News:
xbox 360 - xboxdynasty
Xbox Fanaward

Sacred 2 Fallen Angel - Testartikel

Autor
Alexander Carius - Baxxter85
Erstellt am
08.06.09
Streetdate
29.05.2009
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
Ascaron / Deep Silver
Kommentare
5
ZEIGE ALLE NEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE PREVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE REVIEWS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE MOVIES ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE SCREENSHOTS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE WALLPAPER ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE CHEATS ZU DIESEM SPIEL ZEIGE ALLE ACHIEVEMENT ZU DIESEM SPIEL
 Gamertags - 78 Gamers haben das Spiel
Bewerte dieses Spiel
Drucken

Sacred 2 Fallen Angel Review

Nach vielen, vielen Verschiebungen ist es nun endlich soweit: Sacred 2: Fallen Angel steht jetzt auch für Konsolen im Händlerregal und wartet darauf von euch gekauft zu werden. Ursprünglich sollte die Konsolenversion zeitgleich mit der PC Version erscheinen, letztlich sorgten jedoch zahlreiche Bugs und Portierungsprobleme für eine Verschiebung, die nun über ein halbes Jahr dauerte. Doch wir sollten uns eher darüber freuen, dass der deutsche Entwickler Ascaron so akribisch und genau arbeitet und uns keinen halbfertigen Ramsch anbietet. Also haben wir die Verschiebung gerne in Kauf genommen und sind glücklich nun endlich den lang ersehnten Nachfolger des Klassikers Sacred in den Händen zu halten. Mit Sacred 2 wird nun auch gleichzeitig eine Marktlücke gestopft, denn in Sachen Action- RPG sah es ja auf der Xbox 360 bisher eher mau aus. Ob Sacred 2 seinen Vorgänger übertrumpfen kann und wie die Portierung auf unsere Lieblingskonsole geglückt ist, erfahrt ihr in unserem Testartikel.
Ancaria braucht euch!
Gleich zu Beginn habt ihr die Qual der Wahl, denn ihr dürft aus insgesamt sechs Charakteren wählen, die alle verschiedene Eigenschaften und Gesinnungen haben. Wie diese sind, wird euch in einen kleinen Text erklärt, der bei jedem Charakter hinzugefügt ist. Die sechs spielbaren Charaktere sind der Schattenkrieger, die Seraphim, die Hochelfe, der Inquisitor, der Tempelwächter und die Dryade. Welchen Charakter ihr wählt, hängt ganz von eurem eigenen Geschmack ab: Seid ihr lieber gut oder böse? Nutzt ihr eher ein Schwert oder Zauber? Liegen euch Schadens- oder Heilzauber mehr? All diese Fragen solltet ihr euch stellen, bevor ihr euch ins Abenteuer stürzt. Je nach dem, ob ihr euch für gut oder böse entscheidet, ändert sich auch der Verlauf der Kampagne an einigen Stellen, was natürlich gleich von Beginn an für hohen Wiederspielwert sorgt, auch wenn die Kampagnen natürlich nicht komplett verschieden sind.

Um euch die Entscheidung bei der Charakterwahl etwas leichter zu machen, wollen wir euch nun alle Charaktere etwas näher bringen. Kommen wir zunächst zur guten Seite: Die Seraphim ist ein echter Allrounder und bietet sich daher vor allem Neulingen an, sie ist sehr wandlungsfähig, was gerade Spielern mit wenig Erfahrung entgegenkommt. Jedoch hat sie das Problem, das jede Allroundklasse hat, überall gut, aber in keinem Belang sehr gut. Die Dryade lebt in freier Natur und kämpft mit der Macht der Natur, weiß eine Menge über Vodoo- Zauber und ist Profi im Umgang mit dem Bogen. Die Hochelfe ist Meisterin der Zauberei sie kann perfekt mit Feuer- und Eismagie umgehen. Für die dunkle Seite kämpfen folgende Zeitgenossen:  Beginnen wir mit dem skurrilsten Charakter: dem Tempelwächter. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Kampfmaschine und haut alles kurz und klein, was ihm in seine stählernen Hände fällt. Der Schattenkrieger ist Meister des Nahkampfs und ist weder zu den Lebenden noch zu dem Toten zu zählen, er befindet sich zwischen den Welten. Abschließend stellen wir euch den Inquisitor vor, der ein mächtiger Magier ist und die dunkle Magie beherrscht, wie kein Anderer. Für welche Seite entscheidet ihr euch? Wählt weise!

