Die Videospielszene entwickelt sich immer weiter und weiter, deshalb ist es auch kein Wunder, dass es sich die großen Entwickler die sogenannten “Hits“ auch schon mal soviel kosten lassen, wie einen mittelmäßiger Hollywood oder ein “prächtiger“ Bollywoodstreifen. Und genau, wie in vielen Filmen, gibt es auch in nahezu jedem Spiel einen Helden. Seit vielen Jahren holt der Master Chief die Kohlen aus dem Feuer, Mario und Lara Croft schließen sich ihm, für die jeweiligen Entwicklerteams an. Das Steckenpferd von Ubisoft ist Alt-Schleichmeister Sam Fisher. Doch wer ist der fünfte im Bunde? Ganz klar: Sonic. Denn lief es bei Sega einmal nicht so gut, brauchte man nur ein neues Sonic Spiel auf den Markt zu werfen, ein paar neue, aber doch altbekannte, Features einzubauen, und die Fans schmissen sich auf den Titel, als ob es der Erste und Letzte wäre. Darauf hofft Sega auch im neuesten Teil der Serie, der zum ersten Mal Shadow, einem Freund und Helfer Sonics, gewidmet wurde.
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Die gute oder die böse Seite?
Vom “blauen“ Sonic ist ja bereits bekannt, dass er einer der schnellsten, wenn nicht sogar der allerschnellste unter den Igeln ist. Und auch sein Kampanion Shadow, der wie sein Name schon andeutet schwarz ist, gehört in der Igel-Sprintweltrangliste sicher zu den Top fünf. Das hilft ihm allerdings erst einmal wenig, da euer schwarzer Held zu Beginn der Story nicht weiß, wo Rechts und Links ist. Was allerdings viel wichtiger ist: Aufgrund des Unwissens eurer Herkunft und eures Namens, ist Shadow natürlich erst einmal leicht zu beeinflussen. Da gerade ein nicht zu unterschätzender Weltkrieg auf Shadows und Sonics Heimatplaneten herrscht, versprechen auch die fiesen Aliens, dass sie euch die Antworten auf die W-Fragen geben werden: Wer bin ich? Wo bin ich? Und vor allem Was mache ich hier? Erst müsst ihr allerdings die sogenannten Chaos Emeralds suchen. Denn wie so oft wollen Aliens die Weltherrschaft an sich reißen. Doch nicht nur sie sind dabei, sich den Titel Planetenbeherrscher zu verleihen. Auch der böse Dr. Eggman verfolgt dieses Ziel. Der Präsident ist, neben euch, der Einzige, der die bösen Mächte mit Hilfe der G.U.N. Armee niederschlagen und die Menschheit vor einer grausigen Schreckensherrschaft bewahren kann. Das ist zwar nichts wirklich Neues, illusioniert dem Spieler aber wenigstens ein paar Innovationen, was ja immerhin schon mal ein positiver Punkt zu sein scheint.
Für die einzelnen Missionen habt ihr jeweils drei Auswahlmöglichkeiten. Entweder ihr schließt euch der bösen Achse an und kämpft für die Aliens oder Dr. Eggman, oder ihr spürt das Gute in euch und rettet die Welt an der Seite der Armee. Diese Wahl beeinflusst jedoch nicht nur die gerade gespielte Mission, sondern den weiteren Fortlauf aller Aufgaben, die ihr erhaltet. Mit dieser Wahl trefft ihr auch die Entscheidung, wie euer Abspann aussehen soll.
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