Battlefield 4

Investoren verklagen EA wegen zu vieler Bugs im Spiel

Electronic Arts droht eine neue Klagewelle, denn die Investoren des Unternehmens zeigen sich sehr verärgert über die vielen Bugs in Battlefield 4 und betiteln EA als Lügner.

Während EA und DICE gerade erst einen Patch für die Xbox 360 veröffentlicht haben, brennt es schon an anderer Stelle wieder. Diesmal ist der Ärger aber von noch größerer Bedeutung, denn diesmal sind es nicht die Spieler, die auf die Barrikaden gehen, sondern die Investoren von EA sind mehr als verärgert über die aktuelle Situation von Battlefield 4 – viele sind der Meinung, dass sie offensichtlich belogen wurden, als es um den Stand des Spiels ging.

Die Sammelklage wirft EA vor, bei dem Stand der Entwicklung von Battlefield 4 gelogen zu haben, um so den Aktienkurs in die Höhe zu treiben.

Ein Anleger hat in Kalifornien bereits Klage eingereicht und wirft Electronic Arts vor „sachlich falsche und irreführende Aussagen“ über den Entwicklungsstand des Shooters Battlefield 4 im Vorfeld gemacht zu haben. Die Klage behauptet, dass EA und eine Handvoll von Führungskräften wussten, dass das Spiel mit etlichen Fehlern gespickt sei und sie somit scheitern würden die Verkaufsziele zu erfüllen. Sie belogen Aktionäre um den Wert des Unternehmens künstlich hoch zu halten, während sie Aktien im Wert von mehreren Millionen verkauften. Nun verlangt man nach einer Entschädigung.

EA hat bereits auf die Vorwürfe geantwortet und gemeint, dass die erhobenen Ansprüche wertlos seien. Man wisse sich aggressiv zu verteidigen, hoffe aber, dass das Gericht die Klage rechtzeitig fallen lassen wird.

Xbox One Spieler können diesen Ärger sicher gut verstehen, denn sie warten immer noch auf einen Patch, damit das Spiel wenigsten stabil läuft.

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