Die Story von Sacred 2 beruht auf der politischen Lage in Ancaria und ist leider in 1 bis 2 Sätzen erzählt. Eine magische Substanz namens T- Energie stellt Ancaria auf den Kopf, aus ihr entstehen Scharen von Kreaturen von mächtiger wie auch böser Natur, die ganze Armeen verschlingen und auch vor Zivilisten nicht Halt machen. Zudem treibt diese Krise auch eine Kluft zwischen einstige Verbündete, was die Probleme in Ancaria nur noch verstärkt. Und ihr, wie soll es anders sein,  seid für das Schicksal Ancarias verantwortlich! Die Story in Sacred 2, ist schlichtweg platt und wird sehr träge bis gar nicht erzählt. Dies ist jedoch nicht auf Unfähigkeit zurückzuführen, vielmehr will Sacred 2 kein storygebundenes Spiel sein und versucht dies auch nicht zu vertuschen. Denn hier geht es einzig und allein darum, immer und immer wieder Quests abzuschließen, Erfahrungspunkte zu sammeln, Gold zu verdienen und seinen Charakter weiterzuentwickeln.
Wundervolle Welt mit unschönen Macken
Sacred 2 verfügt über eine absolut umwerfende Spielwelt, blühende Wiesen erstrahlen zusammen mit dichten Wäldern, Bäche fließen und machen euch vor, ihr befändet euch im Paradies, während ihr nach einigen Minuten Laufzeit dann auf eine karge staubtrockene Wüste trefft, die schon seit Jahren keinen Tropfen Wasser abbekommen hat. Ancaria ist sehr abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail kreiert worden. Wunderbar sind auch die Siedlungen, wo ihr die Einheimischen stundenlang bei ihren Beschäftigungen beobachten könnt, bis sie schließlich nachts Kerzen anzünden oder ins Bett gehen. Die Entwickler haben wirklich an fast alles gedacht und eine wunderschöne lebendige Welt geschaffen, die dennoch eine gigantische Größe aufweist, denn selbst nach einer Woche intensiven Spielens, werdet ihr Ancaria noch nicht ganz entdeckt haben. Die gigantische Welt muss von euch anfangs noch zu Fuß erkundet werden, später verfügt ihr dann über ein Reittier, um die weiten Strecken schneller zurücklegen zu können. Zusätzlich gibt es noch die so genannten Seelensteine, diese dienen als Schnellreisemittel und so könnt ihr euch, sobald ihr an einen Seelenstein steht, per Knopfdruck zu einem Seelstein teleportieren, den ihr bereits entdeckt habt.
Grafisch ist Sacred 2 durch seine schöne Welt recht ansehnlich ausgefallen, die weiter oben beschriebenen Landschaften sind durchaus detailliert und schön, dennoch fehlt hier optisch der letzte Feinschliff, die meisten Texturen sind bei näherer Betrachtung relativ unscharf. Der Hauptgrund dafür ist sicherlich die gigantische freie Spielwelt, wodurch die Grafik wohl einfach ein paar Federn lassen musste. Trotz der unscharfen Texturen kommt es leider immer noch zu Rucklern im Spiel, an die man sich doch recht schnell gewöhnt, sodass sie meist kaum noch auffallen nach einer Zeit. Wirklich unschön ist vor allem das Tearing, das euch immer wieder vor Augen führt, dass ihr nur ein Spiel spielt und aus der virtuellen Welt herausreißt. Auch bei der Charakteranimation musste anscheinend gespart werden, denn sowohl das Aussehen, als auch die Bewegungen sind recht hölzern und keineswegs zeitgemäß.

Der gigantischen Spielwelt ist offensichtlich auch die Kamera zum Opfer gefallen, diese ist zwar mit einem Zoom ausgestattet, jedoch verhindert sie jede Möglichkeit auf Weitsicht. Ihr könnt mit der Kamera weiter weg fahren, dadurch seht ihr wenigstens weiter als 5 Schritte vor euch den Boden und habt so einen besseren Überblick über die Lage. Jedoch wird dadurch alles so klein, dass es auch nicht als Dauerlösung in Betracht kommt und in die Ferne könnt ihr damit immer noch nicht sehen. Zoomt ihr mit der Kamera näher an euch heran, wird alles wieder größer, allerdings sorgt der Winkel der Kamera dafür, dass ihr noch weniger Übersicht habt und auch nicht in die Ferne schauen könnt. Hier haben die Entwickler die Kamera so konzipiert, dass weit entfernte Ziele nicht animiert werden müssen und Rechenleistung gespart werden kann. Anfangs ist das ziemlich nervig, jedoch findet ihr euch schnell damit ab und stört euch dann meist auch nicht mehr weiter daran, da Weitsicht auch nicht unbedingt von Nöten ist.

