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Section 8: Prejudice - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
13.05.11
Streetdate
20.04.2011
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
TimeGate
Kommentare
7
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Kleiner Preis für ein großes Spiel?

Neben Battlefield 1943 gibt es auf dem Arcade Marktplatz kaum einen guten Mehrspielershooter. Section 8: Prejudice will das ändern und packende Schlachten mit bis zu 32 Spielern anbieten. Dann gibt es auch noch Online Co-op, System Link und sogar eine eigenständige gut fünf Stunden dauernde Solokampagne. Kein Wunder also, dass das Spiel mit satten 1,78 GB und einem Preis von 1200 Microsoft Points zu den Schwergewichten unter den Titeln für zwischendurch zählt. Ob Section 8: Prejudice spielerisch mit ebensolchen Ausmaßen protzen kann, verrät euch unser Testbericht.

5 Stunden Solospaß

Bevor ihr euch online mit der halben Welt anlegt, solltet ihr erst einmal den Solomodus ausprobieren. In einer ungefähr fünf Stunden dauernden Kampagne werdet ihr mit der shootertypischen Steuerung und dem Spielprinzip bekannt gemacht. Die Story erzählt die Geschichte aus dem Vorgänger weiter, einem eher wenig beachteten Vollpreistitel von 2009. Eure Einheit wird von unbekannten Truppen angegriffen und fortan habt ihr genug Gegner, die liebend gerne eure Kugeln schlucken möchten. In den acht Einsätzen werdet ihr gut unterhalten, für ein Arcade Spiel sogar in sehr angenehmer Grafik. Hier müsst ihr mal drei Panzer mit dem Raketenwerfer zerschießen, dort wollen ein paar Heckenschützen mit dem Sniper aufs Korn genommen werden und dann wiederum müsst ihr einen großen Energieschild zerstören. Die Kampagne ist einfach kurzweilig und bietet leckere solide Shooterkost.

Im Höllentempo in Richtung Schlachtfeld

Richtig interessant wird es aber natürlich erst in den großen Mehrspielergefechten. Am Anfang einer solchen 16vs16 Begegnung geht für euch stets erst einmal tief hinab. Bei jedem Einsatz werdet ihr aus einem Raumschiff abgeworfen und rauscht dann im freien Fall in Richtung Schlachtfeld. In der Luft könnt ihr noch ein wenig nachkorrigieren, bevor ihr dem Boden allzu nahe kommt. Bei der Landung könnt ihr entweder sanft und unbeschadet ankommen, von gegnerischen Flakgeschützen sofort getötet werden oder im besten Fall sogar sofort einen Feind von oben zerstampfen. Daher ist ein wenig Vorsicht angesagt, denn wenn ihr euch mal eben über Feindgebiet abwerfen lassen wollt, könnt ihr schnell als Schweizer Käse unten ankommen. Uns hat diese Art des Schlachtenbeginns sehr gefallen, denn sie ist nicht nur nützlich, sondern auch verdammt cool anzusehen.

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