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Vigilante 8 - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
11.05.10
Streetdate
05.11.2008
Spielgenre
Rennspiel
Entwickler/Publisher
Isopod Labs / Microsoft
Kommentare
2
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Vigilante 8 Review

Ihr brettert in eurer Lieblingskarre in einem Höllentempo über einen alten Schrottplatz. Überall liegen Kleinteile herum, aber euch interessiert das nicht. Denn vor euch ist ein anderer Fahrer aufgetaucht, der euch mit seinem Maschinengewehr unter Beschuss nimmt. Direkt neben euch schlagen die Kugeln durch die Windschutzscheibe, Glas regnet auf euch herab und das Armaturenbrett nieder. Dem werdet ihr es zeigen! Ein kleiner Schlenker am Lenkrad, dann das Gaspedal bis zum Boden pressen. Eure Hand ist ganz ruhig und betätigt dann zielsicher den Abzug neben eurem Lenkrad. Ein kleiner Knall und vor euch entsteht ein gigantischer Feuerball, der verhasste Gegner mittendrin. Genau solche Gefechte mit bewaffneten Autos verspricht das Arcade-Spiel Vigilante 8. Unser Test verrät euch, ob dem Spiel die entsprechende Umsetzung dieser Scharmützel gelungen ist.
Flammendes Inferno
Das Spielprinzip ist ungemein simpel und schon lange nichts besonderes mehr. Ihr sitzt am Steuer eines coolen Autos und versucht alle anderen motorisierten Gegner im Umkreis von drei Kilometern zu pulverisieren. Dazu steht euch standardmäßig das MG zur Verfügung. Auf den recht weitläufigen Strecken sind zusätzlich genügend Spezialwaffen verteilt. So könnt ihr den anderen Fahrern auch Feuer unter dem Hinter machen oder gigantische Lichtbälle nach ihnen schießen. Jeder Fahrer, und damit jedes Auto, hat einen Lebensbalken über dem Dach kleben an dem ihr immer erkennen könnt wie weit die Karre vom Totalschaden entfernt ist. In manchen Levels habt ihr eine Zeitbegrenzung, ansonsten könnt ihr so lange Unheil anrichten bis euer Wagen in Flammen aufgeht.
Lahmes Lodern
Der Hauptmodus für einzelne Fahrer ist der Auftragsmodus. Ihr könnt euch einen von acht Flitzern aussuchen und bekommt dann verschiedene Ziele vorgegeben, die ihr erledigen müsst. So ist es beispielsweise eure Aufgabe eine bestimmte Zeit lang zu überleben oder eine gewisse Anzahl gegnerischer Autos über den Jordan zu schießen. Das verspricht beim ersten Hören keine große Abwechslung und sieht in der Realität leider auch genau so aus. Die Aufträge werden schnell viel zu eintönig und die Belohnungen in Form neuer Karren oder Lackierungen motivieren auch nicht gerade übermäßig. Falls ihr einfach ein bisschen zerstörerisch durch die Gegend cruisen wollt bietet sich der Modus „Freie Fahrt“ an: Ein großes Gebiet, so viele Gegner wie ihr wollt und ordentlich Feuerkraft. Aber auch hier wieder das gleiche Bild. Nach kurzer Zeit ist auch hier aus den Zerstörungsmatches schnell die Luft heraus.

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