Ärmel hoch, Controller festgeklemmt und los gerubbelt! So geht es auch in Summer Athletics im direkten Kampf zu Beijing 2008 zur Sache. Summer Athletics ist ein actiongeladener Mehrspieler-Spaß für die ganze Familie. Euch erwartet eine Fülle an spannenden Wettkämpfen in über 25 der beliebtesten Sommersportdisziplinen, die für einen lang anhaltenden Spielspaß sorgen. Darunter befinden sich Disziplinen wie zum Beispiel Sprinten, Hürdenlauf, Radfahren, Bogenschießen, Speerwerfen, Hammerwerfen oder Schwimmen. Die intuitive Steuerung wurde dabei optimal an die Möglichkeiten der jeweiligen Disziplin und Plattform angepasst. Vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in zwei verschiedenen Spielmodi, Arcade- und Karrieremodus, sorgen zudem dafür, dass sowohl Viel- als auch Gelegenheitsspieler ihren Spaß haben sollen.
Ein Charaktereditor, eine überzeugende 3D-Grafik, realistische Animationen der Sportler sowie eine imposante Stadionatmosphäre zeichne das Spiel aus und trage zu dem ganz besonderen Flair von Summer Athletics bei, so der Hersteller.
Ob das Spiel dieses Versprechen halten kann und wie sich Summer Athletics im Vergleich zu Beijing 2008 schlagen kann, erfahrt ihr jetzt in unserem Xboxdynasty Olympiatest. |
Das Wohnzimmer wird zum Olympiastadion Sobald ihr das Spiel beginnt dürft ihr euch in drei unterschiedliche Spielmodi gegen den Computer oder aber mit bis zu drei weiteren Spielern messen. Summer Athletics bietet eine Fülle an verschiedenen Sportdisziplinen. In insgesamt sieben Sportarten: Schwimmen, Turmspringen, Springen, Werfen, Laufen, Bogenschießen und Radfahren könnt ihr euer Talent in insgesamt 26 einzelnen Herausforderungen unter Beweis stellen. Im "Einzelne Sportart"-Modus könnt ihr allein oder zu mehreren bestimmte Sportarten üben und perfektionieren. Habt ihr euch für eine Disziplin entschieden, startet ihr diese entweder mit der Spielart Sport (realistischer) oder Arcade, bestimmt die Spieleranzahl, den Schwierigkeitsgrad und schon kann es im virtuellen Olympiastadion losgehen. Nach einer etwas längeren Ladezeit wird euch das Stadion samt Zuschauer präsentiert, die Sonne wirft einige Lichtstrahlen in das Oval und die Sportler stehen zum 100m Lauf bereit.
Viel Sport zum kleinen Preis
Nun wird euch in einem Textbildschirm die Steuerung kurz beschrieben und dann geht es ab auf die Bahn. Zuerst müsst ihr LT gedrückt halten und dann beim Startschuss los lassen, um los zu rennen. Um weiter zu sprinten müsst ihr den rechten Analog-Stick so schnell wie möglich nach links und rechts rütteln.
Recht einfach, komplizierter wird es beim Weitsprung. Rüttelt R, um euer Anlauftempo zu bestimmen. Bewegt R anfangs langsam, aber steigert eure Geschwindigkeit konstant bis ihr so schnell wie möglich rüttelt, um ein maximales Tempo zu erreichen. Nach der Anlaufphase erscheint eine Sprunmarkierung in der Anzeige. Drückt LT wenn der gelbe Pfeil die Markierung erreicht. Drehe L wie abgebildet im Uhrzeigersinn, um in der Luft eine gute Körperhaltung zu behalten und nicht an Weite einzubüßen. Verstanden? Es geht noch besser, eine weitere Spielbeschreibung im Spiel beschreibt folgende Steuerungsvariante. Drückt LT, wenn der schwingende Ball den Kreis in der Mitte der Anzeige ausfüllt, um Energie aufzubauen. In der Flugphase erscheinen Richtungssymbole auf beiden Seiten der Anzeige. Bewegt L ensprechend der Symbole links, R entsprechend der Symbole rechts, sobald diese das Ende der rechten Seite erreichen. Beim Eintauchen bewegt ihr L und R und platziert die entsprechenden Symbole in der Mitte der Anzeige, um sauber einzutachen. Auch nicht verstanden? |
