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Ab in die Karibik! Tropico 3 ist auf der Xbox 360 erschienen und ihr könnt euch nun endlich auf einer der zahlreichen Inseln breit machen und dort als Regierungschef die Geschicke eines unabhängigen Landes lenken. Dabei wartet einiges auf Arbeit auf euch, denn ihr müsst mit anderen Ländern kommunizieren, eure Bürger zufrieden stellen und ganz nebenbei auch noch ein paar Wahlen gewinnen, um weiter an der Macht zu bleiben. Hierfür braucht ihr natürlich mächtige Instrumente, um eure ganze Macht in Szene zu setzten. Wie ihr dabei am besten vorgeht und ob sich der Ausflug in die Karibik lohnt, dass erfahrt ihr in unserem Review. |
Ab auf die Insel Mit dem dritten Spiel der Reihe kommt Tropico nun endlich auch auf die Xbox 360. Tropico 1 und Tropico 2 konnte viele Fans gewinnen und somit für einiges Aufsehen bei vielen Spielern sorgen. Nachdem ihr im ersten Teil der Chef einer Insel wart und diese gelenkt habt, musstet ihr im zweiten Teil einen Piratenkapitän steuern. Nun geht es wieder zurück in die beschaulichen, warmen und wunderschönen Gegenden der Karibik und es gilt wieder euer Volk zu lenken und euch selbst zu verewigen. Dabei startet ihr mitten im kalten Krieg und müsst euch geschickt verhalten, um nicht bei den USA oder der UdSSR in Ungnade zu fallen. Ihr beginnt also im Jahr 1950 und findet dabei eine sehr gemütliche Insel vor, die ihr nun zu neuem Glanz bringen müsst. Dabei ist die Industrie wenig ausgebaut und auch Touristen verirren sich nur sehr selten in eure Nähe. Es gibt also einiges zu tun und ihr müsst euch entscheiden, ob ihr eher eine Exportmacht werden wollt oder ob die Touristen in Scharen auf eure Insel kommen sollen. Dementsprechend gilt es die richtige Infrastruktur zu schaffen, denn ihr müsst Unterkünfte für die Arbeiter schaffen, Hotels für die Touristen sowie einen Hafen und Fabriken zum Export von Bananen, Öl, Früchten oder sonstigen vorhandenen Gütern errichten. Dabei gestaltet ihr die Landschaft wie früher bei Sim City und erstellt so eure Wunschinsel. Dabei müsst ihr immer auf euer Konto achten, denn auch wenn große Staaten wie Deutschland oder die USA die Verschuldung in einem riesigen Maße vorleben, gilt: Nur das ausgeben, was auf eurem Konto ist.
Um die Finanzen im Griff zu haben heißt es nicht zu viel zu bauen und auch nicht zu viel Gehalt an die Angestellten zu zahlen. Denn diese Kosten werdet ihr nicht so schnell abbauen können. Ist die entsprechende Infrastruktur geschaffen, heißt es hoffen, dass Touristen kommen und das die anderen Länder der Welt eure Waren kaufen und ihr dadurch neue finanzielle Mittel erhaltet. Dabei ist es sehr schön, dass der Titel sich an der Zeitleiste der richtigen Geschichte orientiert und Ereignisse wie große Wirtschaftskrisen an den entsprechenden Daten ereignen. So wird es für einige Zeit schwer werden, Güter zu verkaufen und auch die Preise, die ihr verlangen könnt, sind dementsprechend niedriger. Habt ihr dennoch genug Geld eingenommen, könnt ihr das gewonnene Geld wieder investieren und eure Insel verschönern und erweitern. |
Ihr seid El Presidente Doch es ist natürlich nicht nur eure Aufgabe, Gebäude zu bauen. So müsst ihr auch noch die Löhne festlegen, die eure Arbeiter erhalten sollen und auch, wenn nötig, ausländische Spezialisten ins Land holen, um wichtiges Know-How für etliche Betriebe zu erhalten. Daneben ist es eure Aufgabe, für Bildungseinrichtungen sowie die Polizei und die Armee zu sorgen. Letzteres erscheint besonders wichtig, da ihr euch als Politiker nicht immer Sympathisanten gegenüber seht. Sehr schnell können sich bei großer Unzufriedenheit Rebellengruppen bilden, die euch nach dem Leben trachten und Anschläge auf euch oder einzelne Gebäude zu verüben. Hier hilft nur eine Armee, die Aufstände nieder schlagen kann und so die friedlichen Bürger und euch schützt. Es lässt sich allerdings nicht vermeiden, dass Anschläge auf euch verübt werden und ihr danach öffentlich einen Schuldigen nennen müsst bzw. eine andere Nation dafür verantwortlich machen solltet. Doch trotz aller Gefahr lohnt es sich für euch immer, sich auf der Straße zu bewegen und dabei die Gefühle der Leute mitzubekommen. Leider ist dieses sehr unspektakulär umgesetzt und eure Figur läuft größtenteils einfach nur herum. Hilfreich ist dies aber bei Baustellen, denn die Arbeiter wollen euch besonders imponieren und arbeiten in eurer Anwesenheit deutlich schneller als wenn ihr es euch im Präsidentenpalast gut gehen lasst. Im Palast könnt ihr dann von eurem Balkon zu den Menschen sprechen und sie so motivieren und Zuspruch zu ernten. Leider seht ihr hier nur, wie bei allen anderen von euren Aktivitäten nur aus der Entfernung einen gestikulierenden Charakter.
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