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Fuel Autor: - xd264 Streetdate: 04.06.2009 Spielgenre: Rennspiel Entwickler: Codemasters Publisher: Codemasters Hits:4399 Einfach den Motor an und durch die Wildnis brettern. Dieses Gefühl wollen viele Offroad-Rennspiele vermitteln. Von den vielen Versuchen sind jedoch nur wenige erfolgreich. Ein weiterer hoffnungsvoller Kandidat nimmt nun die Herausforderung an und soll uns ein sehr gutes Gefühl für den Rausch der Geschwindigkeit auf wechselnden Untergründen geben. Die Rede ist natürlich von Fuel, welches bereits viele interessante Informationen vor dem Release liefert. Grund genug für uns, diese für euch zu sammeln und in diesem Preview zusammenzustellen. Das Öl wird knapp Mit Fuel wird uns von Codemaster ein bisschen mehr präsentiert als ein normaler Actionracer. Eine Geschichte soll das Spiel begleiten und vor allen Dingen die Basis für die Rennen liefern. Gehen wir in der Geschichte der Erde ein paar Jahre voraus. Die Umwelt wird immer weiter zerstört und der Klimawandel vollzieht sich schneller als das die Weltbevölkerung mit diesem leben kann. So ist aus den riesigen Städten und Metropolen ein riesiges Ödland geworden, welches sehr unbewohnt erscheint. Doch nicht nur die Städte, auch die Rohstoffe sind sehr knapp geworden. Der Ölpreis ist in die Höhe geschnellt und nur noch sehr reiche Erdbewohner kommen an diesen viel benötigten Stoff. Daher haben sich einige wagemutige Rennfahrer gefunden, die Rennen austragen, um an Öl heranzukommen. Die Regeln dabei sind einfach, denn der Gewinner bekommt ein wenig des kostbaren Guts und kann sich dabei glücklich schätzen. Nur Öl gibt es allerdings nicht zu gewinnen, denn die begehrten Trophäen aus der Welt des Motorsports sind natürlich ein, wenn auch geringerer, Reiz um sich in die waghalsigen Rennen zu stürzen. Die Geschichte ist also geschrieben, wie sehen denn nun die Details zu den Inhalten aus? Ab zum Campen! Im Spiel selbst wird es einige Camps geben. Zu Beginn müsst ihr euch für eines entscheiden, um die Geschichte aufnehmen zu können. Hier wird dann auch noch direkt ein Gefährt ausgewählt. Die Auswahl ist dabei zu Beginn noch sehr bescheiden, denn die großen Mengen an Fahrzeugen werden erst im Verlauf des Spiels freigespielt. Ebenso einige Extras, wie neue Rennanzüge oder Lackierungen für die bereits vorhandenen Autos. Auch die Anzahl der Strecken ist zu Beginn limitiert und so heißt es erst einmal Erfahrung sammeln, um am Ende bei den ganz großen mitmischen zu können. Auf den Strecken habt ihr dann keinen festgelegten Verlauf, sondern nur einige Checkpoints die abgefahren werden müssen. Die Wahl des Weges liegt dabei bei euch, sollte aber gut überlegt sein, denn die unaufgeräumten Wege bieten so manche Tücken und erfordern eine hohe Konzentration hinter dem Controller. So sollte ein Offroad-Racer gestrickt sein, und wir haben große Hoffnungen, dass Fuel genau das bieten kann. Die Navigation zwischen den einzelnen Checkpoints wird durch euer GPS-System übernommen. Diese zeigt euch den schnellsten Weg an, indem es einfach in eine bestimmte Himmelsrichtung zeigt. Aber nicht nur in den Rennen ist dass GPS-System sehr hilfreich, denn neben den Veranstaltungen wartet auch eine große Spielwelt auf euch. Riesige Landschaften Sage und schreibe 14.000km² soll die Landschaft, welche euch in Fuel geboten wird, groß sein. Eine bisher nicht erreichte Zahl in Videospielen und irgendwie auch eine sehr schwer vorzustellende. Daher wollen wir an dieser Stelle ein kleines Gerücht aufgreifen, welches besagt, dass ein Spieler circa vier Stunden benötigt, um von einem Ende der Landkarte an das andere zu fahren. Sollte sich dies bewahrheiten, wäre dies auf jeden Fall genial und würde wohl für riesigen Spielspaß sorgen, da die Landschaften erst einmal erkundet werden wollen. Des Weiteren soll die Landschaft sich nicht nur als langweilige Landschaft präsentieren, die immer wieder aus den gleichen Elementen aufgebaut ist, sondern viele unterschiedliche Seiten haben. Was darf es denn alles sein? Ein hübscher Strand am Pazifik? Oder eher die Spitze eines riesigen Berges, der aus einem Gebirge hervorragt? Oder etwas ganz anderes, zum Beispiel der Grand Canyon? Ihr könnt euch nicht entscheiden? Wir auch nicht, und daher sollten wir uns gemeinsam freuen, dass alle Landschaftsteile ein Teil des Spiels sein werden. Bleibt nur die Frage, wie man sich hier fortbewegen soll, wenn man keine Lust hat, vier Stunden zu fahren, um einen bestimmten Punkt zu erreichen. Hier bieten Helikopterlandeplätze die perfekte