Niedersachsen

Niedersachsens Innenminister Schünemann unter Beschuss von G.A.M.E.

Gestern erst berichteten wir darüber, wie Uwe Schünemann ein Verbot von sogenannten Killerspielen forderte. Nun meldete sich Stephan Reichart – Geschäftsführer vom Bundesverband der Entwickler für Computerspiele G.A.M.E. – zu Wort und konterte…

Gestern erst berichteten wir darüber, wie Uwe Schünemann ein Verbot von sogenannten "Killerspielen" forderte. Nun meldete sich Stephan Reichart – Geschäftsführer vom Bundesverband der Enwickler von Computerspielen G.A.M.E. – zu Wort und konterte gegenüber Niedersachsens Innenminister: "In meinen Augen brauchen wir nach wie vor kein Produktionsverbot in Deutschland, da diese ominösen Killerspiele bei uns schlichtweg nicht produziert werden."

226 Entwicklerstudios gibt es zur Zeit in Deutschland. Nur zwei davon haben sich dem Genre Ego-Shooter gewidmet. So die Informationen von G.A.M.E. – aber auch hier sieht Stephan Reichart keinen Bedarf zur Handlung, da die deutschen Produktionen kaum dem Ruf eines "Killerspiels" gerecht werden.

Der Bundesverband forderte die Politiker erneut zur Diskussion auf. Darauf Reichart: "Meines Erachtens sollte die Politik ihre Energie nicht in dieses Wahlkampfthema stecken, sondern sich gemeinsam mit den Verbänden in Deutschland für einen bewussten Umgang mit Medien einsetzen und die Medienkompetenz von Eltern, Erziehungsberechtigten, Pädagogen, Politikern und natürlich auch Kindern gezielt stärken".

Desweiteren steht er voll und ganz hinter der zu Unrecht kritisierten USK  (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle), welche den deutschen Markt schliesslich von den wenigen internationalen und brutalen Produktionen erfolgreich abschirmt.

Quelle: GamesMarkt.de

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