|
Soul Calibur, das heilige Schwert des Lichtes und der Reinheit ist seit einer Woche in Form eines Arcadetitels aus dem Hause Namco auf dem Xbox Live Marktplatz für 800 MS-Points zu erhalten. Bei dem Titel handelt es sich um eine Umsetzung der Dreamcast Version aus dem Jahre 1998. Ob man die 10 Jahre die bereits vergangen sind dem Titel ansieht, was das Spiel sonst noch alles bietet und ob es eine gute Überbrückung bis zum Release von Soul Calibur IV ist, erfahrt ihr hier im Review. |
Lasst den Emulator starten Sowie ihr das erste Mal Soul Calibur startet werdet ihr bemerken, dass Soul Calibur innerhalb eines Emulators geladen wird. Dies ist nicht weiter schlimm, da alle Erklärungen zu den Combos mit den typischen Xbox 360 Controller Buttons erklärt werden, nur die fehlerhafte Darstellung bei übersetzten Texten mit Umlauten sei noch an den Pranger gestellt. Nun genug vom Schlechten geredet und rüber zu den guten Seiten. Soul Calibur Arcade ist spitzen Beat Em Up zum absoluten Dumpingpreis. Gleich zu Anfang könnt ihr aus 6 Modi, 17 Stages und 19 Kämpfern wählen, für ein Arcadetitel verdammt viel. Was Soul Calibur im Vergleich zu anderen Titel aus demselben Genre abhebt, sind mit unter die Waffen, die jeder Kämpfer mit sich herumträgt und mit denen er ordentlich zuschlägt. Außerdem könnt ihr dank Eight-Way Run euren Kämpfer innerhalb der Arena nicht nur zum Ausweichen bewegen, also ihn nicht nur links rechts laufen lassen, sondern ihn in jede Richtung dirigieren. Das gibt euch mehr Bewegungsfreiheit und strategische Möglichkeiten und ist im Beat Em Up Genre damals ein echtes Novum gewesen. Gehört ihr auch zu der Sorte, denen schnelles und präzises drücken von Tastenkombinationen äußert schwer fällt, aber dennoch gerne Beat Em Ups spielt, dann solltet ihr euch umso mehr Soul Calibur ansehen, denn dank kurzem Zwischenspeichern eurer Tastenkombinationen könnt ihr während euer Kämpfer sich noch bewegt bereits den nächsten Angriff starten. |
Die Kämpfer in Soul Calibur unterscheiden sich alle und je nach dem wer euer Gegner ist, müsst ihr eine andere Taktik wählen. Habt ihr zum Beispiel einen Kämpfer mit Nunchaku (Würgeholz, zwei kurze Stöcke mit einer Kette verbunden) als Waffe gewählt, macht ihr zwar beim Nahkampf ordentlich Schaden, habt aber ein Problem, wenn euer Gegner über einen Kampfstab verfügt und euch damit auf Distanz hält. Weibliche Charaktere sind schnell und flink, richten jedoch weniger Schaden an und können nicht so viel einstecken wie männliche Kämpfer, die dafür jedoch mehr einstecken und austeilen können, aber langsamer sind. Die Bewegunsabläufe von z.B. Kilik mit seinem Kampfstab sind geschmeidigt und sehr nahe am echten Kampfstil orientiert. Da alle Kämpfe auf Plattformen stattfinden, habt ihr die Möglichkeit den Gegner an den Rand zu drängen und ihn hinaus zu werfen, ohne ihm vorher sämtliche Energie abziehen zu müssen. Die Schmach eures Gegners, aus dem Ring gefallen zu sein, lässt sich dann nur noch mit einer PERFECT Round toppen.
|