Obwohl Sacred 2 einige grafische Mängel vorweist, kann es dennoch einigermaßen überzeugen, da die Landschaften trotz allem immer noch wundervoll gestaltet sind und verzaubern können und dies ist im Endeffekt das Wichtigste. Für eine tolle Stimmung sorgt auch die musikalische Untermalung, die sich den Gegebenheiten anpasst und auch weiß, wann es besser ist, einmal einfach den Geräuschen der Natur zu lauschen. An dieser Stelle seien auch die deutschen Sprecher positiv erwähnt, die wirklich einen hervorragenden Job machen, leider wird in Sacred 2 jedoch nicht sonderlich viel gesprochen, da die Story eben nicht vordergründig ist und so beschränkt sich das Spiel meist auf Textboxen.
Viel Arbeit wartet auf euch
Wie bereits erwähnt, ist Sacred 2 kein Spiel, das von seiner Geschichte lebt, viel mehr geht es darum, die riesige Welt zu erkunden und seinen Charakter zu leveln. Zu Beginn startet ihr mit Stufe 1 und macht euch auf den Weg eure erste Aufgabe zu erledigen, auf dem Weg dort hin begegnen euch einige Schurken oder Tiere, die euch angreifen. Diese könnt ihr anfangs mit 1-2 Attacken besiegen, im späteren Verlauf dauert dies natürlich entsprechend länger und eure Gegner können dann auch mal gigantische Riesen oder Dämonen sein. Manche Gegner streifen einfach nur durchs Land und machen euch das Leben nicht besonders schwer, während andere richtig harte Brocken sind und zum Beispiel für eine Quest getötet werden müssen. Besonders taktisch werden die Kämpfe allerdings fast nie, meist drückt ihr nur eine oder 2 Tasten und wartet, bis euer Gegner tot ist und pfeift euch höchstens einmal einen  Heiltrank während des Kampfes hinein, falls es eng wird.

Tötet ihr einen Gegner, bekommt ihr Erfahrungspunkte und gegebenenfalls etwas Gold oder andere Gegenstände als Belohnung. Quests begegnen euch überall in Ancaria, diese können sowohl Haupt-, als auch Nebenquests sein. Zusätzlich gibt der Questgeber auch den Aufwand an, der für die Quest nötig ist. Dies wird im Spiel in Sternen angegeben, in Zeit gesprochen kann sich dies von 2 Minuten bis hin zu einer Stunde oder mehr erstrecken. Die Quests wirken anfangs nicht besonders innovativ, aber dafür abwechslungsreich, was sich nach einiger Spielzeit aber auch relativiert. Denn die meisten Aufgaben beschränken sich darauf, einen verlorenen Gegenstand zu finden, einen oder mehrere Gegner zu töten, irgendwen zu befreien oder etwas zu erkunden. Leider ist die Menüführung bei Quests nicht besonders übersichtlich, jedoch lassen sich alle Quests auch auf der sehr guten Karte anzeigen, was die Sache deutlich einfacher macht. Hier wird alles wunderbar markiert und ihr seht sofort, für welche Quest ihr wo hin müsst. Bei über 500 Quests ist es natürlich nicht weiter verwunderlich, dass sich Aufgaben wiederholen, aber etwas abwechslungsreicher und Storybezogener hätten wir uns es dann doch gewünscht. Denn oftmals spielt es gar keine Rolle, ob ihr Person X rettet oder sie einfach links liegen lasst, was wir sehr schade finden.
Wer Sacred 2 spielen möchte, darf sich im Vorfeld nichts vormachen, denn es geht einzig und allein darum, seinen Charakter zu leveln und seine Ausrüstung zu verbessern, alles Andere ist eher Nebensache. Jeder, der von Sacred 2 ein storybezogenes Spiel erwartet, wird sich kaum mit dem Titel anfreunden können. Spieler, die das Beste aus ihrem Charakter herausholen wollen und gerne mit Skillungen und Ausrüstung experimentieren, werden ihre wahre Freude haben, denn in dieser Hinsicht hat Sacred 2 jede Menge zu bieten.

