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Splinter Cell Double Agent

Erstellt am
08.11.2009
Streetdate
18.10.2006
Gametyp
Taktik Shooter
Entwickler
Ubisoft
Publisher
Ubisoft
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998

User Artikel Splinter Cell Double Agent

Seit 7 Jahren nun schleicht Sam Fisher als Agent der NSA über die Bildschirme und schaltet leise, aus dem Dunkel heraus, seine Feinde aus. Auch im neuesten Teil, Double Agent, ist Sam Fischer wieder unterwegs, diesmal gefährlicher und spektakulärer als je zuvor. Mit Splinter Cell Double Agent hat Ubisoft wieder einen unvergesslichen Shooter entwickelt, welcher mit geladener Action überzeugt. Auch wenn die Grundlegenden Aktionen nicht verändert wurden, so kann dieser Teil dennoch voll überzeugen und lässt uns als Sam Fisher Geheimnisse entdecken, die den Atem zum Stocken bringen.



Sam gleich zweimal


Splinter Cell Double Agent spielt im Jahre 2008. Lambert bricht eine gerade laufende Mission ab und Sam erfährt vom Tod seiner Tochter Sarah. Voller Trauer will er seinen Job an den Nagel hängen, merkt aber schnell, dass dies auch nicht mehr hilft. Zu sehr wurde dieser Job zu seinem Leben. Lambert stellt ihn kurzerhand als inoffiziellen Geheimagenten, mit seinem bisher gefährlichsten Auftrag, ein. Fisher soll die John Browns Army von innen heraus infiltrieren und zerstören. Niemand außer er und Lambert wissen davon. Fisher braucht eine neue Identität. Dabei hilft ihm ein inszenierter Banküberfall mit mehreren Toten, woraufhin er mehrfach Lebenslänglich bekommt und ins Strafgefängnis Kansas geliefert wird. Dort trifft er Jamie Washington, ein Mitglied der JBA. Mit ihm soll er mithilfe eines Nachrichtenhubschraubers aus dem Gefängnis fliehen und so zur JBA kommen. Als Doppelagent…



Die JBA

Sam Arbeitet nun verdeckt für die JBA, wird aber sehr wachsam von den hohen Mitgliedern beobachtet. Er muss aufpassen.
In seiner ersten Mission muss er nicht nur Aufträge der JBA erfüllen, sondern gleichzeitig so viele Informationen über deren Mitglieder und Ziele für die NSA sammeln, wie möglich. Schwierig, wenn man weiß wie Sam Fisher sich zu verhalten hat. Wie immer, schleicht, klettern, taucht und schießt man sich durch die verschiedensten Level. Kleine Minispiel-Elemente wären zum einen das Türschloss Öffnen oder Bombenbasteln, sowie Fallschirm springen.
Es empfiehlt sich, den Gegner aus genügend Deckung heraus zu töten, leise. Denn sonst ist euer Tod die Folge, und die Gegner lassen sich auf kein Spielchen ein. Helfen werden euch verschiedenste Gadgets, welche man nach jeder Mission freispielen kann. Zur Standartausrüstung jedoch gehören Sams altes Nachtsichtgerät und seine Pistole. So hat man eine reelle Chance den Gegner leise und gezielt zu erledigen. Man muss die Körper jedoch so gut wie möglich verstecken, denn sonst wird man Probleme bekommen, wobei wir schon bei einem anderen Punkt angekommen sind: Der KI (Künstliche Intelligenz). Die verbesserte KI macht das Spielgeschehen noch authentischer und gefährlicher. Der Feind wird euch schneller entdecken und so gut wie alles bemerken, was er nicht selber verändert hat. Also passt auf!

Durch die komplette Story zieht sich ein ständiges Versteckspiel, welches nicht nur der NSA zugutekommt. Denn man kann sich entscheiden, ob man für die JBA oder NSA arbeiten möchte.
Durch Balken auf eurem OpSat wird euch die Sympathie der einzelnen Fraktionen angezeigt. Singt der Balken runter auf null, ist das Spiel vorbei. Ihr müsst also auf beide Seiten aufpassen, beide bewachen euch mit einem scharfen Auge.



Schnell weg

Wenn Sam einen gegner von hinten erledigt, oder von einer Anhöhe auf ihn draufspringt, darf er nicht gesehen werden. Denn die JBA wird alles, was nicht besprochen wurde, als feindlichen Akt sehen und ihr habt die Mission verloren. Aber um dies vorzubeugen hat Sam genügend Taktisches Kampfmaterial um sich ungesehen durch die Level zu bewegen. Da wären zum einen die Haftkamera, Ringgeschosse oder Minen. Jede Waffe hat ihre eigenen Vor – und Nachteile, denn nicht jedes Tool ist leise und für hinterlistige Aktivitäten gedacht. Wenn ein Gegner zum Beispiel zu nah an eine Mine kommt, explodiert diese und alle Feinde im Umkreis sind alarmiert. Also wählt weise eure Strategie, dann werdet ihr sicher ankommen.
Ihr könnt Gegner jedoch auch ohne jegliche Hilfe als euch selber stilllegen. Ihr könnt auf die Gegner drauf springen und mit einem gezielten Tritt gegen den Kopf ausknocken, oder sie von einem Geländer in die Tiefe werfen. Sam hat genügend gelernt, um seine Wiedersacher zu besiegen. Doch denkt dran, es ist nicht ratsam jeden einzelnen auszuschalten. Wenn ihr dennoch entdeckt werden solltet, wird meist ein Alarm ausgelöst und auf euch wird geschossen. Behaltet kühlen Kopf, denn sonst ist die Sache gleich verloren. Entweder setzt ihr euch zur Wehr und tötet jeden, der euch über den Weg läuft, oder ihr versteckt euch. Der Feind wird irgendwann die Suche nach euch aufgeben, doch der Alarm bleibt. Der Gegner wird wachsamer sein. Es gibt jedoch Missionen in denen ihr euch nicht erwischen lassen dürft, sonst ist sie zu ende.



