Thema: Globalisierung Pro/Contra

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 1 Stimme. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Anonym Vor 7 Jahre. 10 Monate.

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    Anubis Judge
    Participant

    Hi ho,

    ich schreib morgen Deutsch Klausur und habe irgendwie voll keine Lust nu im Netz nach Pro und Contra Argumenten zur Globalisierung zu suchen.
    Evtl. hat sich ja hier einer damit beschäftigt oder hat VWL studiert.
    Wär cool wenn einer mal ein paar stichhaltige Argumente auflisten könnte.

    Arbeitsplatzexport ist zum Beispiel ein wichtiger unterpunkt!

    Ich weiß ich bin faul! Bitte keine Kritik an meiner Person 😀

    #436548

    Anonym

    Pro:
    -Global Player Firmen können günstig weltweit produzieren.
    -Arbeitsplätze werden exportiert.
    -Arbeitsplätze im Inland werden zunächst reduziert.
    -Gleichgewicht wird sich längerfristig aber einspielen.

    -Durch günstige Produktionen wird die Inflation geringer gehalten. (siehe unten: EZB und Leitzins)

    -Einheitliche Währungen (Euro und US-Dollar werden weltweit als Währung akzeptiert).
    -Reiseverhalten beschränkt sich nicht nur auf den eigenen Kontinent
    -Import und Export wird deutlich angekurbelt (im Gegensatz zu Deutschland sollte aber aufgrund des Geldwertes auf eine ausgeglichene Statistik geachtet werden. Sonst hat man Geld, also Papier, aber keine Ware. Sprich keinen Gegenwert).

    – Produktionsvolumen mal Umlaufgeschwindigkeit = Handelsvolumen mal Preisniveau. Bedeutet soviel wie: Durch die höhere Produktionskapazitäten global operierender Unternehmen wird gleichzeitig das Handelsvolumen gesteigert und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nimmt zu, was zu höheren Krediteinnahmen führt.
    -Zentralbanken können die Wirtschaft durch ihren Leitzins beschränkt lenken, was dem Staat (bei uns also die EU) eine gewisse Kontrolle gibt.

    -Arbeitsplätze werden besonders in akademischen Bereichen geschaffen. Das heißt durch den Bildungsbedarf wird (oder sollte zumindest) die Bildung verbessert. Ingenieure und Logistiker werden gesucht wie nie zuvor.
    -Ingenieure und Logistiker schaffen weitere Arbeitsplätze (im Schnitt kann man sagen, dass ein Ingenieur ca. 10 weitere Arbeitsplätze schafft, Assistenten und Co.)
    -Zusammenwachsen ganzer Kontinente zum Beispiel durch die vereinheitlichung der Währung, aber auch durch gleiche Gesetze (Die EU beeinflusst 70% unseres täglichen Lebens durch ihre Gesetze), Verfassungen (leider jedoch gescheitert vor kurzem, ist aber nurnoch eine Frage der Zeit), Handelsallianzen (den PanAm Pakt zwischen Nord-, Südamerika und Ozeanien und Europäische Wirtschaftsgemeinschaft in der EU), Militärische Allianzen zum Schutz auch kleiner Staaten wie die BeNeLux Staaten durch die UN/Nato, was insgesamt aber auch den Frieden festigt.

    -Entwicklung in neue Personen- und Warenbeförderungsmittel führt zu weltweiter Erreichbarkeit innerhalb weniger Stunden. Dank neuester Kommunikationsnetze sogar zu sekundenschneller Flexibilität auf globalem Markt (Beispiel: Aktien können nun in sekundenschnelle angekauft und wieder verkauft werden)

    Contra:
    -Kleine Unternehmen haben es zunehmend schwieriger, da sie mit den günstigen Preisen der Global Player nicht mithalten können. Setzen dadurch jedoch vermehrt auf Qualität (Beispiel: Radon Bikes in Deutschland gehören trotz ihres eher kleinen Unternehmens in Bonn zu den besten Fahrrad/Mountainbike Herstellern).

    -Arbeitswertverfall. Besonders anstrengende Arbeiten werden schlechter bezahlt, da Unternehmen ihre Arbeitsplätze ins Ausland exportieren, wo die Arbeitskräfte günstiger sind. Saisonarbeit wird zum Hauptimport inländischer Arbeitsplätze. Für Nichtindustriestaaten jedoch ein großer Vorteil, da die Flexibilität ihrer Arbeiter gesteigert wird und so Armut sehr stark bekämpft werden kann.

    -Bauern haben es zunehmend schwerer ohne teure Subventionen günstige Preise zu halten, da Massenware und Gentechnik zum Beispiel in den USA, UK und auch in Asien zusätzlich zu günstigen Arbeitern einen dauerhaft günstigen Preis ermöglichen.

    -Umweltverschmutzung durch weltweiten Handel. Schiffe, Züge, LKW fahren nun täglich weit über 1000km. Benzinverbrauch und CO2 Ausstoß so hoch wie nie (fördert jedoch die Entwicklung alternativer Kraftstoffe und Energien).
    -Produktionsstätten verbrauchen unmengen an Gas/Strom, was zu unverhältnismäßiger Inflation führt (Angebot und Nachfrage).
    -Kontroverse um Atomkraft (darauf gehe ich jetzt aber nicht weiter ein, das würde zuweit führen).

    -Internationaler Terrorismus und Kriminalität haben es durch geringere Kontrollen an Grenzposten leichter (wird an Flughäfen jedoch verhindert) und Schmuggel aller Waren von Waffen bis zum Deodorant floriert.

    Das waren jetzt sicher nicht alle Argumente, aber eben das, was zur Allgemeinbildung gehört. Bei jedem Argument muss man dazu sagen, dass man es je nach Blickwinkel zu einem Pro oder Contra Argument drehen kann. Was für eine Industrienation gut ist muss für ein Land im Aufbau noch lange nicht gut sein und umgekehrt.

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