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Xbox Fanaward

Two Worlds

Autor
Tobias Schulte - Z0RN
Erstellt am
25.09.06
Streetdate
16.08.2007
Spielgenre
Rollenspiel
Entwickler/Publisher
TopWare / SouthPeak Interactive
Kommentare
3
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Bewerte dieses Spiel

Two Worlds Preview

Wer von euch Rollenspielern kennt das nicht?

Nach den ersten 100 Stunden, taucht man so richtig in das Spiel ein, man kennt fast die ganze Welt und die Leute die sich darin befinden. Man hat ein tolles Gefühl und möchte sich nie wieder von dieser Welt lösen.
Nach 200 Stunden ist man langsam von irgendetwas genervt, ist jedoch so fasziniert, dass man noch immer nicht den Controller aus der Hand legen kann.
Nach 300 Stunden hat man wirklich alles gemacht, man ist extrem genervt von irgendetwas, und eigentlich kann man das Spiel nicht mehr sehen.
So sollte es doch immer sein, oder?

Eigentlich sind Rollenspiele also günstig, wenn man sich den Wert pro Stunde errechnet. 0,2 € würde man rein theoretisch dann nur pro Stunde für das Spielen bezahlen. Das wäre doch eigentlich für ein Spiel ganz vernünftig.
Doch seien wir mal ganz ehrlich, welches Rollenspiel hat so viel Potential? Ohne Oblivion Fans die Freude nehmen zu wollen, so viele Stunden bringe ich in diesem Spiel nicht einmal ansatzweise zusammen.
Aber hier soll es jetzt nicht darum gehen, eine Statistik aufzustellen, wie lange ich ein Spiel spielen müsste, um ein vernünftiges Preisleistungsverhältnis zu bekommen, sondern in diesem Preview soll es tatsächlich um das Spiel gehen.

Wie man sicher schon erraten konnte geht es dabei, um ein Rollenspiel. Dieses trägt den Namen „Two Worlds“ und eines sind wir uns bei Xboxdynasty sicher: Das Spiel hat seine Stärken und wird ein ernstzunehmender Konkurrent von Oblivion!
Geschichtsstunde bei Xboxdynasty!

Wie es in letzter Zeit bei Rollenspielen zur Mode geworden ist, liegt eine lange Vorgeschichte auf dem Land. Vor Tausenden von Jahren tobte ein heftiger Kampf im Götterreich. Aziraal, der mächtige Kriegsgott, hatte mit seinen Untergebenen einen Umsturz geplant und wollte die gesamte Macht an sich reißen.
Doch wie es bei Geschichten mit Helden üblich ist, siegten die guten Götter und verbannten ihren Widersacher in einen Tempel. Der Ort ist keinem Sterblichen bekannt, und die Götter hüteten dieses Geheimnis Jahrtausende lang.

Um nun das Heldentum in „Two Worlds“ wieder aufleben zu lassen, hat ein Zwergentrupp bei einem Ausflug unter die Erde im Tharmont – Gebirge eine wichtige Entdeckung gemacht. Sie fanden nämlich einen Tempel aus uralter Zeit. Schnell wurden Gerüchte breit, dass es sich bei dem gefunden Artefakten, um einen Tempel des Aziraal handelt. Bald ist das ganze Land von „Two World“ auf Achse und die Kämpfe beginnen von neuem. Orks strömen ins Land und treiben ihr Unwesen, denn jeder möchte den Gott als Erster erwecken und seine Macht nutzen.
Wie das Leben dann noch zusätzlich spielt, seid ihr ein Held der gar keiner sein will. Zu Beginn strebt ihr wieder einmal nach Rache. Eure Schwester wurde durch eine Falle, die im Krieg aufgestellt wurde,  getötet und ihr habt jetzt nur mehr eines im Sinn:“ Rache, Mord und Todschlag“

Naja, jetzt wird sich jeder einmal denke, der in den letzten Jahren Rollenspiele gespielt hat: „ Kenn ich doch irgendwie.“ Stimmt, Orks, Zwerge sind ja keine Unbekannten mehr in diesem Genre und auch von dem restlichen Storysetting würde man jetzt nicht das Megahighlight erwarten.

Doch eine Sache könnte der Geschichte zu einem unvermuteten Glanz verhelfen. Ihr seid nicht nur hinter den Orks her, sondern hinter einem viel größeren Geheimnis.

Zeitgleich mit der Entdeckung des Tempels hat eine Seuche begonnen sich auszubreiten, die alle Lebewesen seit Anbeginn der Zeit hin zu raffen scheint. Doch lange Zeit ist die Seuche in den Hintergrund der Geschehnisse gerückt. Warum gerade jetzt die Seuche zutage tritt, ist ein weiters Geheimnis, das zu lüften gilt.

