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Kinect Adventures



Autor:Tobias Schulte - Z0RN
Streetdate: 10.11.2010
Spielgenre: Spielsammlung
Entwickler: Microsoft Game Studios
Publisher: Microsoft
Hits:1986


Soeben habe ich ein Spielmarathon hingelegt und sämtliche Kinect Spiele von Microsoft auf der E3 in Los Angeles ausprobiert. Den Anfang machte Kinect Adventures, das mit zwanzig Minispielen aufwartet eure Reaktionen zu testen. Vorweg muss ich sagen, dass diese zwei Spielstunden sämtliche Zweifel bei mir beseitigt haben. Alle Befürchtungen, dass Kinect auf meine Bewegungen nicht richtig oder nur verzögert reagiert waren umsonst. Zwar müsst ihr euch bei Kinect an bestimmte kleinere Regeln halten, aber dafür funktioniert alles jetzt schon fast perfekt. So müsst ihr euch in einem bestimmten Bereich vor eurem Fernseher aufhalten, damit Kinect jederzeit eure Körperbewegungen wahrnimmt. Doch keine Sorge, unter euren virtuellen Füßen ist genau das Feld eingezeichnet in dem ihr euch aufhalten solltet und ihr seht wann ihr eventuell außerhalb der großen Spielwiese geratet.


Jede Bewegung purer Spielspaß
Weiter ist die Menüführung von sämtlichen Kinectspielen etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert dafür aber bei allen Titeln gleich. Sobald ihr ein Menü auswählen möchtet, braucht ihr nur mit der Hand darauf zeigen und einen Moment warten, bis sich das Symbol füllt. 1, 2, 3 und schon habt ihr das Menü ausgewählt. Um durch Menüs zu blättern müsst ihr nur eure Hand zum Beispiel von links nach rechts wischen und schon scrollt ihr weiter. Dies funktioniert jederzeit optimal und selbst die vielen Lichteffekte von anderen Messeständen und vieles mehr konnten die Steuerungseinheit nicht beeinflussen.

Wenn es also einen Härtetest für Kinect gab, dann war es die E3 2010. Leute im Hintergrund, laute Musik, Lichteffekte und einige andere Hindernisse hat Kinect mit Leichtigkeit überwunden. Die erste Spielsession hat auch direkt den Spielspaß den Kinect versprüht verdeutlicht. Mit Kinect Adventures haben die Macher wirklich eine Spielspaßbombe entwickelt und zahlreiche Minispiele eingebaut. Das Schlauchbootrennen beispielsweise reagiert auf eure Körperhaltung. Lehnt ihr euch nach links, schlägt euer Boot langsam aber sicher die linke Fahrtrichtung ein. Springt ihr in die Luft, könnt ihr Sprungschanzen nutzen, um abgelegene Bereiche zu erklimmen und in der Luft streckt ihr noch die Hände in die Luft, damit ihr auch ja alle verstreuten Items einsammelt.

Immer schön grinsen
An bestimmten Schanzen erscheint darüber hinaus ein Fotosymbol, das euch verdeutlicht, dass jetzt gleich eine Aufnahme von euch gemacht wird. Jetzt heißt es CHEEEEEESE! Am Ende gibt es dann ein Best of zu sehen und wer mag, kann seine Favoriten sogar bei Facebook veröffentlichen und mit seinen Freunden teilen. Kinect Adventures ist mit maximal zwei Spielern spielbar und hat sofort riesig Spaß gemacht. Die nächste Runde, die ich ausprobieren durfte war das Ballspiel, das bisher unter dem Namen Ricochet bekannt ist. Auch hier bewies Kinect sofort die einzigartige Funktionalität. Je härter ich auf den Ball geschlagen habe, umso heftiger flog dieser durch den Raum. Je mehr Bälle angeflogen kamen, umso mehr bewies Kinect die schnelle Reaktion auf meine Bewegungen.

Die weitere Runde, die ich ausprobieren durfte, war das Plattformspiel, das euch auf Schienen einen Hindernisparcours durchkreuzen lässt. Hier müsst ihr Fallen überstehen, über Bereiche hinweg springen oder euch unter Schranken hinweg ducken.

Alles in allem muss ich noch einmal deutlich sagen, dass mich alle Kinect Spiele überzeugt haben. Zwar hatte Kinect zuerst ein kleines Problem mich zu erkennen, aber einmal kurz die Hand vor die Kameralinse gehalten und schon war das Problem gelöst. Es ist also wirklich eine komplett neue Spielerfahrung, die ihr unbedingt erleben müsst!


Erster Eindruck
Zwar konnte ich in Kinect Adventures nur hinein schnuppern, dafür war ich aber von den Minispielen sofort überzeugt und es hat auf Anhieb tierisch Spaß gemacht. Kein langes Warten, Synchronisieren oder andere langwierigen Prozesse waren nötig. Kurz vor Kinect gestellt, ein paar Handbewegungen und schon geht es auf die Spielspaßpiste. Sämtliche Reaktionen meines Körpers wurden sofort angenommen und umgesetzt. Die E3 2010 gehörte sicherlich zu einem Härtetest für Kinect. Tausende von unterschiedlichen auserkorenen Spielern, Abertausende von Besuchern, Lichteffekte, Musikeffekte und vieles mehr machten Kinect nichts aus und wer vor seinem Fernseher ein wenig Platz schaffen kann, wird mit Kinect eine völlig neue Spielwiese in seinem Wohnzimmer erschaffen.

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