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Tropico 4 - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
10.12.11
Streetdate
21.10.2011
Spielgenre
Simulation
Entwickler/Publisher
Haemimont Games / Kalypso Media
Kommentare
2
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Ist die Insel ein Spielspaßparadies?

Wollte nicht jeder von uns schon mal einen Staat nach seinen ganz eigenen Vorstellungen lenken? Seine eigenen Träume für ein Land und dessen Volk verwirklichen? Die Tropico Serie gibt euch seit jeher den Raum, um diesen Traum virtuell auf einem Inselparadies zu leben. Mittlerweile ist bereits der vierte Teil der erfolgreichen Strategie- und Aufbaureihe auf dem Markt und lockt mit einigen Verbesserungen. Wir haben für den Test den Diktator in uns herausgekramt und verraten euch nun, ob sich der Kauf von Tropico 4 lohnt oder sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel geändert hat.

Ein Diktator hat es nicht leicht

Ihr startet euer Inselleben als El Presidente, Oberhaupt des Inselreichs. In einem umfangreichen Editor erstellt ihr erst einmal euch selbst und dann eure Hintergrundgeschichte. Keine Sorge, als Anfänger werdet ihr trotz eures hohen Amtes an die Hand genommen und in aller Ruhe mit der Steuerung und dem Spielverlauf vertraut gemacht. Das Spiel beginnt erst einmal wie ein klassischer Aufbautitel und ihr zimmert zu den bereits vorhandenen Gebäuden einige weitere hinzu, beispielsweise Kirchen, Fabriken, Kliniken oder Minen. Dann werdet ihr an den Politikpart herangeführt, schließlich wollt ihr wiedergewählt werden und solltet euch daher mit einigen Gruppen gutstellen. Nun wird euch dank entsprechender Einblendungen auch endlich klar dargestellt, wie hoch oder tief euer jeweiliges Ansehen bei unterschiedlichen Fraktionen ist. Als letzten wichtigen Part schließlich müsst ihr euch um die wirtschaftlichen Belange kümmern und zusehen, dass in der Staatskasse bloß keine Ebbe herrscht und es den Bürgern gutgeht. Denn die sollen schließlich euren Namen ankreuzen, wenn sie das nächste Mal in die Wahllokale marschieren. Und eine Rebellion gegen eure Führung ist natürlich ebenfalls nicht euer größter Wunsch.

Reichlich Beschäftigung

Diese Kombination aus Politik, Wirtschaft und Aufbauspiel könnte extrem trocken sein, ist sie serientypisch aber glücklicherweise nicht. Auch Tropico 4 lebt wieder von seinem schwarzen Humor, den überzeichneten Charakteren und ungewöhnlichen Missionen. Ob amerikanische Atombomben, fiese Verschwörungen oder Ninjas – hier ist einfach alles vorhanden, was man sich auf einer durchgeknallten Tropeninsel vorstellen kann. Bis zu fünf lustige Nebenaufträge könnt ihr zusätzlich zum Hauptziel auf einmal annehmen, was Leerlauf entgegenwirkt und für reichlich Beschäftigung sorgt. Die Kampagne besteht aus 20 Missionen, die endlich durch einen roten Faden miteinander verbunden sind. Immer mal wieder verschlägt es euch auf ein neues Eiland, das ganz neue Herausforderungen an euch stellt. So mangelt es etwa an Rohstoffen oder euer Palast steht direkt am Fuße eines Vulkans. Das hält die Abwechslung auf einen konstant hohen Level und sorgt dafür, dass es euch auch nach zahlreichen Stunden nicht langweilig wird.

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