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Universe at War: Earth Assault - Testartikel

Autor
Frank Schmitz - theTank
Erstellt am
30.03.08
Streetdate
28.03.2008
Spielgenre
Strategiespiel
Entwickler/Publisher
Petroglyph Games / SEGA
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Universe at War: Earth Assault Review


Steuerung
Bei Strategiespielen auf einer Konsole stellt sich jedesmal die Frage, ob die dadurch bedingte Padsteuerung auch wirklich die präzise und umfangreiche Maus und Tastatur Steuerung am PC ersetzen kann. Wir finden dass dies bei Universe at War doch relativ gut gelungen ist, viele Aktionen sind über die Schultertasten und den A-Button auszuwählen. So sucht Ihr beispielsweise Eure Truppen mit A aus und schickt sie auch mit A an das gewünschte Ziel, durch halten der Schultertaste RB wird die gesamte Einheit der jeweils ausgesuchten Figur gewählt und mit dem drücken der Back-Taste lassen sich auch individuell ausgewählte Gruppen im Menüpunkt zu einer Fraktion zusammenstellen.

Während Ihr die Tastenkombination erlernt ist dabei die gesamte Spieleinleitung wirklich mit tollem Sound und toller Synchronisation unterlegt, so taucht Ihr relativ schnell in die Atmosphäre des Spiels ein und könnt Euch auf mehr freuen. Aktiviert Ihr zum Beispiel beim gesteuerten Klonkrieger die Vervielfältigungsoption über LT begleitet der Novus "29-11" dieses mit passendem blechernder, dröhnender Stimme und dem Satz "Mehr von mir, bedeuten weniger von Euch" während ein Gegner niedergeschlagen wird.

Echtzeit mit starkem Sound

Als nächstes beginnt das eigentliche Spiel und Ihr übernehmt nun zunächst die Leitung einer kleinen tapferen menschlichen Kampfeinheit die versucht den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu schützen. Seid Ihr kurz davor alle Truppen zu verlieren und der Kampf sich als aussichtslos erweist öffnen sich die leuchtenden runden Portale in der Luft und die weißen, teils riesigen Klonroboter der Novus betreten die Erde . Zwischensequenzen vor und nach den Leveln runden das Gesamtbild optisch ansprechend ab. Sie sind sicherlich kein absolutes Highlight, aber sie bieten einen verbesserten Einblick in die Story und reichen vollkommen aus um die Handlung voranzutreiben und fortzuführen.Warum es dabei an der ein, oder anderen Stelle leider etwas bei der musikalische Unterstützung, der ansonsten treffend und druckvoll ist, im Background ruckelt konnten wir hingegen nicht verstehen.

Die folgenden Level beinhalten die typischen und unterschiedliche Missionsziele, wie Verteidigen und Angreifen von Stellungen, das Sammeln von Portalteilen, oder das Fertigen von Anlagen und Stromleitungen. Das ganze geschieht hierbei in Echtzeit und so geben die Level beispielsweise auch Zeiten vor in denen Aufgaben gelöst werden müssen. "Beginne innerhalb von 6 Minuten mit dem Bau eines Portals": Was sich dann einfach anhört, muß aber taktisch gut durchdacht sein, denn so fehlen Euch natürlich zum Level Start die benötigten Ressourcen um ein solches Portal zu errichten, gleichzeitig wird Eure Station aber auch angegriffen. Baut Ihr nun zuerst Recyclinganlagen für mehr Ressourcen, oder doch die Flugzeugfabrik um Euch Eure Feinde vom Leib zu halten?

Mit ein wenig Geschick und dem nötigen taktischen Durchblick könnt Ihr das Ganze aber aber auf den Stufen leicht und normal noch vergleichsweise gut meistern während die Stufe Schwer Euch doch einiges abverlangt und Ihr hier kein ungeübter Echtzeit-Strategie Spieler sein dürft um hier zu bestehen.

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