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Warp - Xbox Live Arcade - Testartikel

Autor
Tobias Greiser - HEADCRASH
Erstellt am
18.02.12
Streetdate
15.02.2012
Spielgenre
Actionspiel
Entwickler/Publisher
Trapdoor / Electronic Arts
Kommentare
32
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Rätsel, Schleichen und jede Menge Blut!

Lasset das Spielen beginnen. Ein bisschen abgewandelt passt dieser alte Spruch perfekt zur aktuellen Xbox LIVE Arcade House Party. Jede Woche erscheint ein neuer potenzieller Knüller auf dem Marktplatz, Käufer jedes Titels erhalten am Ende der Aktion einmalig 800 Microsoft Points gutschrieben. Den Anfang macht in dieser Woche der Knobeltitel Warp, der seit seiner Ankündigung bereits einiges an Aufsehen erregt hat. 800 Microsoft Points müsst dafür auf den Tisch packen. Wir haben das Spiel natürlich wieder für euch ausprobiert und verraten euch nun, ob sich die Anschaffung des ersten House Party Titels lohnt.

Lasst euch nicht erwischen

Wie meistens bei Rätselspielen könnt ihr von der Hintergrundgeschichte nicht allzu viel erwarten. Ihr spielt das orange Alien Zero, das von den Menschen von seinem Heimatplaneten entführt wurde und nun etlichen unangenehmen Untersuchungen unterzogen werden soll. Das lasst ihr euch natürlich nicht gefallen, nutzt einen günstigen Moment und büxt aus. Auf eurer Flucht steht euch einerseits ein unbekannter Unterstützer zur Seite, zudem könnt ihr mit einigen Spezialfähigkeiten ordentlich Stimmung in das Unterwasserlabor bringen. Zero kann sich nämlich warpen, also über kurze Distanzen beamen. So stellen verschlossene Türen beispielsweise keinerlei Problem für ihn dar. Einen Warp später steht er auf der anderen Seite der Tür – Schlüssel waren gestern. Ebenso könnt ihr euch in Fässer warpen, um euch vor nach euch suchenden Wissenschaftlern zu verstecken. Die sind über eure Flucht nämlich gar nicht erbaut und suchen euch mit reichlich Wut im Magen und dicken todbringenden Argumentationsverstärkern.

Forscher platzen lassen

Aber warum hat Warp als Knobelspiel bitteschön ein rotes USK-Logo bekommen? Nun ja: Ihr könnt euch nicht nur in Fässern oder irgendwelchen mechanischen Apparaturen verstecken, sondern auch in organisches Material, sprich Menschen, warpen. Sobald ihr dann ein bisschen mit dem linken Analogstick hin- und herwackelt, bläht sich der von euch besetzte Körper erst auf und platzt dann – ekelhaft überdimensionale Blutfontäne inklusive. Andere Verteidigungsmöglichkeiten habt ihr nicht, ihr müsst euch stets vor Feinden verstecken und dann im richtigen Moment mit der Warpfähigkeit zuschlagen. Manche Gegner schützen sich auch mit einem frontalen Schutzschild vor euch, so dass ihr ihnen gezwungenermaßen in den Rücken fallen müsst. Wieder andere rufen schnell bewaffnete Verstärkung, sobald sie euch erblicken. Unbedachtes Vorgehen wird direkt bestraft, denn Geschütztürme wie Wachen feuern schnell und bereits mit einem Schuss absolut tödlich.

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