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The Cursed Crusade - Testartikel

Autor
Anja Schmidt - Alexa Jolie
Erstellt am
01.10.11
Streetdate
23.09.2011
Spielgenre
Adventurespiel
Entwickler/Publisher
Kylotonn / dtp entertainment
Kommentare
2
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Der vierte Kreuzzug im Test

Neben den vielen Shootern, Rennspielen und Rollenspielen gibt es auch immer einige Spiele aus anderen Genre, die fast unbemerkt den Weg in die Regale finden. Auch The Cursed Crusade ist so ein Fall, das Spiel erschien am 23. September im Handel und wurde im Vorfeld als historisches Hack 'n' Slay angekündigt, das euch in die Zeit des vierten Kreuzzuges versetzt. Dabei besucht ihr geschichtsträchtige Orte und trefft Personen aus der Vergangenheit. Ob sich das Spiel lohnt oder ihr lieber in einem Gesichtsbuch stöbern solltet, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Ein Fluch mit Segen
Denz de Bayle und der spanische Dieb Esteban Noviembre, die beiden Hauptakteure in diesem Spiel, verbünden sich, als Boniface von Montferrat das Schloss von Biron im Südwesten Frankreichs angreift. Wenig später erfahren sie, dass Boniface auf der Suche nach einem Relikt der Templer ist, das sich in der Obhut von Jean de Bayle befindet. Denz‘ Vater allerdings ist seit dem letzten Kreuzzug spurlos verschwunden und um seinen verschollenen Vater zu finden, schließen sich Denz und Esteban dem vierten Kreuzzug der Tempelritter an. Mit dessen Hilfe hofft er, sich gegen seinen Onkel durchsetzen, der seine Mutter ermordet und den Familienbesitz der de Bayles an sich gerissen hat. Von Montferrat hingegen hat seine ganz eigenen Pläne, denn er will Denz dazu benutzen, dessen Vater ausfindig zu machen, um ihm das Templerrelikt gewaltsam zu entreißen.

Als wenn das noch nicht genug wäre, sind die beiden Hauptcharaktere mit einem Templerfluch belegt, der ihnen zwar im Kampf unglaubliche Macht verleiht, für sie jedoch gleichzeitig die ewige Verdammnis nach dem Tod bedeuten wird. Sie hoffen auf dem Kreuzzug eine Heilung für den Fluch zu finden, um so der Hölle zu entkommen, die sie oft nachts heimsucht.

Besser als ein Geschichtsbuch
Soviel sei erst einmal zur Hauptgeschichte gesagt, die euch in fünf Kapiteln mit insgesamt 38 Missionen an Orte in Europa und dem Orient bringt. Der Prolog und das erste Kapitel entspricht dabei dem Tutorial, bei dem ihr die grundlegende Steuerung kennenlernt. Diese müsst ihr beherrschen, um das Spiel auf einen der drei Schwierigkeitsgrade zu absolvieren und die Geschichte rund um den vierten Kreuzzug zu erleben.

The Cursed Crusade greift den geschichtlichen Hintergrund auf und in den Grundzügen entspricht die Story des Spiels den genauen historischen Begebenheiten. Allerdings wurde natürlich ein wenig an der Geschichte gebogen, um die Storyline des Spiels einbauen zu können. Nichtsdestotrotz werdet ihr im Laufe des Spielverlaufes mit zahlreichen historischen Persönlichkeiten konfrontiert. Darunter Alexios III., Alexios IV., Gottfried von Villehardouin, Balduin von Flandern, Bonifatius von Montferrat, Martin d’Algais, Jean de Bayle und Tatikios Lente.

Um einen groben Überblick über die historischen Abläufe zu erhalten, ist das Spiel durchaus geeignet. Wer allerdings schon in der Schule nicht viel mit dem oft ungemochtem Fach »Geschichte« anfangen konnte, wird durch die Geschichte wohl eher gelangweilt, als unterhalten. Es wird wohl darauf hinauslaufen, die Zwischensequenzen einfach zu überspringen, um wieder die nächsten Gegner niederschlagen zu können.

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