Bis jetzt gefällt mir die Idee mit der Geschichte ganz gut. Alte und neue Elemente finden ihren Platz darin.
Die Entwickler haben bei mir einen guten Eindruck hinterlassen und ich bin schon gespannt, welche Geheimnisse noch im Verborgenen liegen.
Du bist der Herr über deine Taten

Ein weiteres beliebtest Feature in neuen Rollenspielen ist die interaktive Welt, in der sich der Held befindet. Immer mehr passt sich die Welt den Taten und Vorgehensweisen des Spielers an. Auch „Two Worlds“ macht hier keine Ausnahme. Doch versuchen die Entwickler diese geniale Idee noch weiter auszubauen.
Nun ist es auch möglich, dass fremde Parteien während des Spiels Städte angreifen, Könige stürzen und dies alles ohne euer Zutun. So kann sich durch ein solches Ereignis die weitere Story verändern.
Wird dieses Feature gut in die Endversion umgesetzt, wird dies eine weitere maßgebende Veränderung für kommende Rollenspiele.
Die Entwickler erfüllen mir mit diesen neuen Ansätzen endlich einen Herzenswunsch. Nicht nur ich als Spieler bin eine treibende Kraft im Spiel, auch Unvorhersehbares kann passieren.
Weiter setzen die Entwickler auf eine völlig offene Spielwelt. Ihr könnt gleich zu Beginn die ganze Welt bereisen, also so wie in Oblivion. Doch haben sich die Entwickler auch hier Gedanken gemacht und versucht, Fehler wie sie bei Oblivion vorkamen zu verbessern.

Ihr könnt zwar in alle Gebiete des Landes vordringen, jedoch ist es bei „Two Worlds“ nicht zu empfehlen. Die Gegner passen sich nämlich nicht eurem Level an, sondern besitzen von Beginn an ein bestimmtes Level. Habt ihr euch also verirrt und ein zu starkes Wesen ist euch auf den Versen, heißt es ab - Beine in die Hand und ab durch die Hecke.
Auch ist es möglich, Aufgaben auf viele verschiedene Arten zu lösen. Ihr könnt selber wählen, ob ihr mit dem Schwert in der Hand losstürmt, oder ob ihr einen anderen Weg einschlagt. Die Entwickler überlassen euch für jede Aufgabe einen eigenen Weg offen.
Eine weitere Sache, die mir besonders gut gefällt, ist, dass egal für welche Fraktion ihr euch zu Beginn des Spiels entscheidet, ihr auch immer während des Spiels die Möglichkeit habt, euch einer anderen Partei anzuschließen. Ihr müsst also nicht das ganze Spiel von Neuem starten.
Solltet ihr nach einigen Stunden bemerken, dass ihr in falsche Attribute investiert habt, oder ihr einfach euer Aussehen schrecklich findet, haben die Entwickler von 
ZUXXEZ Entertainment auch dafür eine passende Idee. Es gibt so genannt „Career Changers“, die für Geld euch so ändern wie ihr es wollt. Erinnert mich ein bisschen an einen Schönheitschirurgen, aber he, auch das ist ja bekanntlich derzeit modern. 
Kämpfen in einer „echten Zeit“

Auch hier begeben wir uns auf den Pfad der Mode. Wie es in einem Rollenspiel derzeit oft anzutreffen ist werden auch in „Two Worlds“ die Kämpfe in Echtzeit ausgetragen. Also rein in das Gemetzel und so lange auf die Schlag Buttons hauen, bis kein Gegner mehr steht. So die Theorie. Leider schaut es in der Praxis anderes aus. Die Entwickler achten darauf, dass jeder Gegner mit einer anderen Taktik besiegt werden muss. Einfaches „draufhauen“ wird also nicht zum Ziel führen. Nur mit der richtigen Waffen und Taktik wird es möglich sein, sich durch die Horden von Gegner zu schlagen.
Die Kämpfe sollen nach Aussagen der Entwickler effektvoll inszeniert sein und ein sehr wichtiger Bestandteil des gesamten Spiels darstellen.
Yu Gui Ohh die 10

