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Trials Evolution: Riders of Doom - Marktplatz - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
03.01.13
Streetdate
19.12.2012
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
RedLynx / Ubisoft
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Der Untergang macht verdammt viel Spaß

Man kann es einfach nicht oft genug sagen: Trials Evolution ist eines der allerbesten Spiele auf Xbox LIVE. Kein Wunder also, dass der Titel eine Traumwertung nach der anderen abgeräumt hat und die begeisterte Community weiterhin fleißig neue Strecken mit dem unfassbar genialen Editor erstellt. Und da die Jungs und Mädels von RedLynx wissen, dass ihre Anhänger stets nach Nachschub gieren, haben sie nun schon den zweiten DLC zum Spiel herausgebracht. Trials Evolution: Riders of Doom ist 914 MB groß, kostet 400 Microsoft Points und liefert euch neue Strecken für den Einzelspielermodus, 10 frische Minispiele und zahlreiche weitere Objekte für den Editor. Unser Testartikel verrät euch, ob der DLC eure Punkte wert ist.

Willkommen, Sandmann

Beginnen wir mit den neuen Strecken. Insgesamt sind es 40 neue Pisten, die sich über Einzelspieler, Mehrspielermodus und Minispiele hinweg verteilen. Wie schon beim ersten DLC verlagern die Entwickler den Standort der Strecken auf eine neue Insel. Diesmal verschlägt es euch ins Sandland, das wenig überraschend mit viel Wüstenboden seinem Namen alle Ehre macht. Auf den neuen Strecken, die sich über alle Schwierigkeitsgrade verteilten, bekommt ihr dann schon einige der Objekte vorgestellt, die ihr später auch selber im Editor verarbeiten könnt. Wie immer macht es viel Spaß über die Strecken zu heizen.

Aber ehrlich gesagt reicht die Qualität nicht an die DLC-Strecken von Trials HD oder auch etliche der im Editor erstellten Community-Strecken heran. Denn irgendwie fehlen die frischen Ideen. Vielspieler haben die neuen Pisten locker in einer halben Stunde abgefahren, ohne zwischendurch großartig Probleme zu bekommen – und leider auch ohne sonderlich begeistert zu werden. Alle, die sich nur hin und wieder mal auf das virtuelle Bike schwingen, werden glücklicherweise deutlich länger beschäftigt sein.

Massig neuer Krempel

Wie üblich bringt der DLC aber nicht nur neue Strecken mit sich. Trials Evolution: Riders of Doom spendiert euch wieder etliches an neuer Kleidung, die ihr euch eurem virtuellen Alte Ego in der Garage anziehen könnt. Auch ein frisch poliertes Bike ist mit am Start, dass auf den fetzigen Namen „Banshee“ hört. Trotz erstklassiger Fahreigenschaften unterscheidet sich das Bike aber nur wenig vom üblichen 250er-Trial und ist damit mehr unnötiges Beiwerk als wahre Bereicherung für den Fuhrpark. Da war das BMX-Rad aus dem letzten DLC eine deutlich bessere Erweiterung.

Ebenfalls ordentlich Nachschub gibt es für den Editor. Zahlreiche neue Umgebungsobjekte, viele davon passend zur Sandthematik, bieten Streckenerstellern nun noch mehr Optionen. Sogar ganze Häuserschluchten als Hintergründe können jetzt ausgewählt werden, um futuristisch angehauchte Pisten zu erstellen. Und mal ganz ehrlich: Die unfassbar genialen Ideen der Community sind es doch, die Trials Evolution so grandios machen.

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