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Sonic CD - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
19.12.11
Streetdate
14.12.2011
Spielgenre
Jump and Run
Entwickler/Publisher
SEGA
Kommentare
3
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Der blaue Igel im Test

1991 erblickte ein kleiner Igel das Licht der Welt. Mit blauen Stacheln und roten Turnschuhen rast er mit Schallgeschwindigkeit, 20 Jahre danach, noch immer über unsere Bildschirme. Keine Fallen, keine Abgründe und keine Bösewichte halten ihn auf. Selbstverständlich ist hier von Sonic die Rede. Eines der vielen Spiele der Reihe ist Sonic CD, das es 2003 in die Konsolenwelt schaffte. Bereits auf SEGAs Mega CD konnten Fans der Reihe damals den blauen Igel durch die Welten sausen lassen. SEGA beehrt uns aber erneut mit seinem Maskottchen. Und schenkt uns Sonic CD im Jahre 2011 wieder.

Schnell wie der Schall
Startet ihr das Spiel, begrüßt euch ein freundliches SEGA und dazu das Logo. Ihr werdet euch hier vermutlich heimisch fühlen. Zumindest Fans aus früheren SEGA Spielen werden dies wieder erkennen. Im Menü angekommen, habt ihr dann zwei wesentliche Modi zur Auswahl. Der Erste ist das Hauptspiel und nennt sich „Spiel Starten“. Der zweite lautet „Gegen die Zeit“. Einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Modi gibt es nicht.

Bei dem Hauptspiel könnt ihr bis zu vier Spielstände anlegen, was euch das Teilen mit Freunden oder Familie vereinfacht. Ihr dürft anschließend zwischen dem blauen Superigel Sonic und dem technisch begabten Fuchs Miles Power, Tails genannt, wählen. Letzteren müsst ihr allerdings erst freischalten, bevor ihr ihn als Charakter nutzen könnt. Ihr werdet zum Einstieg mit einem Zeichentrickvideo belohnt. Dabei dürft ihr Sonic zuschauen, wie er durch eine grüne Landschaft rast, selbstverständlich in Schallgeschwindigkeit. Das Video endet allerdings, als er auf einen an einem Felsen angeketteten Planeten, das sogenannte Death-Egg und Festung von Dr. Robotnik bzw. Dr. Eggman, zu rennt.

Als Nächstes seid ihr aber an der Reihe: Ihr übernehmt die Steuerung des Helden und dürft euch selbst in Sachen Geschwindigkeit und Geschicklichkeit testen. Ihr beginnt in einer mit Bergen und Pflanzen versehenen Schönwetterwelt. Im ersten Level könnt ihr euch damit erst mal an die Steuerung gewöhnen und ein Gefühl für Sonics atemberaubende Schnelligkeit entwickeln. Die Steuerung gestaltet sich dabei auch schon recht einfach – mit dem Steuerkreuz oder dem Analogstick eine Richtung wählen und wahlweise mit A oder X springen. Sonic gewinnt beim Laufen immer mehr an Geschwindigkeit, solange ihm kein Hindernis in die Quere kommt. Beschleunigt ihr schnell und viel, kugelt sich der Igel und rast im Eiltempo davon. Allerdings werdet ihr auch hier schon auf die Gefahren vorbereitet. Das heißt, aus dem Boden emporstoßende Zacken oder Gegner begegnen euch.

Beim Zeitmodus ist der Titel Programm. Euch stehen die gleichen Level wie im Hauptspiel zur Verfügung. Euer Ziel ist es, jedes Level in kurzer Zeit zu meistern, um damit auf dem Ranking möglichst weit oben zu stehen. Weitere Level könnt ihr nur freischalten, wenn ihr vorherige geschafft habt. Somit müsst ihr eine Welt nach der anderen durchrennen, um auch wirklich alle zu schaffen.

Altbekanntes
Natürlich dürfen die altbekannten goldenen Ringe nicht fehlen. Diese begegnen euch in jeder Welt und ihr solltet sie auch stets einsammeln. Sie sind nämlich eine Art Lebenspunkte. Berührt ihr einen Gegner, verliert ihr einen Großteil eurer Ringe, egal wie viele ihr habt. Sind eure Ringe aufgebraucht, verliert ihr ein Leben. Ihr fängt also wieder von vorne, oder an einem bereits passierten Checkpoint an, die euch im Spiel immer wieder begegnen.
Das Ziel am Ende jedes Levels ist mithilfe eines Schilds dargestellt. Darauf ist Dr. Robotnik bzw. Dr. Eggmann, abgebildet. Ihr überrennt dieses Schild mit Bild des Widersachers selbstverständlich und es ändert sich in das Porträt Sonics. Euch erscheint anschließend der Punktebildschirm. Darauf sind die Punkte vermerkt, die ihr im Laufe des Levels gesammelt hat. Für Zeit und Ringe gibt es Extrapunkte.

Um euch aber nicht nur auf Sonic oder eure Künste, ihn durch die Level zu führen, zu verlassen, unterstützt euch SEGA. So begegnen euch hier Monitore, die ihr zerstören könnt. Dabei erhaltet ihr, je nachdem was auf dem Bildschirm abgebildet ist, auch eine Belohnung. Dies äußert sich beispielsweise durch einen Bonus eurer Ringe, ein Extraleben oder sogar eine Art Glitzerstaub, der euch Unverwundbarkeit verleiht. Natürlich ist auch für eure Defensive gesorgt. Hier könnt ihr durch Zerstören eines Bildschirms mit einer Blase darauf, einen Schild um euch erhalten, der euch vor allen Gegnern, Hindernissen oder Zacken schützt. Diese Extras halten allerdings nur für eine kurze Zeit, bevor ihre Wirkung sich verflüchtigt.

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