Sam Fisher in neuem Licht

Grafisch präsentiert sich Splinter Cell Double Agent, im Vergleich zu seinen Vorgängern, auf höchstem Niveau. Die Schatten- und Lichteffekte sehen genial aus und werden jedem ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Die Charaktere, insbesondere die Hauptcharakter, sind mit sehr viel Liebe zum Detail erstellt worden und haben zudem sehr scharfe und reell wirkende Texturen. Die verschiedenen Missionen sind hervorragend in Szene gesetzt worden und wirken sehr echt, als wäre man nun wirklich an diesem Ort. Ihr werdet in Shanghai auf Wolkenkratzern, in Kinshasa schweißgebadet in Lokalen und auf einem Luxusdampfer durch das Bordcasino gehen. Viel Zeit die ganzen Details zu begutachten, die es dort zuhauf gibt, wird euch nicht gelassen. Doch auch der Charakter wird äußerlich an die Gegebenheiten angepasst, so könnt ihr beobachten wie Sam Schweißperlen auf der Stirn hat und in kalten gebieten kleine Rauchwolken ausatmet. Es wurde an alles gedacht.



Die Welt der Splinter Cell

Wenn ihr mal keine Lust habt, euch durch die Story zu schlagen, oder diese schon gespielt habt, dann ist sicher auch der Multiplayer-Modus interessant, welcher Grafisch in nichts zurück steht. Dort spielt man mal nicht Sam Fisher, sondern kann sich eine Seite aussuchen. Entweder spielt man ein Mitglied der NSA, als Splinter Cell. Oder man spielt die Epsilon-Force, als Soldaten, der die Aufträge der Splinter Cell versucht zu hindern.
Es gibt verschiedene Spielmodi, doch die Hauptaufgabe der Splinter Cell liegt darin, Daten von vier Servern herunter zu laden. Ist dies geschafft, war die Mission erfolgreich. Die Epsilon-Force versucht euch daran zu hindern und wenn ihr zu oft sterbt, ist die Mission für die Epsilon-Force gut ausgegangen. Ihr könnt zwar ebenfalls auf die Gegner springen, habt Nachsicht und Wärmebildgeräte, aber töten könnt ihr den Feind nicht wie Sam Fisher. Man kann dem Gegner das Genick von hinten brechen, werdet ihr vorher gesehen müsst ihr fliehen. Die Epsilon-Force hat eine Waffe und ihr könnt somit auf die Splinter Cell schießen, jedoch habt ihr nur eine Taschenlampe, keine Sichtgeräte, die euch helfen. Ihr seid den Splinter Cell dennoch Körperlich überlegen, könnt euch aber nicht so schnell und agil wie sie bewegen und werdet euch nicht an der Decke oder in Löchern verstecken können. Klingt interessant, doch für die Splinter Cell ist es eine echt harte Aufgabe. Oft wird man resigniert feststellen müssen, dass die Epsilon-Force doch stärker ist und man wirklich sehr gut aufpassen muss. Viele Spieler sind jedoch selten anzutreffen.



Fazit

Auch in Splinter Cell Double Agent konnte Sam Fisher vollends überzeugen und lässt einen lange Zeit vor dem Rechner verbringen. Ubisoft hat wiedermal einen sehr guten Titel veröffentlicht, welcher nicht nur Spielerisch, sondern auch Grafisch auf sehr hohem Niveau liegt. Die Vielfalt im Spiel wirft nie Langeweile auf. Die Minispiele und Gadgets lassen euch knifflige Aufgaben lösen und versprechen viele Wege den Gegner auf eine einfache Art zum Schweigen zu bringen, was immer wieder spaß macht. Die Levels sind mit viel Liebe gestaltet und die Kulissen ähneln sich keineswegs, was den Spielspaß wieder ankurbelt. Kleine Patzer gibt es jedoch auch bei Splinter Cell Double Agent. Sam beginnt Sätze zu sagen wie „Los doch!“ oder „Komm schon!“, als er gerade eine Tür knacken will. Den Gegner stört das nicht, was unlogisch wirkt.



Pro
• Viel Liebe zum Detail
• Spielspaß bis zum Ende
• Das Spielgeschehen wurde authentisch rübergebracht
• Einfache Steuerung
• Gute Musik-Untermalung
• Packende Story


Kontra
• Multiplayer optisch etwas schlechter
• Kaum Neuerungen

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Gesamtbewertung von Corristir

9.0


Corristir

Corristir() -

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