Mal Schwung holen ist dann auch schon die Höchstgeschwindigkeit erreicht und ihr könnte euch auf die Steuerung mit dem linken Stick konzentrieren. Das ist auch bitter notwendig, denn selbst kleinste Hindernisse können heftige Stürze verursachen. Man setzt eben bei diesem Spiel auf den Realismus. Die Taste B dient dem Abbremsen eures Fahrers. Die Sprünge werden mit dem rechten Stick ausgeführt. Ihr müsst ihn nach hinten lenken, um in die Hocke zu gehen und danach mit einer Lenkbewegung spezielle Tricks auszuführen. Dies hat dann leider zur Folge, obwohl es sehr real ist und den Bewegungen beim Skateboarden nahe kommt, dass viele Tricks fast identische Bewegungen haben und es teilweise dem Zufall überlassen bleibt, ob man nun den richtigen oder den falschen Trick ausführt. Unterstützt werden die Tricks dann noch durch die Schultertasten des Controllers, in dem sie zusätzliche Elemente bei euren Einlagen einfließen lassen. Die Steuerung benötigt also ein wenig Zeit um erlernt zu werden, jedoch sollte man sich diese auf jeden Fall nehmen, da sie nach einiger Zeit sehr intuitiv ausgeführt werden kann. Jedoch muss an dieser Stelle noch ein Kritikpunkt angebracht werden: Die Kamera befindet sich in einem sehr niedrigem Winkel direkt hinter eurem Spieler. Das macht es sehr schwer, etwaige Hindernisse rechtzeitig zu erkennen oder den Skater direkt auf Hindernisse auszurichten. Eine frei justierbare Kamera wäre hier sicher sinnvoll gewesen und hätte für weniger Frustmomente gesorgt.
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