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Far Cry 3



Autor:Anja Schmidt - Alexa Jolie
Streetdate: 29.11.2012
Spielgenre: Ego-Shooter
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Hits:6253


Die Gerüchte über eine mögliche Fortsetzung zum Shooter Far Cry 2 gab es bereits lange vor der offiziellen Ankündigung. Am Anfang des Jahres war es dann soweit und die Entwicklung von Far Cry 3 wurde bestätigt. Allerdings wurde es in den nächsten Monaten wieder ruhiger um den Titel, bevor Ubisoft auf der E3-2011 das Spiel erstmals einem großen Publikum vorstellte. Auch auf der diesjährigen gamescom hatten wir das Glück bei Ubisoft in den Titel hineinschnuppern zu dürfen und haben alle Eindrücke für euch zusammengefasst.


Boot kaputt, Freundin weg und alle sind verrückt
In Far Cry 3 schlüpft ihr in die Rolle von Jason Brody, der abseits jeglicher Zivilisation auf einer geheimnisvollen tropischen Insel strandet. Weil euer Boot zerstört und eure Freundin verschwunden ist, erkundet ihr die Insel auf eigene Faust und stellt fest, dass dort ziemlich verrückte Dinge vor sich gehen, die die Bewohner irremachen. Was genau das ist, müsst ihr wohl auf eigene Faust herausfinden. Mit eurem Fernglas beobachtet ihr, wie bis an die Zähne bewaffnete Söldner Menschen erschießen oder brutal quälen. Bevor ihr noch mehr sehen könnt, werdet ihr von einer Wache niedergeschlagen. Als ihr wieder zu euch kommt, sind eure Hände gefesselt, eure Beine sind mit einem Stein beschwert und ein irrer Vaas will euch etwas über Wahnsinn erzählen. Dabei stellt ihr schnell fest, dass er selbst nicht gerade der Mensch mit dem klarsten Verstand ist. Mit ersten Quicktime Events versucht ihr eure Fesseln zu lösen, doch die Mühe ist vergebens, denn im nächsten Augenblick sorgt euer Gegenspieler dafür, dass ihr einen Freiflug in einen Höhlensee bekommt. Unter Wasser gefangenen müsst ihr um euer Überleben kämpfen und nur das wiederholte Drücken des A-Knopfes kann euch das Leben retten.


Ballern, Explosionen und Nahkampf
Sind die Fesseln weg und ihr wieder an der Wasseroberfläche, flüchtet ihr direkt aus der Höhle. Allerdings wird euch natürlich bereits jetzt klar sein, dass ihr ohne Waffen nicht viel gegen diese Wahnsinnigen anrichten könnt. Zur rechten Zeit läuft eine einsame Wache am Wasserfall vorbei und ihr nutzt den Moment, um dieser lautlos das Genick zu brechen. Dafür erhaltet ihr Punkte, wobei nicht feststeht, was genau ihr damit machen könnt. Eventuell euren Charakter aufbessern oder doch etwas Ganz anderes? Eines steht allerdings fest, denn Jason konnte bereits in den wenigen Minuten, die wir gesehen haben, beweisen, dass er mindestens genauso cool ist, wie die Hauptcharaktere aus den vorherigen Teilen.

Die Leiche des eben ermordeten Wachmannes könnt ihr noch durchsuchen und findet mit einer Pistole und einem Sturmgewehr eure ersten Waffen, mit denen es sich schon besser leben lässt. Außerdem gibt es in den Taschen noch Geld und eine Elfenbeinskulptur zu finden, was natürlich den Weg in euren Besitz findet. Was genau ihr mit dem Geld und den Objekten tun könnt, darüber schweigt sich Ubisoft auch nach der gamescom noch aus. Wir vermuten, dass die Objekte verkauft werden und mit dem Geld weitere Waffen und Zubehör gekauft werden können. Ob wir damit richtig liegen, werden wir aber wohl erst wissen, wenn das Spiel im nächsten Jahr im Handel erscheint.


