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Pinball FX 2

Autor: Tobias Greiser - HEADCRASH
Streetdate: 27.10.2010
Gametyp: Geschicklichkeitsspiel
Entwickler: Zen Studios
Publisher: Zen Studios
Leser: 1689

Trotz aller Konkurrenz auf dem Markt ist Pinball FX 2 immer noch der unumstrittene Branchenprimus in Sachen Pinballspiele auf der Xbox 360. Die virtuellen Flippertische haben in unseren Tests fast durchweg Bestwertungen abgesahnt und begeistern unzählige Spieler. Besonders die Marvelumsetzungen ihrer Superhelden zählen zu den besten Tischen. Kein Wunder also, dass man mit Marvel: Vengeance and Virtue für Nachschub sorgt und Versionen von Ghost Rider, Moon Knight, Thor und X-Men für 800 Microsoft Points im Paket zum Herunterladen bereitstellt. Ob sich die Investition in die vier neuen Flipper mit einem Gewicht von 262 MB lohnt, verrät euch unser Testbericht. 

Den Überblick behalten


Aller Anfang ist wie immer ziemlich verwirrend. Die Tische sind verdammt überladen und nur schwer zu überblicken. Selbst nach einem ausführlichen Blick ins Regelwerk werdet ihr nun einen Bruchteil der Features verstanden haben. Damit bleibt einer der größten Kritikpunkte an Pinball FX 2 leider bestehen: Es gibt zwar Erklärungen, die allerdings kaum für Erleuchtung sorgen. Hier gilt also weiter die Devise „learning by doing“. Auch kein großes Problem, schließlich könnt ihr euch so schnell eh nicht mehr von den neuen Flippertischen lösen. Wenn etwa bei Ghost Rider plötzlich die zuvor unentdeckte Schrotflinte aus der unteren Bildecke klappt, sitzt ihr erst einmal mit großen Augen vor dem Fernseher. Von diesen Überraschungsmomenten hat Marvel: Vengeance and Virtue wieder einmal eine ganze Menge mit an Bord. So macht es immer wieder großen Spaß sich auf die Jagd nach der Höchstpunktzahl zu begeben und nebenbei neue Geheimnisse zu entdecken.

Der Hit zu zweit


Die Liebe zum Detail ist wie gewohnt bewundernswert. Ob kleine Metallketten und Totenschädel auf dem Ghost Rider Tisch oder die erstklassig animierten Kämpfe bei Thor. Wenn der mächtige Krieger seinen Hammer schwingt, bebt der gesamte Flipper. Wie gewohnt geben die Figuren zahlreiche Sprüche in englischer Sprachausgabe zum Besten, die verdammt cool sind, im Mehrspielermodus aber schon mal ein bisschen nerven. Apropos: Zu zweit im Wettkampf um die höhere Punktzahl macht natürlich auch Marvel: Vengeance and Virtue wieder besonders viel Laune. Selbst nach Stunden könnt ihr noch neue Kniffe entdecken, die euch beispielsweise plötzlich auf einen Schlag fünf Millionen Punkte einbringen und euren Kumpel alt aussehen lassen.

Fazit

Schon die bisher veröffentlichten Marvel Pinballtische haben neue Maßstäbe gesetzt. Marvel: Vengeance and Virtue legt da locker noch eine Schippe drauf und begeistert mit vielschichtigen Flippern voller Aufgaben und Details. Wie gewohnt dauert es erst einmal eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis ihr den grundsätzlichen Ablauf der überladenen Tische verinnerlicht habt. Es macht aber nach wie vor großen Spaß mit der Zeit immer neue Kniffe zu entdecken. Im Mehrspielermodus spielt Marvel: Vengeance and Virtue dann seine volle Stärke aus und kann zwei Spieler im Wettbewerb gegeneinander exzellent unterhalten. Gut, dass so viele Figuren zum Marvel Universum gehören. Wir können es nämlich kaum noch abwarten, bis die nächsten erstklassigen Flippertische erscheinen.

 

„Virtuelles Flippern der Extraklasse – vier grandiose Tische zum fairen Preis

 


Pro:
  • Exzellente Spielbarkeit
  • Toll animierte Figuren
  • Unfassbare Details
  • Komplexer Aufbau
  • Tolle Grafik
  • Abwechslungsreiche Flipper
  • Fairer Preis von 800 Microsoft Points
  • Coole Sprachausgabe

Kontra:
  • Unverständlich erklärtes Regelwerk
  • Anfangs unübersichtliche Tische

Einzelspieler: 9.3
Mehrspieler: 9.4
Xbox Live: 9.4
Steuerung: 9.5
Grafik: 8.8
Sound: 9.0
Sprache: Englisch
Bildschirmtexte: Deutsch
Zensur: nicht notwendig
Spielzeit ca. in Stunden: + 8
Geeignet für: Anfänger bis Profis
Altersfreigabe: Keine Altersbeschränkung

Gesamtbewertung
9.3


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