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Schlag gegen internationale Raubkopiererszene gelungen

An über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und der Tschechischen Republik wurden am Dienstagvormittag Razzien in Sachen Internetpiraterie durchgeführt. Wie die GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von…

An über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und der Tschechischen Republik wurden am Dienstagvormittag Razzien in Sachen Internetpiraterie durchgeführt. Wie die GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, auf deren Ermittlungen sich die konzertierte Aktion namens „Boxenstop“ stützte, berichtet, wurden insgesamt mehr als 20 Server aus dem Verkehr gezogen und 30 Hauptverdächtige ausgemacht. Die Server, im Szenejargon auch „Boxen“ genannt, seien alle den Verbreitungsstufen zuzuordnen, von denen aus die flächendeckende Versorgung mit illegalen Film-, Musik- und Software-Kopien ausging. So seien sowohl die vermutlich größte deutschsprachige Movie-Paybox „Klapsmühle“ bzw. „Paradise Beach“ vom Netz genommen worden als auch die Zentralserver der derzeit bedeutendsten Releasegroups (GTR, ECP, TRCD, AOS, MRM, SITH, GWL, Cine-VCD, AHE, Cinemaniacs).

Wesentlicher Ausgangspunkt der Ermittlungen seien die Ergebnisse der Auswertungen bereits sichergestellter Server, sowie von der Analyse zweier zum Durchsuchungszeitpunkt noch aktiven „Boxen“ gewesen. Die zentralen Ermittlungen bei der Aktion „Boxenstop“ führten die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie das LKA Baden Württemberg. Die Strafverfolgungsbehörden des benachbarten Auslands seien per Rechtshilfeersuchen hinzugezogen worden. „Internetkriminalität kennt keine nationalen Grenzen. Daher ist die Kooperation der Strafverfolgungsbehörden so wichtig und in diesem Fall hervorragend gelungen“, sagte Joachim Tielke, Geschäftsführer der GVU.

Die Behörden ermittelten im Rahmen der Operation auch in den Hamburger Geschäftsräumen der GVU. Wie die Antipiraterieorganisation in einem Statement mitteilt, liege der Grund „aller Voraussicht nach darin, die Informationen, die die GVU an die Behörden übergeben hat, zu verifizieren“.

Quelle: VideoWoche

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