Need for Speed Carbon

Need for Speed Carbon – GC Test

Es war mein erster Tag auf der Games Convention – und ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte dass die Messehallen aus allen Nähten platzten. Nichtsdestotrotz konnte ich eine der begehrten Xbox360 Stationen ergattern und Need for Speed Carbon …

Es war mein erster Tag auf der Games Convention – und ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte dass die Messehallen aus allen Nähten platzten. Nichtsdestotrotz konnte ich eine der begehrten Xbox360 Stationen ergattern und Need for Speed Carbon, welches  erstmals überhaupt in Europa präsentiert wurde, endlich anspielen.

Zu aller erst muss ich dazu sagen, dass ich schon in der Warteschlange geschätzte 30 min Spielzeit begutachten konnte, bevor ich selbst Hand anlegen durfte. Außerdem kann ich nur Spielelemente wie Grafik und Gameplay beurteilen, da aufgrund der hohen Besucherzahl der Sound kaum noch wahrzunehmen war.

Was gleich zu Beginn auffiel : die Autos sind noch genialer in Szene gesetzt worden als je zuvor. Mein Lamborghini Diablo Verschnitt war der Hingucker schlecht hin, als ich mit überhöhter Geschwindigkeit einen Powerslide durch die engen Kurven eines Stadtparcours zog.

Ich war nach diesem Ergebnis sehr begeistert und wollte sehen, was man so alles aus Microsofts Next-Gen Konsole rausholen kann.So wechselte ich zwischen den verschiedenen Fahrperspektiven, bis ich selbst im Cockpit des Autos saß.

Doch hier kam die Ernüchterung – die vor ein paar Zeilen noch gelobte Grafik war alles andere als bewundernswert. Die Konturen der Umgebung wurden nach und nach unscharf und man kam sich vor wie in einer überfüllten Kneipe mit Zigarettenrauch, der die Sicht vernebelte. Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass in allen gängigen Rennspielen die Umgebung bei einer hohen Drehzahl verschwimmt – aber bei Need for Speed Carbon war dies zu extrem und für die Augen nicht mehr akzeptabel. Fazit zur Grafik: Im ersten Gang ist sie eine Augenweide, bei allen Geschwindigkeiten über 50 km/h sollte man allerdings keine Wunder erwarten.

Als nächstes möchte ich mich dem Gameplay widmen. Als Sportfreak habe ich nicht allzu viel mit Spielen des Genre Racing zu tun – aber selbst für einen Rennnoob wie mich ließ sich der Sportwagen problemlos lenken. Der Rennbolide reagierte prompt auf Befehle und auch in physischen Begebenheiten ergaben sich mir keine Anormalitäten. Durch den rechten Schultertrigger konnte man Gas geben und durch den linken Trigger das Auto wieder abbremsen. Spielereien wie Zeitlupe wurden über die Bedienknöpfe A,B,X und Y hinzugefügt. Ein sehr überzeugendes Ergebnis in Sachen Gameplay , mit dem der neuste Teil der Rennspielserie sicher wieder einige Fans dazugewinnen könnte.

Gesamtfazit: Need for Speed Carbon ist ein sehr detailliert gestaltetes Rennspiel geworden. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Mängel in Sachen Grafik behoben werden können. Falls dies zutrifft, werden sowohl alte Hasen des Racingspiels als auch Neueinsteiger großen Spaß damit haben.

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