Xbox One

Phil Spencer: Paritätsklausel existiert nicht mehr

Die Xbox Paritätsklausel, die vor allem Indie-Entwickler negativ aufstößt, gibt es schon seit einigen Monaten nicht mehr, bestätigte Phil Spencer.

Phil Spencer sagte in einem Interview, dass die Paritätsklausel für Xbox nicht mehr existiert. Dabei sollten Indie-Entwickler ihre Spiele zuerst oder zeitlich für Xbox ausliefern. Das können die meisten kleinen Entwickler, häufig bestehend aus nicht mehr als drei Personen, gar nicht gewährleisten. Während zu Xbox 360 Zeiten noch Publisher nötig waren, können sich Indie-Entwickler ihre Spiele über das ID@Xbox-Programm selbst veröffentlichen. Dazu gibt es die Paritätsklausel nicht mehr, aber einige Richtlinien.

Phil Spencer beschrieb es so: „Ich denke schon, dass es sowas nicht mehr gibt. Es gibt da diese Idee, die `Paritätsklausel` genannt wird, aber nicht mehr existiert. Wir haben die vergangenen Monate immer offen und transparent kommuniziert. Wenn es da einen Entwickler gibt, der sein Spiel nicht zeitgleich für beide Plattformen herausbringen kann – cool. Lass uns über einen späteren Release sprechen. Wir haben es zuvor schon gemacht und machen es weiterhin. Wenn eine andere Plattform einen Deal mit euch macht, dass ihr ein Jahr lang euer Spiel nicht für andere Plattformen bringen dürft, dann ist das auch okay. Aber lasst uns reden und euer Spiel speziell und besonders für Xbox One machen. Einige haben sich über diese Idee beschwert, aber ihr habt einen Deal mit jemand anderen gemacht und wurdet dafür bezahlt, worüber ich auch glücklich bin – solche Deals machen wir auch. Doch lasst uns dann etwas Besonderes machen, das ist aktuell auch besser für euch, denn die Leute wollen keine alten Spiele, sie wollen besondere und neue Spiele.“

Was haltet ihr von der Idee von Phil Spencer, dass die Spiele immer besondere Inhalte oder Erweiterungen haben sollen, wenn sie beispielsweise erst ein Jahr später für Xbox One erscheinen? Manchmal reicht ja auch schon eine "Complete Edition", um speziell zu sein.

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