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Green Day: Rock Band Autor:Felix Bohuschke - faiko Streetdate: 08.06.2010 Gametyp: Musik/Tanzspiel Entwickler: - - - - Publisher: - - - - Hits:1628 Electronic Arts und Activision kämpfen seit langer Zeit um die Nummer Eins Position im Genre der Musikspiele. Rockband versus Guitar Hero. Jedes Spiel besitzt seine eigene Fangemeinde und es ist ein harter Kampf um das beste Musikspiel. Beide Publisher veröffentlichten bereits eigene Ableger, die einer bestimmten Band gewidmet wurden. So brachte Electronic Arts die erfolgreichen Spiele AC/DC live: Rock Band und The Beatles: Rock band, auf den Markt. Vor allem der Erfolg des Spiels um die Diskografie der legendären Pilzköpfe war grandios. Nun veröffentlichte Electronic Arts den dritten Rock Band Teil, der einer berühmten Rockband gewidmet wurde. Nach AC/DC und den Beatles reihen sich die Jungs von Green Day in die Geschichte ein. Doch was verspricht das neue Green Day: Rock Band? Ein Pflichtkauf für alle Gitarrenverrückten oder doch nur für eingefleischte Green Day Fans? Xboxdynasty versucht in diesem Test auf diese Frage eine Antwort zu finden. Spiel und Steuerung – Nichts Neues Green Day: Rock Band basiert auf dem Spielprinzip der erfolgreichen Rock Band Reihe und den Spieler erwarten keine Neuerungen im Spielablauf. Als Gitarrist, Bassist, Drummer oder Sänger versucht ihr im richtigen Moment die korrekten Noten zu treffen und sammelt für Serientreffer massive extra Punkte. Spielt ihr als Band, werdet ihr für Bandnotenserien mit Bonuspunkten belohnt. Alles in Allem also nichts Neues. Deswegen widmen wir uns in diesem Test hauptsächlich der Aufmachung des Spiels, der verschieden Möglichkeiten Dinge freizuschalten, dem Spielspaß und der Green Day Atmosphäre. Gigs, Songs und Outfits Insgesamt könnt ihr in Green Day: Rock Band drei Gigs der berühmten Band alleine oder mit Freunden nachspielen. • 1994 – The Warehouse (Album: Dookie) • 2005 – Milton Keys (Alben: American Idiot & Warning & Nimrod & Insomniac) • 2009 – The Fox Theater – Oakland (Album: 21th Century Breakdown) Im ersten Gig werdet ihr ins Jahr 1994 zurückversetzt, der Durchbruchzeit von Green Day. Die Band auf der Bühne sieht noch sehr jung aus. Sänger Billie Joe Armstrong mit seinen legendären blauen Haaren und seinem „Stupid“-T-Shirt, Bassist Mike Dirnt und Drummer Tré Cool mit grünen Haaren rocken das Publikum mit ihrem Album Dookie, mit welchem die Band ihren Durchbruch schaffte. Der zweite Gig spielt 2005 und auf der Bühne steht eine äußerlich gereiftere Band. Keine schrillen Frisuren mehr und auch keine Stupid-Shirts. Auf den Milton Keys wurden sämtliche Songs aus dem Erfolgsalbum American Idiot und vereinzelte Songs aus den Alben Warning, Nimrod und Insomiac gespielt. Im dritten und letzten Gig wird das neuste Album namens 21th Century Breakdown aus dem Jahre 2009 gespielt. Dort könnt ihr zu Songs wie 21 Guns oder Viva la Gloria in feinster Green Day Manier abrocken. Songs und Herausforderungen Startet ihr einen der oben vorgestellten Gigs, habt ihr zu Beginn das erste Set des Konzerts zur Auswahl. Dieses besteht meist aus vier Songs, welche ihr einzeln auswählen und spielen könnt. Je nachdem wie viele Sterne ihr in einem Song sammelt bekommt ihr Punkte. Habt ihr genug Punkte in einem Gig gesammelt wird das nächste Set freigeschaltet, bis ihr jeden Song aus dem gesamten Konzert einmal gespielt habt. Leider könnt ihr hier immer nur ein Lied auswählen. So bald ihr dies gewählt habt, wird der kommende Auftritt geladen. Habt ihr den Song erfolgreich zu Ende gebracht, springt ihr nach nerviger Ladezeit wieder ins Hauptmenü zurück, wählt das nächste Lied und wartet wieder ein paar Sekunden bis ihr erneut abrocken könnt. Hier hätten wir uns gewünscht mehrere Songs auf einmal auswählen zu können, denn die Ladezeiten unterbinden den Spielspaß doch erheblich. Habt ihr genug Punkte und genug Songs gespielt schaltet ihr zu jedem Gig diverse Herausforderungen frei. Diese Herausforderungen beinhalten Songpakete, die in Folge gespielt