Ausrüstung könnt ihr bei den Händlern in den Ortschaften kaufen, von Gegner bekommen oder in Truhen finden. Eure Ausrüstung besteht z.B. aus Waffen, Ringen oder Körperrüstungsteilen, diese gilt es stetig zu verbessern, damit ihr euren Gegnern auch zukünftig gewachsen seid. Je nach Charakterwahl geben euch Gegenstände wichtige Boni oder aber ihr könnt sie gar nicht erst tragen. In diesem Fall hilft der Gang zum Händler, der euch Gold dafür gibt oder gegen nützlichere Gegenstände tauscht. Die Möglichkeiten, mit Ausrüstung zu experimentieren sind fast unendlich und bieten Spielern, die sich dafür Zeit nehmen, eine ungeheuere Vielfalt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Sacred 2 ist die Charakterentwicklung selbst, ihr bekommt für das Besiegen von Gegnern oder das Abschließen von Quests Erfahrungspunkte, habt ihr davon genug gesammelt, steigt eure Stufe an. Wenn eure Stufe angestiegen ist, dürft ihr einen Skillpunkt verteilen, mit dem ihr eine eurer Fähigkeiten verbessern könnt, hierbei handelt es sich um die üblichen Verdächtigen wie Willenskraft, Intelligenz etc. Diese Werte sorgen zum Beispiel dafür, dass ihr mehr Schaden anrichtet, mehr Energie habt oder mehr aushaltet. Neue Attacken lernt ihr über Runen, die ihr in Ancaria finden müsst. Mit diesen könnt ihr beispielsweise neue Zauber ausführen und eurem Charakter euren Stempel aufdrücken. Auch dieses System ist sehr umfangreich und bietet Profis unglaublich viel Spielraum, gleichzeitig werden Neulinge aber schlichtweg erschlagen. Denn an die Hand wird man von Sacred 2 kaum genommen, wer nicht mit profunderen Kenntnissen über solche Dinge ausgestattet ist, wird sich alles mühsam aus der Spielanleitung oder im Internet aneignen müssen. Wer dies nicht tut, läuft Gefahr, schnell überfordert zu sein und das Spiel wird, trotz des tollen Umfangs, schneller in der Ecke landen, als manches kurzweilige Arcadespiel. Wer sich jedoch die Mühe macht, die gesamte Spielmechanik zu verinnerlichen und jeden Winkel in Ancaria erkunden möchte, der kann locker 100 Stunden Spielzeit einplanen. Dabei ist noch nicht eingerechnet, dass es 2 Kampagnen gibt und dass unterschiedliche Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen. All diese Dinge lassen die Spielzeit noch einmal deutlich ansteigen, sodass Fans Monate an Spielspaß erwarten dürfen.
Mit bis zu 4 Spielern in Ancaria
Wenn ihr keine Lust habt, Ancaria alleine zu bereisen, so könnt ihr dies mit bis zu 4 Spielern tun. Zwei davon können lokal an einer Konsole spielen, online könnt ihr mit 2-4 Spielern spielen. Leider wird bei Onlinespielen nur der Spielfortschritt des Hosts gespeichert, wodurch der Client auf seinem Savegame keinen Fortschritt finden wird. Immerhin dürft ihr als Client jedoch die gewonnenen Gegenstände und die Erfahrung behalten, was einen Ausflug in die Kampagne eines anderen Spielers durchaus lohnenswert machen kann. Lokal wird der Spielspaß jedoch leider zusätzlich von einer äußerst schlechten Kamera getrübt, denn ihr könnt den Kamerazoom nun nicht mehr verstellen. Dies führt dazu, dass ihr nur noch aus der Vogelperspektive spielen könnt, was die Darstellung selbst auf meinem 42 Zoll Full HD Fernseher äußerst klein und unübersichtlich macht. Dies lässt vermuten, dass der lokale 2- Spieler Koop auf kleineren Fernsehern fast unspielbar sein dürfte. Man muss Ascaron jedoch zugute halten, dass sie es wenigstens versucht haben und dass der Modus wohl einfach nicht besser realisierbar war.
Fazit:
Es ist nicht leicht ein eindeutiges Fazit bei einem Spiel wie Sacred 2 zu ziehen. Das Spiel kreiert eine tolle Welt, in der ihr euch tagelang, wenn nicht sogar wochenlang verlieren könnt. Sacred 2 lässt euch das tun, was ihr tun wollt, wie ihr es wollt. Dies trifft sowohl auf eure Handlungen, als auch auf eure Charakterentwicklung zu. Ihr habt die Wahl zwischen 6 grundverschiedenen Charakteren, die sich alle jeweils nochmals ganz verschieden entwickeln können. Dies ist dem tollen Skillsystem zu verdanken, das euch fast keine Grenzen setzt.

