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Xbox Music wird zu Groove, Xbox Video zu Movies & TV

Im aktuellsten Windows 10-Blog beschreibt Microsoft einige Neuerungen, die Windows 10 für den Entertainmentbereich liefert.

Zum Launch von Windows 10 am 29. Juli 2015 werden Xbox Music und Xbox Video umbenannt. Die Dienste heißen dann „Groove“ und „Movies & TV“ – doch hierbei handelt es sich nicht nur um Namensänderungen allein.

Groove

Microsoft beschreibt „Groove“ als Weiterentwicklung von Xbox Music. Windows 10-Nutzer können sich auf neue Features freuen:

• einfachere Bedienung (optimiert für Maus/Tastatur & Touchscreens)

• Taskleisten-Einbindung (inkl. Player-Bedienung)

• neu strukturierte Menüs

• neues Design (anpassbare Farben)

• OneDrive-Integration (Musik-Streaming hochgeladener Lieder auf alle Windows 10-Geräte; auch Android und iOS sollen folgen)

Mit dem „Groove Music Pass“ (Preis 9,99€ pro Monat, bzw. 99,99€ pro Jahr) dürfen Nutzer die gesamte Groove-Musikbibliothek streamen, Lieder aus dem Windows Store herunterladen  und eigene Radiosender mischen, Favoriten abspielen und Mixe kreieren.

Alle Xbox Music Pass-Mitgliedschaften werden automatisch zu Groove Music Pass-Mitgliedschaften geändert.

Movies & TV

Auch die Neuerungen für den Xbox Video-Ablöser „Movies & TV“ sind nicht zu knapp:

• einfachere Bedienung (optimiert für Maus/Tastatur & Touchscreens)

• Hotkey- und Rechtsklick-Menüs

• bedienbare Vollbildnutzung

• Abspielen eigener Videos

• Videosammlungen erstell- und bearbeitbar

• Unterstützung von .MKV-Dateien

• Windows Store-Integration (Filme und Sendungen direkt leih-/erwerbbar)

• wöchentlich neue Inhalte und Angebote

• Zugriff zu TV-Sendungen kurz nach Erstausstrahlung

Besonders anzumerken ist hier die Möglichkeit, gekaufte oder geliehene Inhalte der Movies & TV-App auf Windows 10-Geräten, Xbox Konsolen und im Internet zu schauen und später an einem anderen Gerät fortsetzen zu können.

Hinsichtlich der Streaming-Optionen für Musik, die auch zusätzlich durch die OneDrive-Integration das Abspielen der eigenen Musiksammlung auf allen Geräte ermöglicht, sind Windows-Nutzer zukünftig immer und überall bestens mit Entertainment versorgt. Wirft man einen Blick auf Xbox LIVE und die angekündigten Cross-Play- und Cross-Buy-Optionen, finden wir hier ein weiteres Paradebeispiel der sich realisierenden „Mobile-First-Cloud-First-Vision“ von Microsoft.

Lediglich die Preisstaffelung für den Groove Music Pass mit rund 100,- Euro im Jahr bereitet uns noch immer Bauchschmerzen. Wer den Dienst exzessiv nutzt, wird natürlich glücklich, doch wären Preisanpassungen für Xbox LIVE Gold Mitglieder sicher interessant.

Darüber hinaus nervt der ständige Namenswechsel: Zune, Xbox Music und jetzt Groove. Hoffentlich hat Microsoft endlich einen Namen gefunden, der dem Dienst gut steht und für weniger Verwirrung sorgt, denn mit Xbox Music dachten viele mögliche Kunden auf den ersten Blick, dass eine Xbox Konsole Voraussetzung ist.

Groove klingt jedenfalls „Groovy“ und Earthworm Jim stimmt uns da bestimmt zu.

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2 Kommentare Added

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  1. Cloudoc | 0 XP 8. Juli 2015 um 13:15 Uhr |

    wäre evtl eine überlegung spotify dafür links liegen zu lassen. aber mal sehn was windows 10 bringt. evtl tut sich ja da doch noch was, aber denke nicht 😀




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  2. Cloudoc | 0 XP 8. Juli 2015 um 13:15 Uhr |

    wäre evtl eine überlegung spotify dafür links liegen zu lassen. aber mal sehn was windows 10 bringt. evtl tut sich ja da doch noch was, aber denke nicht 😀




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