werden müssen. Hier gibt es keine nervige Ladezeiten sondern die Lieder werden direkt hintereinander angespielt. Schade, dass dies nur bei den Herausforderungen funktioniert. Habt ihr dann eine geforderte Sternezahl in allen Liedern erreicht, habt ihr die Herausforderung erfolgreich geschafft. Die Herausforderungen sind teilweise sehr fordernd. Die meisten beinhalten „nur“ drei-vier Songs am Stück, aber in vielen Herausforderungen müsst ihr die diversen Alben von Green Day am Stück spielen. Da ihr den Fortschritt nicht speichern könnt, müsst ihr da genügend Geduld und vor allem Zeit mitbringen, um diese erfolgreich zu absolvieren. Freischaltbare Live-Auftritte, Interviews und Fotos Bei einem Musikspiel, welches eine Band gewidmet wird, erwarten wir, dass es für den Fan jede Menge Möglichkeiten gibt, Videos, Bilder oder sonstiges freischalten zu können. Green Day: Rockband enttäuscht hier nicht und bietet viele Dinge die die Herzen von Green Day Fans höher schlagen lässt. Für das erfolgreiche Absolvieren eines Songs schaltet ihr jeweils ein Bild frei. Für jede 5-Sterne Leistung werdet ihr mit einem weiteren belohnt. Sämtliche freigeschalteten Fotos könnt ihr euch in einer Diashow abseits der Bühne in Ruhe ansehen. Für das erfolgreiche Bestehen einer Herausforderung gibt es als Belohnung ein Video. Die freischaltbaren Videos zeigen Live-Auftritte ihrer berühmtesten Songs oder Interviews der Band von den ersten Tagen bis hin zur heutigen Zeit. Green Day Atmosphäre Durch die vielen freischaltbaren Bilder und Videos und durch die vielen Songs der Band kommt zu jeder Zeit absolute Green Day Atmosphäre auf. Auf der Bühne stehen immer die drei Jungs von Green Day. Ihr Erscheinen, Kleidung und Frisur lässt die Band in ihre jeweilige Epoche eindeutige zuordnen. Die Songliste beinhaltet ausschließlich Songs der namensgebenden Band. Es gibt keine Gastspiele anderer bekannten Bands, wie beispielweise bei Spielen wie Guitar Hero: Metallica. Karrieremodus lieblos Green Day Fans werden bei diesem Spiel voll auf ihre Kosten kommen. Auf Musikspiel-Liebhaber ohne direkten Green Day Bezug wirkt der Karrieremodus aber etwas lieblos. Der Karrieremodus wird gestartet, ein Gig gewählt und anschließend einfach die gewünschten Songs gewählt und gespielt. Er wird durch keine karrierebegleitenden Videos untermalt. Im Endeffekt wählt der Spieler ein Lied nach dem Anderen und spielt diese plump herunter. Reicht die Leistung, kann man in einem anderen Menü Videos und Bilder betrachten. Wir hätten uns gewünscht, dass während der Karriere der Fortschritt des Spielers durch Videos oder ähnlichem zum Ausdruck gebracht würde, um auch die Motivation die nächsten Songs zu spielen weiter aufrecht zu erhalten. Fazit: Green Day Fans werden auf ihre vollen Kosten kommen. Drei der legendären Konzerte der Band (1994, 2004, 2009) können allesamt komplett nachgespielt werden. Die Veränderung der Band ist optisch in den verschieden Zeitepochen deutlich zu erkennen. Freischaltbare Videos von Interviews und Live-Auftritten, sowie freischaltbare Bilder und Artworks der Band, lassen Green Day Fans in den siebten Himmel schweben. Der Karrieremodus erfüllt sein Soll doch wirkt lieblos. Karrierebegleitende Videos oder ähnliches hätten die triste Auswahl von Song zu Song deutlich aufgepäppelt. Spieler, die keine wirklichen Green Day Fans sind, werden dort wahrscheinlich schnell gelangweilt. Green Day: Rock Band ist eine würdiger dritte Teil nach AC/DC Live: Rockband und The Beatles: Rock Band. Zeichnet sich aber nicht zu einem Must-Have für alle Musikspielliebhaber aus. Für Letztere empfehlen wir lieber auf Rock Band 3 zu warten. „Für Green Day Fans ein Muss, für Rock-Band Fans nichts Zwingendes.“ Pro:
Kontra:
Einzelspieler: 8.2 Mehrspieler: 8.6 Xbox Live: 8.2 Steuerung: 8.5 Grafik: 8.2 Sound: 8.6 Sprache: Deutsch Bildschirmtexte: Deutsch Zensur: nicht notwendig Spielzeit ca. in Stunden: + 20 Geeignet für: Anfänger bis Profis Altersfreigabe: Keine Altersbeschränkung
Gesamtbewertung
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