Tony Hawk gilt auch heute noch als weltbester Skateboardfahrer. Obwohl er den Höhepunkt seiner Berühmtheit bereits in den neunziger Jahren erreichte, ist er auch heute noch vielen Kids ein Begriff. Und das wird, so traurig es auch sein mag, sicherlich nicht daran liegen, dass er als erster eine zweieinhalbfache Drehung um die Körperlängsachse in der Halfpipe geschafft hat, oder dass er zwölfmal hintereinander Weltmeister wurde. Es liegt wohl er daran, dass er der ersten und bis vor Kurzem auch einzigen Skateboardspiel-Serie seinen Namen verlieh. Wenn man bedenkt, dass das erste Spiel der Serie, „Tony Hawk`s Skateboarding“, bereits 1998 erschien und bis 2015 immer noch neue Teile der Serie erscheinen sollen, wird der Erfolg der Spiele erst richtig sichtbar.
In den letzten Tagen war es wieder mal soweit und „Tony Hawk`s Proving Ground“ hat die Serie wieder einmal fortgesetzt. Nach „Project 8“ ist es bereits das zweite Spiel der Serie, welches für die Xbox 360 erschien. Die Xbox zählt 7 Titel. Insgesamt gibt es bisher schon 13 Tony Hawk Spiele.
Was euch mit Proving Ground erwartet und ob die angekündigten Neuerungen wirklich überzeugen können, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review. |
Lernen, Lernen, Lernen
Nachdem ihr die Spiel-DVD in euer Laufwerk gelegt und das Intro angeschaut habt, landet ihr automatisch im Editor des Spiels. Hier könnt ihr euren Skater nach Belieben gestalten, ihm die ersten Klamotten kaufen und sogar das Skateboard auswählen. Danach bekommt ihr eine kurze Einführung ins Spiel. Genauer gesagt werden euch eigentlich nur die drei verschiedenen Skatearten vorgestellt:
Der Spieler kann sich aussuchen ob er Karriere-Skater, Spaß-Skater oder ein Skater wird, der sich seine Halfpipe selber irgendwo hinbaut. Natürlich kann man auch alles verbinden. Da jede Skateart seine eigenen Tricks hat, die es freizuspielen gilt, ist letzteres natürlich von Vorteil. |
Leider kann man als Spieler zu Beginn des Spiels seine Kreativität noch nicht annähernd so ausleben, wie gegen Ende des Spiels. Vor allem für Kenner der Serie ist es ziemlich lästig fast jeden Trick erst einmal freizuspielen zu müssen. Als kleine Entschädigung dafür ist die Auswahl an verschiedenen Kunststücken diesmal unbegrenzt:
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