Doch haben all die positiven Aspekte auch einen faden Beigeschmack, der vielen Spielern gar nicht passen wird. Die Handlung ist frei, aber gleichzeitig auch völlig belanglos und das Skillsystem ist komplex, aber erschlägt Neulinge, da sie es nicht erklärt bekommen. Zudem gibt es über 500 Quests, die sich aber viel zu sehr ähneln und so schnell eher ermüdend sind, als interessant. Grafisch ist der Titel akzeptabel, aber keineswegs auf der Höhe der Zeit, dennoch schafft es Sacred 2 immer noch ordentlich zu ruckeln und Clipping- Fehler zu erzeugen. Zu allem Überfluss ist die Kameraperspektive oft ungünstig und sehr eingeschränkt, woran man sich aber schnell gewöhnt. Sacred 2 bietet viel Licht, aber auch viel Schatten, ihr müsst letztlich selbst entscheiden, was ihr von dem Titel erwartet. In Sacred 2 geht es einzig und allein darum, seinen Charakter zu leveln und seine Ausrüstung zu verbessern, alles Andere ist zweitrangig. Jeder, der von Sacred 2 ein Spiel wie Final Fantasy erwartet, wird ganz bitter enttäuscht werden. Spieler, die das Beste aus ihrem Charakter herausholen wollen und gerne mit Skillungen und Ausrüstung experimentieren, sind hier genau richtig, denn in dieser Hinsicht hat Sacred 2 jede Menge zu bieten. Diese können sich dann an dem gigantischen Umfang ergötzen.


"Sacred 2 ist ein schwer zugängliches Action- RPG mit gigantischem Umfang!"

Pro
  • Sechs unterschiedliche Charaktere
  • Zwei Kampagnen
  • Gute Sprachausgabe
  • Über 500 Quests
  • Ordentlicher Online- Multiplayer
  • Gute Karte
  • Tolle Soundkulisse
  • Gigantischer Spielumfang von mehreren hundert Stunden
  • Wunderschön inszenierte Spielwelt
  • Viele unterschiedliche Zauber und Fähigkeiten
  • Komplexes Skillsystem
  • Koop an einer Konsole…
Kontra
  • …mit schrecklicher Kameraperspektive
  • Stetiges Ruckeln
  • Neulinge werden überfordert
  • Clipping- Fehler
  • Kameraperspektive sehr gewöhnungsbedürftig
  • Questdesign wiederholt sich zu oft
  • Kaum Hilfestellungen
  • Einige kleine Bugs
  • Kämpfe relativ eintönig
  • Gegner wiederholen sich zu oft
  • Spielfortschritt des Clients wird in Onlinespielen nicht gespeichert
  • Teils unübersichtliche Menüs
Einzelspieler
7.8
Mehrspieler offline
7.5
Xbox LIVE Mehrspieler
8.0
Steuerung und Gameplay
7.7
Grafik und Präsentation
7.3
Sound, Musik und Special FX
8.6
Sprachausgabe
Deutsch
Bildschirmtexte
Deutsch
Zensur
Unzensiert
Spielzeit ca. in Stunden
+200
Geeignet für
Profis und Hardcore Gamer
Altersfreigabe
Ab 16 Jahren

Xboxdynasty Gesamtbewertung



Die Wertung ist keine Durchschnittswertung aus den einzelnen Wertungskriterien, sondern eine Gesamtbewertung des Titels.

smola360 schrieb am 09.06.2009 22:18
smola360 () - Recreationklasse test! zwei kleine fehler hab ich gefunden. im koop spielt man NICHT im splitscreen, sondern einfach zu zweit auf einem bildschirm und du verwechselst seelensteine und portale. man kannzu jedem portal aber immer nur zu EINEM seelenstein reisen.melden
Chontamenti schrieb am 09.06.2009 01:03
Chontamenti (Ditzingen) - RecreationDas Ruckeln schreckt mich vom Kauf ab.. was will ich mit nem Spiel, das auf ner Konsole ruckelt.. 'selfowned' sag ich dazu nurmelden
Lennart23 schrieb am 08.06.2009 14:47
Lennart23 (Wahlstedt) - RecreationHm wollte mir das game doch eig kaufen, überdenke ich nochmal...Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Umstieg von Maus auf Gamepad da so gut finde...Ohne dieses typische inventar und somelden

Facebook

Bookmark

wong favoriten icio live webnews Google Yahoo

Vorschauberichte

Xbox 360 - Resident Evil 6 Xbox 360 - BioShock Infinite Xbox 360 - Medal of Honor: Warfighter Xbox 360 - Assassin’s Creed III Xbox 360 - Halo 4
engine powered by cultiport