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Saints Row: The Third - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
14.11.11
Streetdate
15.11.2011
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Volition / THQ
Kommentare
3
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THQ und Volition bieten mit dem dritten Teil der Saints Row Serie ein wahres Spielspaßfeuerwerk!

Vor einigen Jahren, genauer gesagt am 01. September 2006 hat THQ mit der Saints Row Reihe eine neue erstklassige Franchise geschaffen. Was viele Spieler als direkte Konkurrenz zu Grand Theft Auto ansahen, war in Wirklichkeit ein ganz spezielles Spielerlebnis mit Höhen und Tiefen. Natürlich gab es in der Spielwelt einige Parallelen zum großen GTA-Bruder, doch spätestens mit dem zweiten Teil der Serie schlugen die Entwickler einen neuen und anderen Weg ein. Eine riesige Welt mit durchgeknallten Möglichkeiten sollten euch lange Zeit motivieren. Leider verlor sich im zweiten Teil der Spielspaß zu schnell in dem Open-World-Nirvana. Zudem konnte sich die Grafik im Vergleich zum ersten Teil nicht verbessern. Doch Volition und THQ haben sich noch einmal hingesetzt und sich monatelang beraten. Dabei kam auch das Feedback der Fans zur Ansprache und somit versprechen die Verantwortlichen das beste Saints Row der Serie. Was dran ist und wie durchgeknallt das Spiel wirklich ist, erfahrt ihr jetzt in unserem ausführlichen Testbericht.

Ihr habt die Macht

Viele Jahre, nachdem die Third Street Saints die Stadt Steelport übernommen haben, sind sie von einer Bande Krimineller zu einem Markenbegriff avanciert. Saints Schuhe, Saints Energy Drinks und Johnny-Gat-Wackelpuppen sind in allen Geschäften der Stadt erhältlich. Wolkenkratzer werden von riesigen Saints-Werbeplaketen bedeckt und sogar ein Saints-Film ist in Planung. Schnell wird klar: Die Saints sind die Könige von Steelport. Die Leute lieben euch, ihr habt Fans und jeder will so sein wie die Saints! Doch Ruhm, Ehre und Reichtum bleiben nicht unbemerkt – und so machen sich neben den Fans auch viele Neider breit. Das juckt euch aber reichlich wenig! Ihr sorgt euch lediglich um eure eigenen Probleme und diese sollten sich schon bald häufen.

Damit wieder ein bisschen Geld in die Gangkassen gespült wird, beschließt ihr zu Beginn des Spiels zusammen mit euren Kumpanen eine Bank zu überfallen. Dies ist der erste Moment an dem ihr mit eurem selbst erstellten Charakter in das Spiel aktiv eingreift. Maskiert und bis unter die Zähne bewaffnet latscht ihr mit eurem coolen Outfit in die Zentrale und wollt natürlich das ganze Geld einsacken. Während die ersten Kunden um ihr Leben fürchtend schreiend aus der Bank rennen, kommt ein mutiger junger Typ zu euch und möchte … ein Autogramm!?!? So viel Zeit muss sein und so erfüllt ihr natürlich den Wunsch. Dies ist die Gelegenheit der Bankmitarbeiter euch zu zeigen das ihr euch mit den falschen angelegt habt. Jeder Mitarbeiter am Schalter zieht auf einmal eine Knarre aus dem Gürtel und ballert aus vollen Rohren auf euch. Es folgt eine wilde Schießerei mit spektakulärem Ende.

Wenig später stellt sich heraus, dass ihr nicht irgendeine Bank überfallen habt, sondern die Bank des Syndikats. Das Syndikat ist eine legendäre kriminelle Bruderschaft, die ihre Hände in fast allen Dingen auf dieser Welt hat. Jetzt wenden sie sich gegen die Saints, verlangen Tribut und die Saints-Show kann beginnen!

Erstellt euren eigenen Helden oder was auch immer

Bevor ihr in das Gangleben der Saints einsteigt, müsst ihr euren eigenen Charakter erschaffen. Dazu stehen euch unzählige Möglichkeiten bereit und ihr könnt von den Fingernägeln bis zur Schuhsole alles selbst bestimmen. Doch damit nicht genug, denn in den weiten Teilen der Stadt verbergen sich viele Shops, die wiederum euren Charakter mit neuen Extras beliefern. Die Auswahl ist riesig! Beim Friseur gibt es jederzeit einen neuen Haarschnitt, im Kleiderladen gibt’s coole und verrückte Outfits und beim Tätowierer könnt ihr euch neue Kunstwerke auf den Körper stechen lassen. Leider ist die Auswahlmöglichkeit im Tattoo-Laden nicht so umfangreich und auch die Anordnung der Motive fällt nicht sonderlich gut aus. Dies ist aber nur ein kleineres Manko, denn ansonsten überzeugt das Spiel mit zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten und jeder von euch, wirklich jeder – wird irgendwann seinen ganz eigenen Helden oder was auch immer kreieren. Wer will kann Stunden, wenn nicht sogar Tage mit dem Editor verbringen.

Kleider anziehen, Farben bestimmen und auf Wunsch das Outfit online mit anderen Spielern in der Charaktergalerie teilen. Wer von euch dazu keine Lust hat, der kann im Bereich »Outfits« weitere vordefinierte Klamotten auf einen Schlag kaufen.

Einen coolen Protagonisten zu haben reicht aber noch lange nicht aus und so könnt ihr in der Werkstatt eure Fahrzeuge aufpimpen, mit Aufklebern verzieren und mit Nitro ausstatten lassen. Doch warum Geld für so etwas ausgeben? Schließlich fahren in der City genügend Sportwagen herum. Ihr müsst lediglich in die Nähe des Objekts eurer Begierde kommen und setzt euch mit einem gekonnten Sprung durch das Seitenfenster hinter das Lenkrad.

Weiter könnt ihr in der Welt von Steelport zahlreiche Gebäude und Shops kaufen. Besitzt ihr zum Beispiel einen Klamottenladen, erhaltet ihr stündlich einen Anteil der Einnahmen, besitzt mehr Gebiet im Viertel und erhaltet Prozente bei eurem nächsten Einkauf.

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