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Street Fighter X Tekken - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
11.03.12
Streetdate
09.03.2012
Spielgenre
Kampfspiel
Entwickler/Publisher
Capcom
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Jetzt gibt es in Teams aufs Maul!

Was immer auch gerade in der Welt passiert – bei einer Sache könnt ihr euch stets sicher sein: Capcom holt sich irgendeinen lizenzierten Kollegen für den neuesten Prügelspielableger mit ins Boot. Diesmal hat es die Tekken-Serie getroffen und das Konzept klingt wirklich interessant. So werden ganze zwei Spiele aus der Fusion dieser beiden Serien entstehen, einmal im 2D-Street-Fighter-Universum und einmal als 3D-Variante nach typischem Tekken-Gameplay. Während die letztere Version noch etwas auf sich warten lässt, ist die Street-Fighter-Variante von Capcom bereits zu uns in den Ring gestiegen und hat sich zu Testzwecken einen auf die Mütze geben lassen. Ob die Fusion der beiden Serien ein feuchter Traum für jeden Prügelspielfan ist, erfahrt ihr ab sofort in unserem Test.

Pandora im Eis

Wie für Prügelspiele üblich, hat auch Street Fighter X Tekken eine Rahmenhandlung zu bieten, die allerdings ziemlich belanglos ist. Eines Nachts erhellt ein gleißender Lichtstrahl die Antarktis und ein seltsamer Gegenstand fällt wie ein Meteorit vom Himmel. Dabei handelt es sich um die Büchse der Pandora, eine Box mit schier unaussprechlicher Macht. Gierig, wie die Recken von Street Fighter X Tekken nun mal sind, machen sich natürlich alle sofort auf den Weg, um die Box als Erster zu bekommen. Da sich natürlich niemand geschlagen geben will, haut man sich gegenseitig über den Haufen und damit liefert Street Fighter X Tekken auch schon genug Grund für zahlreiche Kämpfe. Die Hintergrundgeschichte wird in Standbildern vorangetrieben, denen anzumerken ist, wie unwichtig die Erzählung einer ordentlichen Geschichte bei einem Kampfspiel doch ist.

Ein Herz und eine Seele

Aber was soll man sich auch über die Story aufregen, schließlich will Street Fighter X Tekken doch mit spannenden Kämpfen punkten. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn euch stehen jeweils 19 Kämpfer aus beiden Prügelspiel-Universen zur Verfügung. Darunter finden sich Namen wie Ryu, Nina, Law, King, Poison, Ken, Steve, Julia, Cammy und zahllose weitere. Wer unter dem aktuellen Kämpferkreis seinen Lieblingshelden vermisst, kann auf die kommenden DLCs hoffen, die dem Spiel immer weitere Prügelknaben hinzufügen sollen.

 

Auf der Kampffläche wartet dann auf pure Solisten erst einmal ein Schock: In Street Fighter X Tekken seid ihr stets mit einem Partner unterwegs. In den Kämpfen wird auf Knopfdruck zwischen den beiden Charakteren gewechselt, sobald einer ins Gras beißt, ist die ganze Runde im Eimer. Da in Street Fighter X Tekken voll auf die Spielmechanik der zuerst genannten Serie gesetzt wird, müssen sich Tekken-Anhänger erst einmal wieder an die neue Steuerung ihrer Charaktere gewöhnen. Die Kämpfer haben zwar ihre Kampfstile behalten und wurden vorbildlich in die 2D-Welt integriert, weisen aber auch eine ganz andere Bedienungsweise auf. Entsprechend solltet ihr vor dem ersten richtigen Kampf erst einmal den lustig aufgemachten Tutorialmodus durchlaufen, um euch an die Steuerung zu gewöhnen.

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