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The Elder Scrolls V: Skyrim - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
18.11.11
Streetdate
11.11.2011
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
Bethesda Softworks / Zenimax
Kommentare
7
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Das größte Rollenspiel aller Zeiten im Test

Habt ihr schon euren Jahresurlaub beantragt, die Telefonleitung aus der Wand gerissen und euer Facebook Konto gelöscht? Wenn nicht, dann wird es jetzt allerhöchste Zeit. Denn der potenzielle Rollenspielkracher des Jahres hat es endlich von den Entwicklern bis in die Händlerregale geschafft: The Elder Scrolls V: Skyrim ist endlich da! Entsprechend hat euer soziales Leben ein für alle Mal ein Ende, sobald ihr das Spiel zum ersten Mal in euer Laufwerk schiebt. Alleine der grandiose Vorgänger The Elder Scrolls IV: Oblivion konnte viele Spieler locker über 200 Stunden fesseln und der aktuelle Teil der Serie verspricht nicht weniger zeitfressend zu sein. In diesem Testbericht möchten wir euch ein Stück mitnehmen auf unserer Reise durch die wunderschöne Welt von The Elder Scrolls V: Skyrim, die vor Abenteuern, Geheimnissen und epischen Momenten nur so strotzt. Macht euch bereit für eine der schönsten Spielerfahrungen aller Zeiten.

 

Wichtig:

Uns ist natürlich bewusst, dass Story Spoiler einen Großteil der Faszination eines solch gewaltigen Spiels zunichtemachen können. Trotzdem möchten wir die Story zumindest kurz anreißen, vor der entsprechenden Stelle folgt aber ein eindeutiger Warnhinweis, falls ihr nichts verraten haben wollt.

Wohin führt euer Weg?

Da ist er wieder. Dieser eine Moment, so perfekt wie kaum ein anderer in der Videospielgeschichte. Der Beginn eines The Elder Scrolls Spiels. Dieser eine Moment, ab dem ihr die totale Handlungsfreiheit habt und in der Spielwelt tun und lassen könnt, was ihr gerade wollt. Reizt es euch der große Held zu werden, die Welt zu retten und eine Legende zu sein? Wollt ihr in der Magiergilde anheuern, tagsüber für die gute Sache arbeiten und nachts verdeckt als Dieb umherschleichen? Oder einfach nur durch die traumhaft schöne Spielwelt streifen, wilde Tiere erlegen und aus ihren Fellen Leder herstellen? Bei The Elder Scrolls V: Skyrim scheint alles möglich zu sein und fast alles ist auch tatsächlich möglich. Doch bevor ihr euch entscheiden müsst, was für einen Weg eure neue virtuelle Existenz in Zukunft beschreiten soll, müsst ihr natürlich erst einmal euren Helden im Editor erstellen.

 

Kreiert einen Helden

Der Charaktereditor ist wie gewohnt extrem umfangreich. Kreative Spieler können alleine hier schon ihre komplette erste Spielstunde verbringen. Sämtliche Körperteile lassen sich anpassen, sogar verschiedene Kriegsbemalungen stehen zur Auswahl. Die verfügbaren Rassen sind bereits aus den Vorgängern geläufig: Argonier, Bretonen, Dunkelelfen, Hochelfen, Kaiserliche, Khajiit, Nord, Orks, Rothwardonen und Waldelfen sind mit dabei. Der optische Fortschritt zu The Elder Scrolls IV: Oblivion ist dabei unverkennbar. Waren Orks beispielsweise früher einfach bloß Wesen mit ziemlich grünen Köpfen, sind die muselbepackten Grünhäute in The Elder Scrolls V: Skyrim tatsächlich angsteinflößend und sehen dreimal so cool aus. Wir haben uns für einen klassischen Kaiserlichen entschieden, um besonders im Nahkampf ordentlich auszuteilen. Dennoch sind wir auch der Magie nicht abgeneigt und können Feuerstrahlen oder Blitze aus unserer Handfläche schießen lassen.

Politische Konflikte und Rassenfeindlichkeit

 Ein Spielelement, das die Welt von Himmelsrand besonders atmosphärisch macht, ist die Reaktion verschiedener Personen auf unsere Herkunft. So werden wir als Kaiserlicher zumeist eher abfällig von den Nord betrachtet, mit magieversessenen Elfen können die kriegerischen Wikinger erst recht nicht auskommen. Auch zwischen den NPCs kommt es häufiger zu interessanten (Wort-)Gefechten aufgrund deren Abstammung. Natürlich fehlen auch zahlreiche Anekdoten über die Geschehnisse in den anderen Regionen des großen Kontinents Tamriel nicht. Sowohl durch Konversationen als auch durch das Lesen der spielinternen Bücher erfahrt ihr so einiges über die Geschichte und aktuelle Konflikte. Das lässt die Spielwelt ungemein organisch wirken und macht euch bewusst, dass ihr im Grunde nur ein winziger Teil dieses riesigen Kontinents seid.

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