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Forscher schauen Spielern in den Kopf

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat die Wechselwirkung zwischen gewalttätigen Spieleinhalten und menschlichen Aggressionen untersucht…

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat die Wechselwirkung zwischen gewalttätigen Spieleinhalten und menschlichen Aggressionen untersucht. Mittels eines Kernspintomographen wurden der Hirnstoffwechsel der Probanden während einer Spielesession untersucht. 13 Spieler zwischen 18 und 26 Jahren nahmen an dem Versuch teil. Fünf Runden „Tactical Ops – Assault On Terror“ waren zu absolvieren. Dem „Ärzteblatt“ zufolge wiesen die Forscher eine klare Verbindung zwischen Gewaltszenen und aggressiven Gefühlen nach. Schossen die Probanden, wurden die gleichen Hirnzentren aktiviert, die auch aggressives Verhalten steuern, so der Bericht. Allerdings bedeute dies nicht, dass Spieler gewalttätiger sind als Nichtspieler. Vielmehr sei entscheidend, inwieweit Spiel und Wirklichkeit voneinander getrennt werden können. Wird zwischen Realität und Spiel eine klare Grenze gezogen, bestehe keinerlei Grund zu Besorgnis. Problematisch aus Sicht der Wissenschaftler sind aber solche Spiele, die Gewalt verharmlosen, zu realistisch darstellen oder gewalttätige Aktionen im Spiel belohnen.

Ein Pauschalurteil wollen die Forscher abschließend nicht fällen. Viele Spiele hätten positive Effekte und könnten kognitive Fähigkeiten und körperliches Geschick positiv beeinflussen. Die gesamte Studie wird in der kommenden Januarausgabe von „Media Psychology“ veröffentlicht werden.

Quelle: GamesMarkt.de

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