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Tony Hawk: RIDE - Testartikel

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
02.12.09
Streetdate
20.11.2009
Spielgenre
Sportspiel
Entwickler/Publisher
Robomodo / Activision
Kommentare
3
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Tony Hawk: RIDE Review

Activision verspricht mit Tony Hawk RIDE eine völlig neue Spielerfahrung und will mit neuer Peripherie unter euren Füßen das Skateboarding pünktlich zu Weihnachten in alle Wohnzimmer befördern. Nach der heftigen SKATE Klatsche musste Activision sich auf den Hosenboden setzen und hat dabei Tony Hawk: RIDE von Grund auf neu entwickelt. Wie für das Unternehmen fast schon typisch hat man dabei gleich noch eine komplett neue Steuerungseinheit gebaut und das Spiel für den kabellosen Skateboard Controller optimiert. Der bewegungssensitive Controller erlaubt euch eine natürliche Steuerung ohne komplizierte Tastenkombinationen oder Analog-Stick-Eingaben. Die ab sofort erhältliche Xbox 360 Version wurde von Robomodo entwickelt und von der USK ohne Altersbeschränkung freigegeben. So könnt ihr den "new way to ride" ohne Schwierigkeiten erleben! Doch ob das neue Tony Hawk RIDE wirklich so unkompliziert ist, ob Robomodo gute Arbeit geleistet hat und ob die Steuerung so leicht von den Füßen geht wie es Activision verspricht, erfahrt ihr nun in unserem Testbericht.
Vorbild für die Ewigkeit
Ohne ihn wäre Skateboarden nicht das, was es heute ist: Tony Hawk, Jahrgang 1968, entdeckte schon in jungen Jahren das Skateboarden für sich, wurde mit 14 Profi und hatte sich nur wenige Jahre später bereits an die Weltspitze gefahren. Seit den 80er Jahren hat er mehr Wettbewerbe gewonnen als jeder andere Skater vor oder nach ihm. Unzählige Tricks wie den Airwalk oder den Hurricane würde es ohne ihn vielleicht nicht geben. 1999 verabschiedete sich Tony Hawk mit einem bis heute legendären Move aus der offiziellen Wettbewerbsszene: Er schaffte als erster Skater den so genannten 900, eine zweieinhalbfache Drehung in der Luft. Nach der Jahrtausendwende brillierte Hawk immer wieder bei diversen Events mit seinen Skatekünsten, etablierte sich als Moderator, baute seine in den 90ern gegründete Skatefirma Birdhouse weiter aus und wurde auch in der Videospielwelt zur Ikone. Seit 1998 spielte er in zahlreichen Tony Hawk-Videospielen von Activision mit, die ein ganzes Genre maßgeblich prägten.

Nun soll mit Tony Hawk die Ära des Skatboardings für heimische Konsolen neu definiert werden. Neben Tony Hawk trefft ihr im Spiel aber auch noch auf andere namhafte Größen wie zum Beispiel Daewon Song, Dustin Dollin, Lyn-Z Adams Hawkins, Mike Mo, Capaldi, Mike Vallely, Nyjah Huston, Paul Rodriguez, Rodney Mullen, Ryan Sheckler, Steve Nesser, Stevie Williams und ein paar mehr.
Skateboard mit Sensoren
Ende 2007 wurden die Weichen für die Tony Hawk-Serie neu gestellt. Eine innovative Spielerfahrung sollte geschaffen werden, besser, intensiver und authentischer als jeder andere Genrevertreter. Also beauftragte Activision das aus Branchenveteranen neu gegründete Studio Robomodo mit der Entwicklung eines revolutionären Skateboard-Spiels. Nun, nach zwei Jahren, steht das Ergebnis Tony Hawk: RIDE im Handel. Mit dabei ein kabelloser Skateboard-Controller, auf dem sich digitales Skaten echter als je zuvor anfühlen soll. Er ist mit modernster Bewegungssensor Technologie ausgestattet, so dass sich Tricks ganz intuitiv durch Drehen, Neigen und Heben des Boards ausführen lassen. Außerdem erkennen die vier intelligenten Sensoren auch Bewegungen, mit denen ihr zum Beispiel Schwung holt oder einen so genannten Grab macht. Oberfläche und Unterseite des Boards wurden so gestaltet, dass sie nicht nur einem echten Skateboard ähneln, sondern auch maximale Stabilität bieten, damit ihr auch bei den härtesten Tricks nicht ins Straucheln kommt. Doch auch hier gibt es Grenzen und eine Last von maximal 130kg bis 140kg pro
Hobby-Home-Skater sollte dem Board nicht ausgesetzt werden.


Damit Einsteiger und Skate-Profis gleichermaßen ihren Spaß auf dem Brett haben, lässt sich natürlich der Schwierigkeitsgrad von Tony Hawk: RIDE fein abstufen. Der Skateboard Controller der mit euren Füßen gesteuert wird, sorgte bereits im Vorfeld für reichlich aufsehen. Mit seinen Bewegungssensoren registriert dieser Board ähnliche Controller jede Bewegung und Neigung des Boards. Inklusive Batterien wiegt das gute Stück Technik circa 1820 Gramm und verfügt am linken seitlichen Rand die Xbox 360 typischen Aktionsknöpfe, einen Guide-Knopf und weiter hinten einen breiten Startknopf, den ihr ganz leicht mit dem Fuß antippen könnt. Das Board ist gut verarbeitet, hatte aber in unserer Version nach ein paar Spielstunden mit kleinere Bläschenbildung unter dem Griptape zu kämpfen.

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