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Serious Sam HD: The Second Encounter - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
16.02.11
Streetdate
22.09.2010
Spielgenre
Ego-Shooter
Entwickler/Publisher
Croteam / Majesco
Kommentare
5
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Einmal Geschnetzeltes im Test, bitte!

Serious Sam ist zurück. Mit coolen Sprüchen und dicken Wummen im Handgepäck werden wieder einmal Feinde gevierteilt. Die Devise für den zweiten aufpolierten Klassiker ist eindeutig: noch mehr Gegner, noch mehr Waffen und noch mehr Spaß! Zusätzlich wurde die Optik wiederum ein bisschen aufgehübscht und auch zahlreiche Mehrspielermodi sind mit von der Partie. Ihr dürft euch sogar mit bis zu acht Spielern auf mehr als zwölf Karten austoben. 1200 Microsoft Points kostet die Mischung aus Coolness, Argumentationsverstärkern und Blut. Ob ihr dabei auch Spaß habt, verrät der folgende Testbericht.

Wer die Wahl hat …

Im Grunde besteht zwischen Serious Sam und Lara Croft kein allzu großer Unterschied. Beide sind in Südamerika unterwegs, besuchen alte Ruinen und legen sich auch gerne mal mit der dortigen Tierwelt an. Okay, Sam hat vielleicht als Kleinkind mehrere Liter Testosteron mehr in der Nuckelflasche gehabt und kann sich mit Klettertouren überhaupt nicht anfreunden. Der Intelligenzquotient des Machos kann sich mit dem der Dame aus feinem Elternhause bestimmt auch nicht messen. Aber fehlende Schläue kompensiert er als echter Kerl einfach mit einem Waffenarsenal, das größer als Lara Crofts Villa ist. Von kleinen Pistolen, über Raketenwerfer, Scharfschützengewehr und Schrotflinte bis hin zur riesigen Kanone ist alles mit an Bord, was irgendwie Schaden verursachen kann. Für genügend Munition sorgen die überall verstreuten Magazine und Kanonenkugeln. Sollten euch doch einmal die Patronen ausgehen, greift Sam kurzerhand zu seinem verrosteten Messer – oder der immer griffbereiten Kettensäge.

Alte Bekannte – zum Schießen

Am Spielprinzip selber hat sich ebenso wenig geändert, wie am riesigen Waffensortiment. Ihr startet in der Ego-Perspektive mitten in einem Fleckchen Südamerikas, in dem die Natur noch sich selbst überlassen ist. In den weitläufigen Arealen gibt es unendlich scheinende Grasflächen, sich im Wind wiegende Bäume und verfallene Tempelruinen in aufpolierter HD-Optik zu bewundern. Sobald ihr dann allerdings die ersten Rufe von heranstürmenden Männern mit Bombenkopf hört, ist es vorbei mit der Idylle. Da euch serientypisch alles, was sich irgendwie bewegt, ans Leder will, solltet ihr schnellstmöglich eure Waffe entsichern und die nahenden Feinde zu Klump schießen. Da Sam nicht umsonst eine so große Sammlung von Argumentationsverstärkern mit im Handgepäck hat, bekommt ihr es mit einer wahren Armee von Getier zu tun. Auch hier hat sich nichts getan, die bekannten Vertreter wie die galoppierenden Stiere, fliegenden Bombenengel und überlebensgroße Männer mit Kürbiskopf und Kettensäge sind auch dieses Mal wieder mit dabei.

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