Es gibt so viel zu entdecken
Seid ihr dann für den Kampf gewappnet, bemerkt ihr nach wenigen Schritten eine Siedlung, die vor Wachen nur so wimmelt. Hindurch kommen müsst ihr, die Frage ist nur wie. Wie ihr das Spiel angeht, ist dabei euch selbst überlassen, denn ihr entscheidet, wie sich die Ereignisse im Spiel am Ende wenden. Ob ihr lieber wild um euch ballert, schleichend den Gegnern von hinten die Kehle aufschneidet oder aus der Entfernung mit dem Scharfschützen auf sie Jagd macht. Sicher ist nur, dass ihr die Geschehnisse aufklären müsst, die sich dort abspielen und das möglichst verletzungsfrei. Im gesamten Spiel gibt es nicht nur einen Weg bestimmte Dinge zu erreichen, denn immer wieder gibt es auch alternative Lösungsmöglichkeiten. Beispielsweise in der Siedlung gibt es mindestens drei verschiedene Möglichkeiten hineinzugelangen. Entweder über eine Seilrutsche, über die Klippe oder einfach über den Eingangspfad mitten ins Getümmel. Ihr könnt das Spielerlebnis also vollkommen an eure Vorlieben anpassen.

Während ihr die ersten Wachen in der Siedlung sicherlich noch völlig unbemerkt töten könnt, werden euch nach den ersten Schüssen auch die Anderen bemerken. Dann heißt es kräftig ballern und so viele Gegner wie möglich in den Tod reißen. Dabei helfen euch beispielsweise explosive Fässer, die Multikills ermöglichen und eure Gegner ablenken können.



Brutalität im Paradies
Sollte Ubisoft das Versprechen halten, dann wird die Spielwelt mindestens zehnmal so groß sein, wie es die des Vorgängers war. Damit euch nicht langweilig wird, soll es hinter jeder Ecke und in jedem Bereich interessante Dinge zu entdecken geben. Seien es faszinierende Charaktere, interessante Orte und einfach nur explosive Gefechte. Doch nicht nur am Umfang auch an der Grafik wurde kräftig gearbeitet, um die Welt noch detailreicher und realistischer nachbilden zu können. Dass dies bereits jetzt geglückt ist, haben die ersten Videos und auch die Demo, die uns auf der gamescom gezeigt wurde, bewiesen. Bäume und Gräser wehen im Wind, Schatten von vorbeifliegenden Vögeln zeichnen sich auf dem Erdboden ab und das Wasser schlägt in der Ferne Wellen. Alles sehr gut in Szene gesetzt.



Erster Eindruck:

Bisher sah Alles, was uns zum Spiel geboten wurde, wirklich toll aus und wir freuen uns bereits jetzt auf weiteres Material. Die Welt konnte mit realitätsgetreuen Darstellungen und überzeugenden Charakteren punkten. Was uns allerdings weniger gefallen hat, dass die Gegner noch alle aussehen wie Klone, doch um daran zu arbeiten, hat Ubisoft noch genug Zeit.

Wenn es auch endlich konkrete Informationen über eine mögliche Rückkehr der unliebsamen Features geben würde, könnte eine vorläufige Kaufentscheidung sicherlich noch besser gefällt werden. Doch leider hat das Ubisoft noch nicht und so können wir nur hoffen, dass die Gegner nicht wieder endlos respawnen oder die Waffen dank Ladehemmungen kurzerhand sinnlos werden. In der gamescom Demo sah es zwar nicht danach aus, als würden die Gegner wieder neu aus dem Boden gestampft, doch genau wissen kann man das nicht.
Gegner von Quicktime Events werden bei Far Cry 3 wohl wieder einige Flüche ausrufen müssen, bleibt abzuwarten, inwiefern sich diese durch den kompletten Spielablauf ziehen oder nur an diversen Stellen auftauchen.

Far Cry 3 scheint bereits jetzt ein tolles Spiel zu werden, das weniger als First Person Shooter sondern eher als First Person Adventure verstanden werden will.



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