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Supremacy MMA - Testartikel

Autor
Daniel Flege - Quentara
Erstellt am
14.10.11
Streetdate
23.09.2011
Spielgenre
Kampfspiel
Entwickler/Publisher
- - - - / 505 GAMES
Kommentare
2
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505 Games will zurück zu den Wurzeln des Sports

Fans von Martial Arts müssen sich auch auf der Xbox 360 nicht mehr hinter dem Ofen verstecken. Mit der UFC-Serie sowie EA Sports MMA haben sie in den letzten Jahren bereits einiges an Futter für ihre heimische Konsole erhalten. Nun wagt sich auch Entwickler 505 Games in den Ring, um euch die krachende Gewalt des Mixed Martial Arts auf den Bildschirm zu zaubern. Anders als die beiden Konkurrenten verfolgt das Team einen arcadelastigen Ansatz, der auch Neulingen im Kampfsport einen schnellen Einstieg ermöglichen soll. Ob dies der richtige Weg ist und sich der Erwerb eines weiteren MMA Titels lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein Hauch von Nichts

Harte Fights und demolierte Kämpfer, das ist es, was man mit dem Begriff Mixed Martial Arts in Verbindung bringt. Doch so abwechslungsreich, wie die Kampfstile sind, so unterschiedlich und vielfältig sind auch die Ansprüche an die Spielmodi eines Konsolentitels. Hier enttäuscht Supremacy MMA auf ganzer Linie. Gerade einmal zehn Kämpfer hat euch das Spiel zu bieten, welche sich aber nur durch ein anderes Aussehen und die jeweilige Kampftechnik unterscheiden. Zwar wirbt Publisher 505 Games damit, dass zum ersten Mal auch Frauen in den Ring steigen dürfen, angesichts der gerade einmal zwei anwählbaren Damen im Spiel gleicht dies jedoch Augenwischerei.

Auch die anwählbaren Spielmodi stehen nicht gerade für Langzeitmotivation. Neben den zum Standard gehörenden 1-gegen-1 Kämpfen lassen sich mit den Kontrahenten unterschiedliche Storylines bestreiten. Diese bestehen aus einer Aneinanderreihung von gezeichneten Zwischensequenzen, die die typisch klischeehaften Geschichten von Gangstern, Knackis und dem harten Kampf bis an die Spitze der Gesellschaft erzählen. Zwischen diesen Storyfetzen prügelt ihr euch in Gefängnissen, schlagt euch als moderner Zirkusclown in einem Pub gegenseitig die Zähne aus oder bestreitet Turniere, um euch einen Namen in der Welt des MMA zu machen. Das Einzige, was euch hierbei antreibt, sind die Erfahrungspunkte, die ihr für einen absolvierten Kampf erhaltet und die euch in eurem Rang aufsteigen lassen. Mehr Motivation hat der Titel leider nicht zu bieten.

Um die zugkräftige Aussage des ersten MMA-Spiels mit Frauenquote zu erfüllen, haben die Entwickler den Damen gleich einen eigenen Modus verpasst. Dahinter verbergen sich allerdings nur die normalen Spielmodi, in denen ihr eben nur die beiden Damen wählen könnt. Auch hier wurde wieder werbewirksam viel Lärm um nichts gemacht. Eine Integration der beiden Mädels in die Kämpferliste der Herren hätte vollkommen ausgereicht. Vielleicht hatte 505 Games ja bedenken, dass die amerikanischen Sittenwächter aufhorchen könnten. 

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