Option um einen Punkt zu erreichen. Vergleichbar mit einem Schienennetz werden die unterschiedlichsten Punkte angeflogen und ihr spart einen Haufen Zeit und seid schnell an den Stellen, an denen ihr sein wollt, zum Beispiel um ein Rennen zu gewinnen. Welche Klasse darf es denn sein? Vergleichbare Rennspiele haben sich eigentlich schon immer mir einer Vielzahl an unterschiedlichen Boliden ausgezeichnet. Dies wird wohl ein (wenn auch nicht der Einzelne) Grund dafür sein, dass die Entwickler von Fuel auf eine breite Auswahl von Rennwagen besonderen Wert gelegt haben. Um diesem Punkt im Spiel dann gerecht zu werden, sind insgesamt sechs unterschiedliche Fahrzeugklassen enthalten. So habt ihr die Möglichkeit, mit einem normalen Auto durch die Wüste zu fahren. Aber auch Motorräder gehören zur Ausstattung des Spiels und wollen von euch beherrscht werden. Soweit zu den Standardvehikeln. Aber ein richtiger Offroad-Racer wird sich nie damit begnügen. Und daher sind noch weitere Boliden enthalten, wie zum Beispiel einige Buggys, die wohl eher bei sandigen Untergründen die beste Wahl sein sollten. Aber auch Quads und Monstertrucks zählen zu den zahlreich auswählbaren Optionen, wenn es um das richtige Gefährt geht. Ein breiter Fuhrpark kann dabei nur ein Vorteil für euch sein, denn ihr müsst wie bereits erwähnt mit sehr vielen unterschiedlichen Gegebenheiten fertig werden, um der Held der Rennserien zu werden. Die Steuerung aller Fahrzeuge soll aber sehr einfach sein, denn die Entwickler legten mehr Wert auf den Spaß anstatt auf den knallharten Realismus. Jedoch soll die Steuerung nicht immer leicht von der Hand gehen, denn wechselnde Untergründe und viele Hindernisse sorgen dann doch noch für die nötige Herausforderung. Jedoch lassen sich diese mit einer leichten Steuerung besser meistern. Wie wird das Wetter? Ein weiterer Fakt, der von den Entwicklern immer wieder als Stärke des Spiels genannt wird, ist das Wetter im Spiel. Dieses soll dynamisch sein und sich recht schnell ändern können. Ihr freut euch zum Beispiel über einen wunderbaren blauen Himmel? Freut euch nicht zu lange, denn ein paar Kilometer weiter kann es schon ganz anders aussehen. Aber auch ein schneller Wetterumschwung an Ort und Stelle ist keine Seltenheit und kann ein rennentscheidender Faktor sein. Viele Wettervariationen sind dabei Teil des Spektakels, denn ein leichter Regensschauer ist genauso gut möglich wie ein heftiger Regen. Darf es dann auch noch etwas kälter sein? Ja klar, denn auch Schnee fällt gerne mal vom Himmel und einige Pisten werden dabei zu einer richtig schönen Rutschpartie. Das Highlight dürften jedoch die Tornados sein, die sich am Himmel bilden. Sobald diese über die Strecken fegen, heißt es in Deckung gehen, um nicht erfasst und durch die Luft geschleudert zu werden. Dies kann natürlich auch euren Gegnern passieren. Aber nicht zu früh freuen, denn sobald diese durch die Luft geschleudert werden, sind sie eine Gefahr für euch. Denn sobald ihr getroffen werdet, ist zumindest mal ein heftiger Sturz die Folge und ein herber Rückschlag im Rennen das Ergebnis hiervon. Plattformübergreifend online? Geplant ist dies zumindest. Hier sollen PC-Spieler sich mit Xbox 360 Spielern messen können und ihre Rennen zusammen austragen. Insgesamt sollen bis zu 16 Spieler an diesem Spektakel teilnehmen können. Das hört sich doch schon mal nach einer ordentlichen Masse an und sollte einigen Spaß mit sich bringen. Doch nicht nur die Rennen sollen zusammen gefahren werden. Neben den circa 70 Rennen, welche euch geboten werden, soll es auch einen „Freeride“-Modus geben, welcher zur Erkundung der Landschaft gilt und so einige Geheimnisse der riesigen Landschaft preisgibt. Hier ergibt sich dann auch zwangsläufig die Möglichkeit, einige Stunts zu üben, welche ebenfalls ein Teil des Spiels sind. Erster Eindruck: Einige frühere Offroad-Racer mahnen ein wenig zur Vorsicht, wenn es darum geht, zu früh Lorbeeren auszusprechen. Viele Enttäuschungen waren dabei, jedoch auch einige Lichtblicke. Fuel scheint uns auf Grund der bisherigen Informationen eher ein Lichtblick zu sein, denn eine große Landschaft, unterschiedliche Rennklassen und die dynamischen Wetterverhältnisse klingen vielversprechend. Es bleibt daher nur abzuwarten, ob die angekündigten 70 Rennen wirklich alles sind oder ob das Spiel mit weiteren Spielmodi aufwarten kann. Ist dies der Fall, sollten sich Rennfans bereits jetzt anschnallen, da das Release nicht mehr in ferner Zukunft liegt. Verwandte Rennspiel Spiele |
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