Wer liebt es nicht? Trendkartenspiele wohin man schaut. Zuerst war es nur Magic in unseren Breiten, dann kam Yu Gu Ohh hinzu, und noch viele mehr. Aber ehh, was sich im Leben gut verkauft, muss sich auch in einem Spiel gut verkaufen. Das Magiesystem ist bei Two Worlds nämlich auf einem Karten System aufgebaut.
Aber auch hier versprechen die Entwickler eine Verbesserung zu Vorgängern die so ein System genutzt haben. Zum einen soll es sehr einfach sein, was den Einstieg für Anfänger erleichtern soll. Jedoch hat es auch eine gewisse Tiefe und Komplexität, die es für Profis interessant macht.
Ein Feature, was mir dabei gefällt ist, dass man Karten nachrüsten kann. Karten die man also schon lange besitzt, haben auch nach vielen Spielstunden noch einen Wert und schwächeln nicht, weil sie zuwenig Power haben. Durch das aufrüstbare System ist es nämlich möglich, dass ihr Karten stärkt. Findet ihr eine gleiche Karte, lassen sich diese verbinden. Damit erhält man eine noch stärkere Karte. Eine Karte kann aber auch durch ganz andere verstärkt werden, die sich in eurem Deck befindet. So wächst auch mit einem höheren Skill die Macht einer Karte.
Ein sehr schönes Feature wie ich meine. Dadurch erhält man die Möglichkeit, lieb gewonnene Karte auch gegen den letzten Endgegner einzusetzen, ohne dass man dabei das Gefühl hat, die Karte hätte überhaupt keinen Sinn gegen den Gegner. Jedoch lässt dieses System Freiraum für eigene Abstimmung. Zum einen kann man aus vier verschiedenen Klassen wählen, wie z.B.: Feuer, Wasser. Zum anderen hat man genug Freiheiten, um jedem seiner Decks eine gewisse Note zu verleihen. Es ist auch möglich wertvolle Karten zu tauschen und das sogar mit Freunden über Xbox Live.
Somit bleibt nur zu hoffen, dass die Ideen gut umgesetzten werden und sich im Echtzeitkampf auch gut verwenden lassen.

Realismus an die Macht!

Wieder ein Schritt näher zur Realität wurde in Punkto Grafik in diesem Spiel gemacht. Durch Pixel Shader 2.0 und 3.0, High Dynamic Range Rendering, sowie einer neu konzipierten Schatten – Engine, lassen die Entwickler die Grafikherzen so mancher Spieler höherschlagen.
Dazu zähle natürlich auch ich, wobei ich mit einem gemischten Gefühl in die Zukunft blicke. Ein Punkt, der mich stört ist, dass die Grafik auch für den PC zugeschnitten ist. Wie gut die Entwickler mit der Hardware der 360 umgehen können, wird sich noch herausstellen. Zusätzlich wird das Spiel noch eine lange Zeit in Entwicklung sein und erst 2007 das Licht der Welt erblicken. Ob dann noch die Grafik so aktuell ist, wie sie jetzt wäre, ist nun eine Frage des Betrachters. Ich glaube leider nicht.
Das ich das noch erleben darf

Ein für mich ganz großes Highlight wird der Multiplayer. So weit ich weiß, nach Final Fantasy Crystal Chronicles das erste Rollenspiel mit richtigem Multiplayer, aber nicht so einen den man nur online spielen kann.
Sollte hier das Konzept aufgehen und keine Fehler gemacht werden, wird dies ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Spiels. So ein Feature fehlt mir in Rollenspielen leider oft. Schade eigentlich, würde es doch sehr viel Spaß machen, Burgen und Kerker mit Freunden zu erobern.


Ein Fazit muss sein

So, zum Abschluss kann ich sagen: „ Gefällt mir, wo kann ich es kaufen!“ Die Ideen sind nicht neu, aber die Entwickler haben versucht aus vielen beliebten Teilen etwas Neues zu basteln. Die Features sind gut, nur stellt sich die große Frage nach der Umsetzung. Sollten sich die Entwickler keine groben Fehler erlauben, steht uns ein besseres Rollenspiel als Oblivion ins Haus. Vor allem deswegen, weil viele gute Sachen in einem Spiel kombiniert wurden. Hoffen wir nur, dass sich die Entwickler nicht übernehmen und eine gute Balance zwischen den einzelnen Elementen finden. 

Dieser Artikel wurde von unserem Mitarbeiter Marth3000 verfasst.
LG FaLLen LuX schrieb am 27.04.2007 14:37
LG FaLLen LuX (LUXEMBURG) - Undergroundder Entwickler heisst uebrigens TopWare und hinter dem Game steckt das gleiche Team wie bei der Earth Serie fuer PC. Das Game wird als der Oblivion und Might and Magic Killer ueberhaupt gehandelt.melden
EktomorfRoman schrieb am 08.02.2007 12:44
EktomorfRoman (Wölfersheim) - ProJo da haste mal voll recht ich weißjetzt schon das ichs mir kauf ^^ aber =( erst 2008 das ist schademelden
Dark Cyberfreak schrieb am 28.01.2007 15:36
Dark Cyberfreak () - UndergroundDas Spiel behalte ich im Auge! Sieht aus wie ne Mischung aus Gothic und Oblivion.melden

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