Macht euch bereit auf den Frust Viele Disziplinen werden ungemein schwer erklärt. Es fehlt einfach ein deutlicher Ablauf während der Erklärung, damit ihr solche Sachen wie "füllt die Anzeige" nicht in "welche Anzeige überhaupt"-Fragen enden! Hier hätten die Entwickler eine viel bessere Lösung umsetzen müssen und Beijing 2008 macht in diesem Fall alles richtig. Hier seht ihr ein Video, die euren Athleten so abspult, als würdet ihr ihn selbst gerade steuern. Dabei wird euch die gesamte Steuerung deutlich erklärt, bei wichtigen Punkten die Sequenz angehalten und euch zusätzlich immer der Bestwert, beispielsweise für einen Winkel dargestellt. Bei der Auswahl der sommerlichen Sportarten gibt es leider auch nicht so viel Grund zur Freude, ähneln sich die Disziplinen doch zu sehr und sind einige zu mehreren unspielbar. Besonders Lobenswert ist für Einzelspieler die hinzunahme der Staffelläufe, den es aber auch nicht kooperativ zu bewerkstelligen gilt. Zu viert müssen alle Spieler abwechselnd hintereinander laufen. Das heißt, erst läuft Spieler 1 die 4x100m Staffel, dann Spieler 2,...gäääähn und irgendwann ist dann auch Spieler 4 endlich fertig. Zu mehreren müsst ihr auch bei Summer Athletics unbedingt die richtige Auswahl an Disziplinen treffen, sonst wird es zu schnell sehr langatmig und langweilig. Schwimmer können sich gleich in mehreren verschiedenen Wettkämpfen messen. Während es bei 100m Brust, 100m Rücken, 200m Schmetterling und 100m Freistil vor allem auf Schnelligkeit und die richtige Technik ankommt, entscheidet bei der 4 x 100m Staffel zudem der Teamgeist über Sieg oder Niederlage. Beim Turmspringen spielt die Technik die entscheidende Rolle, denn nur wer seine Sprünge technisch einwandfrei durchführt, kann von der kritischen Jury Bestnoten erwarten. Hier könnt ihr euch auf eine Vielzahl verschiedener Sprungarten freuen: Schraubensprung, Handstandsprung, Delphinsprung, Rückwärtssprung, Auerbachsprung und Vorwärtssprung. Natürlich kommen auch die traditionellen Sprungdisziplinen bei Summer Athletics nicht zu kurz.
Laufen, springen, werfen, schießen
Hier stehen die Disziplinen Stabhochsprung, Weitsprung, Dreisprung sowie Hochsprung zur Auswahl. Bei den Wurfdisziplinen kommt es vor allem auf die Kraft an. Beim Kugelstoßen, Diskuswerfen, Hammerwurf und Speerwurf wird euch und eurem Controller einiges an Rütteltechnik abverlangt. Während es beim 100m Sprint, 200m Sprint und 400m Sprint vor allem auf Schnelligkeit und Spritzigkeit ankommt, ist bei der 800m Mittelstrecke und der 1500m Mittelstrecke zudem die Ausdauer entscheidend. Natürlich dürfen auch die 4 x 100m Staffel sowie der 110m Hürdenlauf nicht fehlen und wurden ins Spiel integriert. Um wirklich ins Schwarze treffen zu können, ist beim Bogenschießen eine hohe Konzentrationsfähigkeit unerlässlich. Nur wer von euch über diese verfügt, kann mit der nötigen Präzision beim Compound und Recurve punkten.
In der Halle geht es weiter mit Radfahren. Hierbei stehen euch drei verschiedene Disziplinen zur Verfügung: Scratch, Mannschaftsverfolgung und Team Sprint.
Die Disziplinen im Überblick
* Schwimmen -100m Brust -100m Rücken -200m Schmetterling -100m Freistil -4x 100m Staffel
* Turmspringen -Turmspringen
* Springen -Stabhochsprung -Weitsprung -Dreisprung -Hochsprung
* Werfen -Kugelstoßen -Diskus -Hammer -Speer
* Laufen -100m Sprint -200m Sprint -400m Sprint -4x 100m Staffel -110m Hürden -800m Mittelstrecke -1500m Mittelstrecke
* Bogenschießen -Compound -Recurve
* Radfahren -Scratch -Mannschaftsverfolgung -Team Sprint
Im Vergleich bietet euch Beijing 2008 mit 38 Disziplinen die weitaus bessere Auswahl.
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